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No Wild West Die erste Runde St. Louis klaute gegen Winnipeg direkt zwei Spiele auswärts, nur um dann selbst beide Heimspiele abzugeben. Nach dem... NHL Playoffs 2019 – Kurzvorschau – Runde 2 – St. Louis Blues vs. Dallas Stars

Dallas Goalie Ben Bishop – © by NHL Media via Getty Images

No Wild West

Die erste Runde

St. Louis klaute gegen Winnipeg direkt zwei Spiele auswärts, nur um dann selbst beide Heimspiele abzugeben. Nach dem erneuten Sieg in Kanada, gelang schließlich in der sechsten Partie der erste Heimsieg der Serie und damit das Weiterkommen nach sechs Spielen. Bei keinem Erfolg hatte St. Louis dabei mehr als ein Tor Vorsprung.

 

Die Stars schockten Nashville ebenfalls mit einem Sieg auf fremdem Eis in Spiel eins, lagen dann aber 1-2 in der Serie hinten. Durch drei Erfolge hintereinander (Spiel sechs 2:1 nach Verlängerung) gelang der Einzug in die zweite Runde.

 

Der direkte Vergleich

Dreizehn Vergleiche gab es bisher in den NHL Playoffs zwischen diesen beiden Vereinen, wobei die ersten zehn zwischen den Minnesota North Stars und den Blues stattfanden. Das Duell Dallas gegen St. Louis gab es zuletzt 2016 ebenfalls in der zweiten Runde. Damals siegten die Blues nach spannendem Serienverlauf mit 4-3.

 

In der Hauptrunde siegten die Stars in drei von vier Spielen. Dabei sprach das Torverhältnis mit 13:7 deutlich für Dallas.

 

Vorteil St. Louis

  • 52,2 % Faceoffquote sind der beste Wert der verbliebenen Mannschaften.
  • Das Überzahlspiel von St. Louis lag gegen Winnipeg bei starken 26,3 %.
  • 28,9 zugelassene Torschüsse pro Spiel sind der bisher beste Wert in der Western Conference.

Vorteil Dallas

  • 52,72 % der hochkarätigen Torchancen pro Spiel für die Stars sind der zweitbeste Wert im Westen nach Colorado..
  • 94,5 % Fangquote und nur 1,9 Gegentore pro Spiel für Ben Bishop.
  • 100 % Erfolgsquote im Penalty Killing gegen Nashville.

 

Problem St. Louis

  • 78,5 % im Unterzahlspiel – Nur San Jose war schlechter und kam ebenfalls weiter.
  • Nur 41,8 % der hochkarätigen Torchancen pro Spiel für St. Louis sind der schlechteste Wert nach den Blue Jackets.
  • Jordan Binnington war mit 90,8 % Fangquote und 2,63 Gegentoren pro Spiel weit entfernt von seinen Zahlen der Hauptrunde.

 

Problem Dallas

  • 36,3 zugelassen Torschüsse sind der schlechteste Wert der verbliebenen Teams in den Playoffs.
  • 18,2 % in Überzahl sind der schlechteste Wert der vier Mannschaften in der zweiten Runde der Western Conference.
  • Dallas gewann gegen Nashville lediglich 46,8 % der Anspiele. Nur Colorado war schlechter.

 

Die Prognose

Beide Teams sind ein Beleg dafür, welchen Einfluss ein heißgelaufener Torhüter in der NHL haben kann. Allerdings kühlte Jordan Binnington in der ersten Runde bereits leicht ab, wohingegen Ben Bishop sich sogar noch steigern konnte. Zudem kennt Bishop den Druck, der mit jeder weiteren Playoffpartie zunimmt, aus seiner Zeit in Tampa Bay wesentlich besser. Beide Mannschaften profitierten davon, dass bisher die Leistungsträger auch entscheidend zum Erfolg beitragen konnten. Tarasenko, Schwartz und O’Reilly auf der einen,  Radulov, Benn und Seguin auf der anderen Seite. Insgesamt scheint Dallas aber z.B. mit Mats Zuccarello die etwas tiefere Offensive zu haben. Viele Tore werden in dieser Serie dennoch nicht fallen. Für die Stars reicht es am Ende knapp, da Ben Bishop das direkte Duell auf der Torwartposition gewinnt. Dallas siegt in sieben Spielen.

 

(Lars Mahrendorf)

Redaktion

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