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  Noch immer fristet Eishockey in vielen Sportkreisen eine eher untergeordnete Rolle, wenn es auf das Thema „Internationale Vermarktung“ geht. Zumindest hier in Deutschland,... Neue internationale Ligen bringen Erfolg mit sich

Kevin Lindskoug (Ritten) – © Max Pattis

 

Noch immer fristet Eishockey in vielen Sportkreisen eine eher untergeordnete Rolle, wenn es auf das Thema „Internationale Vermarktung“ geht. Zumindest hier in Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz, gibt es mit Fussball, Handball und den vielen alpinen Sportarten allerdings auch eine Menge Konkurrenz. Daher ist es nur allzu leicht nachzuvollziehen, warum dieser schnelle Sport immer noch ein wenig hinterherhängt. Man darf aber vage hoffen, dass sich dieser Trend mit der relativ neuen Champions League ein wenig ändern wird, denn hier kommen neue Gelder und neue Einflussbereiche hinzu. Dies sollte der heimischen DEL sowie dem kompletten Nachwuchs guttun.

Ein Gegenpol zur USA und Russland?

Dabei richtet sich die Champions League an die besten Vereine Europas, ohne sich dabei in innere Belange der nationalen Ligen einzurichten. Diese Liga versteht sich ein wenig wie ein Gegenpol zu den hochwertigen Ligen der USA, die NHL, sowie die mehrheitlich russische Interkontinentalliga KHL. In dieser spielen auch Vereine aus anderen Ländern mit, wie etwa aus Finnland. Somit könnten hier gewisse Interessenskonflikte aufkommen, da die finnischen Teams wie Jokerit Helsinki nun etwa auswerten müssen, welche Liga für sie vom Vorteil wäre. Fakt ist: der Sport wird nach und nach in Europa wieder spannender, sei es auch wegen der vielen Exporte die es in den vergangenen Jahren in die Staaten gab. Eine internationale Liga mit dem passenden Namen Champions League – um den vielen Fussballfans einen leichten Übergang zu ermöglichen – ist da nur notwendig. Auch wenn anzunehmen ist, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis dieser Cup die Aufmerksamkeit bekommt, die die anderen Ligen in der Welt besitzen. Jedoch ist es nur vom Vorteil, wenn auch die heimischen Ligen durch neue Formate gestützt und gefördert werden, um langfristig Erfolg zu haben.

Ein spannender Wettstreit

In dem nun bereits seit fünf Jahren ausgespielten Wettstreit hat es immerhin schon drei verschiedene Sieger aus zwei Ländern gegeben. Zwar erkennt man hier dann schon eine gewisse Dominanz der Nordlichter um Schweden und Finnland, allerdings lässt sich dies auch leicht mit einer viel dynamischeren Geschichte von Eishockey als Nationalsport erkennen. Immerhin scheinen die Spiele bis zu den Halbfinalpartien immer sehr ausgeglichen zu sein, sodass fast jeder jeden schlagen kann. Oft fühlen sich viele Vereine in den nationalen Ligen ein wenig unterfordert, vor allem wenn die finanzielle Lage mal wieder nicht ganz ausgewogen ist. Die Champions League ist daher mehr als nur ein sinniger Wettbewerb, um wieder für mehr Spannung zu sorgen.

Der Markt öffnet sich

Und es ist ja auch nicht nur für die Fans immer wieder ein Spektakel, nein. Mittlerweile haben mehr und mehr Firmen das schiere Potential der Eishockey Szene für das eigene Sponsoring erkannt. Neben hochdotierten Brustsponsor-Verträgen und den Banden in den Eishallen, kommen auch stets neue Methoden auf. So ist Eishockey bei https://www.wettfieber.de/ nun schon einer der beliebtesten Sportarten was Sportwetten betrifft. Denn was den Sport von Fussball oder Basketball unterscheidet ist einfach die Torfolge. Nicht selten endet ein Spiel mit Shoot-Outs am Ende, weil sich beide Teams nichts geschenkt haben. Oder es ist ein intensives 7:4 mit elf Toren und jeder Menge guter Unterhaltung. In beiden Fällen ist es so, dass mehr Tore fallen aber es nicht alle 20 Sekunden zu einem Punkt kommt. Man ist also viel intensiver im Spiel drin.

Außerdem ermöglicht diese Liga auch, den eigenen Vereinen endlich wieder hinterher zu reisen. Trips etwa nach Tschechien, Weißrussland oder auch Frankreich oder Italien mit einem Besuch in der Eishalle zu verbinden sind ideale Wege, um ein Land nochmals unterschiedlich und neu kennenzulernen. Reisen prägen den Charakter und Sport verbindet Menschen überall. Und daher ist diese Champions League vielleicht genau das, was die Szene momentan braucht.

Redaktion

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