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Red Bulls Salzburg sensationell im Halbfinale der Champions Hockey League Red Bulls Salzburg sensationell im Halbfinale der Champions Hockey League
1:1 bei Kärpät Oulu reichte, nun wartet der EHC Red Bull München Oulu. (PM EC RBS) Der EC Red Bull Salzburg rang Kärpät Oulu... Red Bulls Salzburg sensationell im Halbfinale der Champions Hockey League

1:1 bei Kärpät Oulu reichte, nun wartet der EHC Red Bull München

Oulu. (PM EC RBS) Der EC Red Bull Salzburg rang Kärpät Oulu im Viertelfinal-Rückspiel der Champions Hockey League auswärts ein 1:1-Unentschieden ab und stieg mit dem Gesamtscore beider Spiele von 4:3 ins Halbfinale auf.

Die Red Bulls gingen früh in Führung und zeigten nach dem 1:1-Ausgleich in der 22. Minute gegen den finnischen Meister eine wahre ‚Abwehrschlacht‘, die mit dem unglaublichen Aufstieg ins Halbfinale der Champions Hockey League belohnt wurde. Dort kommt es nun erstmals in der Geschichte der Red Bulls zum Bruderduell mit Red Bull München.

Die Red Bulls starteten in Bestbesetzung in die Partie und hatten anfangs gleich viel Scheibenbesitz, ohne zunächst richtig torgefährlich zu werden. Im ersten Unterzahlspiel mussten die Red Bulls dann aufpassen, Ville Leskinen scheiterte aus kurzer Distanz an Salzburgs Schlussmann Steve Michalek, kurz danach rasierte der Ex-Salzburger Shaun Heshka mit einem Schuss aus der Distanz die Querstange. Die Salzburger spielten weiter mutig nach vorn, taten sich gegen eine gut stehende Verteidigung aber schwer, in Schusspositionen zu kommen. Beim zweiten Powerplay aber brachten sie die Scheibe vors Gehäuse und nach einem kurzen Gestocher war Alexander Rauchenwald am rechten Pfosten zur Stelle und netzte zur Führung ein. In der Schlussphase des ersten Abschnitts hatte Kärpät Oulu im Powerplay zwei, drei gute Möglichkeiten, konnte aber nicht verwerten. Nach 20 Minuten führten die Red Bulls gegen noch recht verhalten wirkende Finnen mit 1:0.

Das änderte sich im zweiten Durchgang, in dem die Hausherren in der 22. Minute zum 1:1 ausglichen. Oskar Osala kam im Salzburger Verteidigungsdrittel nach einem Fehlpass an die Scheibe und ließ den Salzburger Goalie nach kurzem Solo gekonnt aussteigen. Danach drückten die Finnen und zwangen die Red Bulls fast das gesamte Drittel lang in die Defensive. Steve Michalek vereitelte etliche gute Möglichkeiten, viele weitere Schüsse blieben in der Salzburger Defense hängen. Die Red Bulls konnten sich erst in den letzten fünf Minuten aus der Umklammerung befreien und das Spiel wieder öffnen. Kurz vor der Pausensirene sorgten sie dann sogar noch für ein gefährliches Gestocher vor Ouluns Tor, hatten aber keine weiteren Möglichkeiten. Nach 40 Minuten und aufopferungsvoller Salzburger Defensivarbeit stand es 1:1.

Im Schlussdrittel sahen die gut dreieinhalbtausend Zuschauer das gleiche Bild. Kärpät erspielte sich Chance um Chance, die Red Bulls taten sich anfangs schwer, überhaupt aus der Defensivzone rauszukommen. Aber sie kämpften, blockten die Schüsse und der starke Steve Michalek war hellwach und behielt auch bei wiederholtem Gedränge vor seinem Tor die Übersicht bzw. die Nerven. Aber mehr als im zweiten Abschnitt setzten die Red Bulls jetzt auch wieder vermehrt Offensivakzente, was hinten für Entlastung sorgte. Dann gab’s wieder Alarm in Unterzahl, Steve Michalek zeigte in der 51. Minute einen ‚big save‘ nach einem Schuss aus drei Metern. Aber dann rannte den Finnen die Zeit davon, auch mit sechs Feldspielern und trotz weiterer Top-Chancen ließen die Salzburger nichts mehr durch und hatten mit Brant Harris sogar selbst noch eine gute Chance. Am Ende blieb es beim 1:1-Unentschieden und damit feierten die Red Bulls mit ihrem größten Erfolg in der CHL den Aufstieg ins Halbfinale. In der Vorschlussrunde der Königsklasse treffen die Salzburger auf den EHC Red Bull München, der sich gegen Malmö durchgesetzt hat.

Champions Hockey League | Viertelfinale
Kärpät Oulu – EC Red Bull Salzburg 1:1 (0:1, 1:0, 0:0)
Tore:
Osala (22.) resp. Rauchenwald (15./PP)

Zuschauer: 3.565

Head Coach Greg Poss
“Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Wir haben in Salzburg vor einer Woche super gespielt und eine hochverdiente 3:2-Führung geholt. Heute war es eine richtige Abwehrschlacht, aber wir hatten einen starken Steve Michalek im Tor, die Jungs haben die Schüsse geblockt und neuerlich stark in Unterzahl gespielt. Man muss auch auf diese Art und Weise ein Spiel gewinnen können. Jetzt freuen wir uns auf München.“

Foto: Aleksi Maekelae, Veini Vehvilaeinen (Kaerpaet) and Thomas Raffl (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

Redaktion

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