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Bremerhaven. (CM/PM RB) Beide Teams hatten sich viel vorgenommen und spielten munter auf. Auf Bremerhavener Seite machte sich das Fehlen von Moore und Zengerle,... Münchens Siegesserie hält auch in Bremerhaven – Munteres Spielchen ohne Ertrag für Fischtown

Patrick Hager (RB Muenchen) and Carson McMillan (Bremerhaven). Photo: GEPA pictures/ City-Press

Bremerhaven. (CM/PM RB) Beide Teams hatten sich viel vorgenommen und spielten munter auf. Auf Bremerhavener Seite machte sich das Fehlen von Moore und Zengerle, die sich beide in Ingolstadt verletzt hatten, noch nicht bemerkbar.

Sowohl Reich im Tor der Münchner, wie auch Pöpperle auf Seiten der Pinguins, mussten ihr Können ein ums andere Mal unter Beweis stellen. Zählbares brachten beide Offensivabteilungen aber bis zur ersten Pause nicht zustande.

Specialteams im Mitteldrittel gefragt

Das zweite Drittel sollte dann ganz im Zeichen der Specialteams stehen, wobei das nicht so sehr an beiden Mannschaften lag. Bremerhaven erzielte im Powerplay die 1-0 Führung durch Espeland und München glich durch Gogulla aus. Als die Pinguins just wieder vollzählig waren. Pöpperle hielt phasenweise mal wieder unmenschlich gut und die gesamte Bremerhavener Mannschaft stemmte sich mit aller Macht gegen den immer stärker werdenden Tabellenführer. Das 1-1 hatte somit auch nach 40 Minuten Bestand.

Ein weiteres Powerplay entscheidet die Partie

Nach 30 Sekunden im Schlussdrittel jubelten die Gäste bereits, nachdem Hager das vermeintliche 1-2 erzielte. Das Tor war in der Uhr, beide Teams standen bereit zum Bully, da schauten die vier Referees sich nochmal in die Augen, trafen sich vor der Zeitnahme und annullierten das Tor wegen eines Handpasses. Aus dieser kuriosen Szene schienen die Seestädter neue Energie zu ziehen und kämpften weiter bravourös. Erst ein Powerplay nach einer Strafe gegen Dietz entschied schließlich die Partie zu Gunsten der Münchner. Das Tor zum 1-2 von Voakes konnte die Popiesch-Truppe nicht mehr kontern. Auch das der Coach schon über zwei Minuten vor Schluss seinen Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers auf die Bank beorderte; änderte an der ersten Niederlage nach sechzig Minuten nichts mehr.

Die Zuschauer honorierten den großen Kampf der Hausherren mit tosendem Applaus und dürften am Freitag gegen die Wild Wings aus Schwenningen wieder zahlreich erscheinen.

Mark Voakes: „Wir gewinnen die engen Spiele, weil wir über 60 Minuten hart spielen, keine großen Fehler machen und konsequent sind.“

Endergebnis
Fischtown Pinguins Bremerhaven gegen EHC Red Bull München 1:2 (0:0|1:1|0:1)

Tore
1:0 | 24:53 | Stefan Espeland
1:1 | 33:35 | Philip Gogulla
1:2 | 52:01 | Mark Voakes

Zuschauer
4.228

1021
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