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NHL Playoffs 2019 – Kurzvorschau – Runde 1 – Boston Bruins vs. Toronto Maple Leafs NHL Playoffs 2019 – Kurzvorschau – Runde 1 – Boston Bruins vs. Toronto Maple Leafs
Wiedersehensfreude Die reguläre Saison Bereits Wochen vor dem Ende der regulären Saison stand fest, dass sich die Bruins und Maple Leafs auch 2019 in... NHL Playoffs 2019 – Kurzvorschau – Runde 1 – Boston Bruins vs. Toronto Maple Leafs

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Die reguläre Saison

Bereits Wochen vor dem Ende der regulären Saison stand fest, dass sich die Bruins und Maple Leafs auch 2019 in den Playoffs begegnen würden. Boston belegte in der Atlantic Divison Platz zwei mit 107 Punkten hinter dem Überteam aus Tampa. Toronto landete auf dem dritten Platz der Division und sammelte dabei 100X Punkte.

 

Schon 2018 landeten die Bruins und Leafs auf den Plätzen zwei und drei der Atlantic Division. Beide Teams holten aber jeweils fünf Punkte weniger als im Vorjahr.

 

Während die Maple Leafs nach einem guten Saisonstart zunehmend abbauten, kletterten die Bruins seit dem Jahreswechsel von Rang fünf in der Tabelle kontinuierlich nach oben.

 

Der direkte Vergleich

In 15 Serien standen sich Boston und Toronto bisher in den Playoffs gegenüber. Nur gegen die Canadians (34 Serien) spielten die Bruins häufiger in der Endrunde. Seit dem Erfolg in sieben Spielen im Vorjahr, lautet die Bilanz fast ausgeglichen 7-8.

 

2018 glichen die Leafs die Serie in der ersten Runde nach 0-2 und 1-3 noch aus. Im entscheidenden siebten Spiel führte Toronto auswärts sogar dreimal (1:0, 2:1, 4:3), brach aber im letzten Drittel (0:4) komplett ein. Endergebnis 4:7.

 

In der Hauptrunde 18/19 siegte Boston in drei der vier Spiele. Keine Partie ging in die Verlängerung und das Torverhältnis war 16:10 für die Bruins.

 

Vorteil Boston

  • 215 Gegentore sind der zweitbeste Wert in der Eastern Conference.
  • 25,9 % Powerplay sind der drittbeste Wert der NHL.
  • Von den Playoffteilnehmern im Osten ließ nur Carolina (2343) weniger Torschüsse zu, als Boston (2416).

 

Frederik Andersen – ©
Mark Blinch/NHL

Vorteil Toronto

  • 286 Tore sind Platz zwei im Osten hinter den Lightning.
  • Mit 1115 hochkarätigen Torchancen in allen Situationen zusammen, liegen die Maple Leafs nur hinter den Hurricanes (1158).
  • Mit 81,6 % das drittbeste Penalty Killing der Playoffteilnehmer im Osten.

 

Problem Boston

  • Nur sieben Spieler trafen zweistellig.
  • Nur 878 hochkarätige Chancen sind Platz 21 der NHL und der zweitschlechteste Wert bei den Playoffteams im Osten hinter Washington (860).
  • Kein Spieler absolvierte alle 82 Partien. David Krejci war mit 81 Spielen der Spitzenreiter. U.a. fehlten David Pastrnak (66 Spiele absolviert), Patrice Bergeron (65), Torey Krug (64) und Zdeno Chara (62) in einigen Partien.

Problem Toronto

  • 249 Gegentore sind der schlechteste Wert aller Playoffteilnehmer im Osten.
  • Frederik Andersen erreicht mit seinen Teams in fünf Jahren die Endrunde. Nur 2015 mit Anaheim überstand er die erste Runde. Seit dem All-Star Break sind seine Zahlen (3,05 Gegentore, 91 % Fangquote) schlechter geworden.
  • 2013 führten die Leafs in Boston in Spiel sieben 4:1 und verloren. 2018 führte Toronto 1:0, 2:1 und 4:3 und unterlag.

 

Die Prognose

Der größte Unterschied zum letzten Jahr ist John Tavares. Der Center zwingt die Bruins entweder die Reihe von Tavares, oder die von Auston Matthews nicht von Patrice Bergeron & Co. Decken zu lassen. Mit Nazem Kadri hat Toronto außerdem noch einen dritten guten Mittelstürmer. Anders herum ist die Verteidigung der Leafs weiter eher besserer Durchschnitt, und Frederik Andersen hat in Toronto noch keine konstant guten Leistungen in den Playoffs gezeigt. Die Serie könnte noch enger als im Vorjahr werden, aber das Resultat bleibt gleich. Boston siegt in sieben Spielen.

Redaktion

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