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Quinto (AR). Der SC Langnau traf in der Fremde auf den HC Ambrì-Piotta. Nach zehn Minuten gingen die Gäste durch Elo mit 1:0 in... National League, 40./41. Spieltag: Pesonens 2:3-Anschlusstreffer kam für den SC Langnau viel zu spät

Quinto (AR). Der SC Langnau traf in der Fremde auf den HC Ambrì-Piotta. Nach zehn Minuten gingen die Gäste durch Elo mit 1:0 in Führung.

Wenige Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels traf Trisconi für die Tessiner. In den zweiten 20 Minuten wurde es richtig laut, denn die Hausherren zogen dank eines Doppelpacks von D’Agostini (30.; 33.) auf 3:1 davon. Die 5.359 Fans in der Valascia standen Kopf. Dann drehten noch einmal die Tigers auf; doch das 2:3 durch Pesonen zwei Zeigerumdrehungen vor dem Ende war zu wenig, um die Partie noch zu kippen oder eine Over Time zu erzwingen. Müllers 4:2 für den HC Ambrì-Piotta in der Schlussminute war gleichbedeutend der Endstand.

Durch die 3:4-Heimniederlage gegen Servette Genf rutschte der HC Bern wieder unter den Strich. Sciaroni brachte den Meister nach drei Minuten mit 1:0 in Führung. In der elften Minute glich Fehr für die Westschweizer aus, ehe Ebbett praktisch im Gegenzug auf 2:1 für die Berner stellte. Zwei Zeigerumdrehungen später war Tömmernes zum 2:2 erfolgreich. Im zweiten Drittel waren zehn Minuten gespielt, ehe Fehr die Genfer zum ersten Mal in Führung brachte. Pestoni konnte noch einmal den Rückstand in der 48. Minute zugunsten der Hausherren egalisieren, doch die Gäste fielen durch ihr lauter schlagendes Kämpferherz auf. In der PostFinance-Arena wurde es mucksmäuschenstill, als Servette-Akteur Karrer in der zweiten Minute in der Verlängerung für den plötzlichen Tod des Meisters sorgte und zum 4:3-Sieg traf.

Der Spielfilm der Begegnung zwischen dem EHC Biel und dem EV Zug ist schnell erzählt. 60 Minuten fielen keine Tore, in der notwendig gewordenen Over Time netzte Kovar für die Zuger mit dem ersten Angriff zum 1:0 ein. So gingen die Gäste in der Tissot Arena mit einem sehr knappen Auswärtserfolg vom Eis.

Ein schlechtes Schlussdrittel brachte den HC Lausanne im Heimspiel gegen den HC Fribourg-Gottéron um die möglichen Früchte des Erfolgs. Nach einem torlosen Startdrittel gingen die Gäste in der Vaudoise Arena durch Abplanalp mit 1:0 in Führung; 26 Minuten waren gespielt. Fünf Zeigerumdrehungen später konnten auch die Waadtländer jubeln. Jooris glich zum 1:1 aus. In den letzten elf Minuten des dritten Abschnitts drückten die Fribourger auf das Gaspedal und kamen durch Stalder zum 2:1. Zwei Minuten vor der Schlusssirene machte Rossi mit dem 3:1 alles klar; der HC Lausanne war sichtlich schockiert und konnte nicht mehr agieren, noch einen Anschlusstreffer markieren.

Eine spannende Partie mit vielen Toren sahen die 11.200 Fans im Zürcher Hallenstadion. Die ZSC Lions empfingen den HC Davos. Nach fünf Minuten gingen die Bündner durch Du Bois mit 1:0 in Führung. Doch die Lions bissen zurück und wandelten durch Sigrist (11.), Simic (13.) und Baltisberger (20.) den 0:1-Rückstand in einen komfortablen 3:1-Vorsprung um. Im zweiten Abschnitt verkürzten die Davoser durch Ambühl in der 25. Minute auf 2:3. Im Schlussabschnitt überstürzten sich die Ereignisse. Nachdem die Gäste durch Kessler in der 42. Minute zum 3:3 ausglichen, gingen sie durch Nygren drei Zeigerumdrehungen später mit 4:3 in Führung. Das Stadion kochte, die Fans tobten, als Baltisberger vier Minuten vor der Schlusssirene die Lions in die Over Time rettete. Und diese war nur einige Sekunden alt, als Pettersson sich zum vielumjubelten 4:3-Endstand zugunsten der Gastgeber in die Torschützenliste eintrug.

Der SC Bern verlor gegen den HC Davos auswärts mit 3:4. Nach vier Minuten gingen die Bündner durch Ambühl mit 1:0 in Führung. In den zweiten 20 Minuten waren fünf Minuten gespielt, ehe Scherwey den 1:1-Ausgleichstreffer erzielte. Zwei Zeigerumdrehungen später traf Kessler für die Davoser zum 2:1. Hischier sorgte mit dem 3:1 in der 30. Minute für eine kleine Vorentscheidung, auch wenn Ebbett in der 33. Minute den Meister nochmals auf 2:3 heranbrachte. In der 40. Minute war es Tedenby, der zum 4:2 für den HC Davos traf. Acht Minuten vor dem Ende verkürzte der SC Bern auf 3:4, Andersson trug sich in die Torschützenliste ein. Ein vierter Treffer, der sicherlich die Over Time bedeutet hätte, fiel aber nicht. Und so bleibt der Meister weiterhin unter dem Strich.

Redaktion

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