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Reichlich Arbeit für Milan Vanek Reichlich Arbeit für Milan Vanek
Dinslaken. (PM Kobras) Zum Auftakt der Saison 2018 / 2019 gab es für die Dinslakener Kobras im ersten Testspiel gegen die DNL – Mannschaft... Reichlich Arbeit für Milan Vanek

Dinslaken. (PM Kobras) Zum Auftakt der Saison 2018 / 2019 gab es für die Dinslakener Kobras im ersten Testspiel gegen die DNL – Mannschaft des Krefelder e.V. eine klare 0:7 (0:1; 0:3; 0:3) – Niederlage.

Für viele eine überraschende Niederlage, insbesondere in der Höhe. Doch wenn man das Gesehene und die Fakten nüchtern analysiert, wird schnell klar, dass dieses Ergebnis folgerichtig zustande kam.

Denn während die Seidenstädter schon mindestens 3 Wochen auf dem Eis standen und 6 Spiele Vorsprung hatten, war es für die Dinslakener Mannschaft der Abschluss ihrer ersten Trainingswoche der Saison, die außer am Samstag täglich 3 Stunden knochenharte Übungen auf und neben dem Eis beinhaltete. Hinzu kam, dass die Gäste ein Team sind, welches größtenteils von klein auf zusammengespielt und die diversen Altersklassen durchlaufen hat. Bei den Kobras hingegen hat es in der Mannschaft bekanntlich einen großen Umbruch gegeben, so dass es eine Zeit dauern wird, bis Neuzugänge und Verlängerer spielerisch harmonieren.

Auch das Konzept des neuen Trainers muss erst einmal verstanden und verinnerlicht werden. Denn den Willen, ein Tor zu erzielen, konnte man der Vanek – Truppe wahrlich nicht absprechen. Doch zum einen scheiterte man an einem ausgezeichneten gegnerischen Goalie Albrecht, zum anderen an der eigenen mangelnden Chancenverwertung.

Abgezockt, so wie die Großen, dagegen der Auftritt der Mannschaft von Elmar Schmitz. Immer wieder wurden die Pässe der Kobras antizipiert, dann der Passweg zugestellt um im Anschluss selbst zum Halali zu blasen. Mit zunehmender Spielzeit verließen dann die Hausherren die Kräfte, die harte Trainingswoche forderte nun ihren Tribut. Und so konnten die Krefelder am Ende das Ergebnis auf 7:0 schrauben Dabei waren die Eisenrohre des Tores noch Kobrafans, denn zweimal verhinderten sie einen höheren Endstand. Auf der anderen Seite hatten aber auch die Dinslakener den Ehrentreffer verdient. Diverse Chancen dazu hatten sie sich allemal erarbeitet.

Bei dieser Begegnung wurden die Kobras von diversen Tryout – Spielern unterstützt. Nicht mehr wiedersehen werden die Dinslakener Fans die beiden Tschechen Lukas Finsterle und Stepan Kuchynka. „Sie haben leider unseren Ansprüchen nicht genügt, so dass sich unsere Wege wieder getrennt haben“, zieht Thomas Esser, der sportliche Leiter der Kobras, Bilanz. „Alle anderen werden wahrscheinlich auch in der nächsten Woche beim Training sein und am Sonntag gegen Moers auflaufen“, wagt er einen Ausblick aufs kommende Wochenende.

„Ich habe den Jungs gesagt, dass mir das Ergebnis nicht so wichtig ist. Es ist in erster Linie wichtig, dass unser Konzept so schnell wie möglich umgesetzt wird, dann werden wir auch gute Ergebnisse erzielen. Dies wird natürlich seine Zeit brauchen. Dass das Resultat heute so hoch ausgefallen ist, hat natürlich auch mit der harten Trainingswoche zu tun, aber auch andere Fehler sind mir aufgefallen. Zum Beispiel ist die Lücke zwischen der Verteidigung und den Sturmreihen teilweise einfach zu groß gewesen und die Jungs kommunizieren auf dem Eis zu wenig miteinander. Daran müssen wir in Zukunft arbeiten“, konstatiert der Dinslakener Übungsleiter. „Dennoch ist der Sieg der Gäste hochverdient. Schade, dass es für uns nicht zu einem Treffer gereicht hat. Den hätten wir natürlich den Fans gerne geboten. Das werden wir hoffentlich nächsten Sonntag nachholen“, gibt sich Milan Vanek optimistisch.

Davon, welche Fortschritte in dieser Woche erzielt wurden, können sich die Fans der Giftschlangen am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen die Black Tigers aus Moers überzeugen. Der Spielbeginn ist dann wieder um 19:00 Uhr.

Dinslakener Kobras – DNL Krefeld 0:7 (0:1; 0:3; 0:3)
Torschützen Dinslaken: —
Torschützen Krefeld: Kiedewicz (3), Schaaf, Sperling, Rutkowski, Tillmann
Strafminuten Dinslaken: 8
Strafminuten Krefeld: 8
Zuschauer: 98

Redaktion

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