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Rosenheim. (PM) Das Beste kommt zum Schluss. Getreu diesem Motto gastierte die Düsseldorfer EG zum Abschluss der viertägigen Testspielreise am späten Sonntagnachmittag in Rosenheim.... Philipp Grubauer sieht knappen 3:2 Sieg der DEG im Traditionsduell in Rosenheim
Endstation bei Felix Bick - © by EH-Mag. (DR)

Endstation bei Felix Bick – © by EH-Mag. (DR)

Rosenheim. (PM) Das Beste kommt zum Schluss. Getreu diesem Motto gastierte die Düsseldorfer EG zum Abschluss der viertägigen Testspielreise am späten Sonntagnachmittag in Rosenheim. Was könnte es Schöneres geben, als nach vielen Jahren wieder gegen den alten Weggefährten zu spielen, mit dem die Anhänger der Rot-Gelben seit gefühlt ewigen Zeiten eine Fanfreundschaft verbindet? Na klar, dieses Spiel dann auch noch sportlich gelungen mit einem Sieg abzuschließen. Und das gelang nach hartem Kampf mit einem überzeugenden Schlussdrittel letztlich mit 3:2 (1:1, 0:1, 2:0).

Vor den Augen von Philipp Grubauer – Keeper der Washington Capitals in der NHL und gebürtiger Rosenheimer – stand Felix Bick zum ersten Mal in der Vorbereitung zum Start zwischen den Pfosten. Allzu oft musste Bick im ersten Abschnitt zunächst nicht eingreifen. Die Partie spielte sich zumeist im Verteidigungsdrittel der Gastgeber ab. Die Führung durch Norm Milley, der einen Abpraller verwertete, deshalb auch nur logisch. Zu mehr reichte es trotz zahlreicher Chancen dann allerdings nicht. Im Gegenteil: Kurz vor der Pause glichen die Starbulls noch aus. Joseph Lewis mit dem 1:1 in einem Strafzeiten-losen Anfangsdrittel.

Das mit den Strafminuten änderte sich dann aber gründlich – ganze 39 davon sammelten beide Teams im Mittelabschnitt. Den größten Teil steuerte Rosenheims Michael Rohner zu diesem Konto bei. Der Verteidiger musste nach einem Foul an Manuel Strodel mit fünf Minuten plus Spieldauer runter. Auch Strodel konnte nicht mehr weitermachen und musste von Eis geführt werden. Nach Stephan Daschner im ersten Drittel schon der zweite Düsseldorfer, der nicht mehr weitermachen konnte. Die daraus resultierende Überzahl war allerdings nur von kurzer Dauer. Nach zwei plus zwei Minuten gegen Kapitän Daniel Kreutzer war die numerische Ausgeglichenheit auf dem Eis wiederhergestellt. Genau in diese Phase hinein traf Greg Gibson zum 2:1 für die Bullen aus Bayern.

Das wollten die Rot-Gelben natürlich keinesfalls auf sich sitzen lassen. Richtig heiß kamen sie nach der zweiten Drittelpause aus der Kabine und brauchten lediglich 22 Sekunden, um den Spielstand zunächst einmal wieder auf Unentschieden zu stellen. Kurt Davis einen Tag nach seinem 30. Geburtstag mit einem Schuss aus der Halbdistanz, gegen den Rosenheims Keeper nichts mehr machen konnte. Jetzt lief es bei der DEG. Maxi Kammerer mit einem knallharten Schuss von der blauen Linie. Da war der Puck schon im Winkel, als der Keeper reagieren konnte. Die DEG jetzt 3:2 in Führung und das ließ sie sich auch nicht mehr nehmen. Ein weiterer Höhepunkt: Die Anhänger feierten beide Teams im Schlussdrittel und danach lautstark gemeinsam. Das ist Eishockey!

Am Montag – da müssen jetzt alle Fans ganz stark sein – wird die DEG kein Spiel bestreiten. Entgegen der Gewohnheiten der vergangenen drei Tage, steht jetzt erstmal eine „ganz normale“ Trainingswoche an. Aber keine Sorge. Der nächste Test lässt nicht lange auf sich warten. Am kommenden Wochenende jagen die Rot-Gelben beim Turnier des SC Riessersee in Garmisch-Partenkirchen schon wieder auch im direkten Duell dem Puck hinterher.

Strafen: Starbulls Rosenheim 11+20 – Düsseldorfer EG 14

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Redaktion

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