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RBM – NIT 3:4 n. V. | Seidenberg: „Mit dem zweiten Drittel können wir nicht zufrieden sein“ München. (PM EHC) Die Red Bulls mussten... München unterliegt in der Verlängerung

RBM – NIT 3:4 n. V. | Seidenberg: „Mit dem zweiten Drittel können wir nicht zufrieden sein“

Chris Summers, Daniel Fischbuch (Ice Tigers), referee Lasse Kopitz, Maximilian Daubner (RB Muenchen), Brandon Buck, Patrick Reimer (Ice Tigers) and linesman Tobias Schwenk. – © GEPA pictures/ EHC Red Bull Muenchen/ Matthias Balk

München. (PM EHC) Die Red Bulls mussten sich vor 4.930 Zuschauern den Thomas Sabo Ice Tigers mit 3:4 nach Verlängerung (0:0|0:1|3:2|0:1) geschlagen geben.

München kämpfte sich nach einem 1:3-Rückstand in die Overtime, doch am Ende reichten die Treffer von Philip Gogulla, Trevor Parkes und Mark Voakes nur für einen Punkt.

Spielverlauf
Die Nürnberger machten in der Anfangsphase während eines Powerplays Druck, München überstand die Situation aber ohne Gegentor und hatte in der achten Minute in eigener Überzahl durch Yasin Ehliz, Gogulla und Bobby Sanguinetti gute Möglichkeiten. Danach waren die Red Bulls bei fünf gegen fünf das bessere Team. Sie spielten mit Tempo nach vorne und hatten in der 17. Minute die größte Chance des ersten Drittels: Justin Schütz passte vor das Tor zu Frank Mauer, der aber an Niklas Treutle scheiterte. Beim zweiten Nachschuss von Daryl Boyle rettete der Pfosten für den Goalie der Ice Tigers.

Im Mittelabschnitt war die Partie ausgeglichen, aber nicht weniger intensiv. Oliver Mebus (24. Minute) für Nürnberg und auf der Gegenseite John Jason Peterka (25.) hatten gefährliche Abschlüsse, Danny aus den Birken im Münchner Tor und Treutle waren aber zur Stelle. Die Gäste spielten in der Folge geradliniger und gingen in Führung, weil Marcus Weber in einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor den Überblick behielt (33.). In der 36. Minute lief Brandon Buck auf aus den Birken zu, der blieb aber lang stehen und verhindert den zweiten Gegentreffer.

Im Schlussdrittel wurde die Partie dann torreich: Gogulla glich in der 46. Minute nach einem schönen Angriff über Patrick Hager und Ehliz zum 1:1 aus – und das mit dem 900. DEL-Heimtor der Red Bulls. 58 Sekunden später mussten die Münchner jedoch wieder einem Rückstand hinterherlaufen, da Joachim Ramoser kurios traf: Er schoss von hinter der Grundlinie an das Torgestänge. Von dort prallte die Scheibe über die Latte und den Rücken von Münchens Torhüter aus den Birken ins Tor. In der 50. Minute nutzte Mebus einen Scheibenverlust zum 1:3. Dann schlugen die Red Bulls nochmal zurück: Erst bezwang Parkes Nürnbergs Schlussmann Treutle im kurzen Eck (53.), dann verwandelte Voakes einen Penalty sehenswert zum 3:3-Ausgleich. Da aus den Birken wenige Sekunden vor dem Ende gegen Eugen Alanov parierte, musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen.

In der Overtime hatten beide Teams Chancen. Eine davon nutzte Tim Bender, der die Gäste in der 63. Minute zum Sieg schoss.

Yannic Seidenberg „Wir hatten am Ende gute Chancen, aber das Tor nicht getroffen. Mit dem zweiten Drittel können wir nicht zufrieden sein. Es war aber auch klar, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen werden.“

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Thomas Sabo Ice Tigers 3:4 n. V. (0:0|0:1|3:2|0:1)

Tore
0:1 | 32:12 | Marcus Weber
1:1 | 45:05 | Philip Gogulla
1:2 | 46:03 | Joachim Ramoser
1:3 | 49:12 | Oliver Mebus
2:3 | 52:17 | Trevor Parkes
3:3 | 53:06 | Mark Voakes
3:4 | 62:29 | Tim Bender

Zuschauer
4.930

2523
Sollte in der DEL eine weitere schrittweise Reduzierung der Kontingentstellen auf sechs Stellen bis zum Jahr 2026 umgesetzt werden?

Redaktion

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