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Iserlohn. (MK) „Das war ein ganz wichtiger Sieg“, analysierte Iserlohns Stürmer Marko Friedrich den 5:3 Sieg seiner Roosters gegen die Augsburger Panther. Für die... Roosters feiern Dank einer starken Energieleistung ihren zweiten Heimsieg

Olivier Roy – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) „Das war ein ganz wichtiger Sieg“, analysierte Iserlohns Stürmer Marko Friedrich den 5:3 Sieg seiner Roosters gegen die Augsburger Panther.

Für die nur 3542 Zuschauer war das Spiel allerdings ein Wechselbad der Gefühle. Bis Dato hatten die Roosters in dieser Saison noch nie mehr als drei Tore in einem Spiel erzielt. So war die 3:0 Führung der Hausherren nach Treffern von Hoeffel (3.), Petan (13.) und Findlay (16.) schon etwas überraschend, aber keineswegs unverdient. Die Panther kassierten drei Treffer waren aber ein durchaus starker Gegner. Nach der Pause wechselte Trainer Tuomie im Tor Roy für den glücklosen Keller ein und fortan drückten die Gäste heftig aufs Tempo. Fast jede Scheibe wurde zum Tor gebracht und fast folgerichtig besorgten Schmölz (25. / 27.) und Holzmann (36.) den 3:3 Ausgleich. Die Roosters wankten, fielen bis zur zweiten Pause aber in keinen Rückstand. Auch deshalb, weil Keeper Peters sich im Spiel sichtlich steigerte und sein Team im Spiel hielt. Im Schlussdrittel nahmen dann die Roosters wieder das Heft in die Hand. Petans zweiter Treffer (44.) und Friedrichs Treffer (47.) zum 5:3 sorgten am Ende für den zweiten Heimsieg der Sauerländer.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Iserlohner im letzten Drittel nur noch mit vier Verteidigern spielen konnten, war dieser Sieg auch ein Erfolg des Willens. Entsprechend fielen nach Spielende auch die Jubelstürme auf den Rängen aus. Die Mannschaft wurde gebührend gefeiert. Platz sieben nach neun Spielen ist aus Iserlohner Sicht eine großartige Momentaufnahme. Augsburg konnte erstmals auf fremdem Eis nicht punkten. Platz zwölf ist dauerhaft sicherlich nicht der Anspruch in der Fuggerstadt.

Ein Wiedersehen war das Spiel auch für Jamie Bartman, bis Ende letzter Saison Headcoach am Seilersee und seit dieser Saison im Trainertem der Panther. „Ich wollte mir keine Gedanke über meine Rückkehr machen, aber natürlich war es dann gestern doch da, als wir hier in Iserlohn angekommen waren“, so der 56- jährige Deutsch-Kanadier. Er selbst fühle sich in Augsburg sehr wohl und die Arbeit mit Tray Tuomie mache ihm sehr viel Spaß. Ob er als Co-Trainer oder Headcoach arbeitet, spielt für ihn keine besondere Rolle.

Am kommenden Dienstag steht er mit den Panthern vor einer weiteren großen Herausforderung. Dann spielen die Fuggerstädter in der Champions Hockey League gegen Liberec. Mit einem Sieg könnten die Panther einen Riesenschritt in Richtung nächste Runde machen.

Die Zuschauer, die sich heute einen Besuch in der Eissporthalle erspart haben, müssen sich nun bis zum übernächsten Freitag gedulden, um wieder ein Heimspiel der Roosters live sehen zu können. Denn am nächsten Wochenende spielen die Iserlohner nur ein Spiel am kommenden Sonntag beim EHC Red Bull München.

Nach der ersten „kanadischen“ Woche in dieser Saison können die Roosters also etwas durchschnaufen und hoffen, dass der ohnehin schmale Kader keine weiteren Ausfälle verkraften muss.

Vier ihrer „jungen Wilden“ hatten die Iserlohn Roosters bei ihren Kooperationspartnern im Einsatz. Tim Fleischer konnte in der DEL2 bei der 3:2 Niederlage der Bietigheim Steelers in Weißwasser eine Beihilfe geben. Rene Behrens und Tobias Schmitz spielten als gemeinsames Abwehrpärchen in der Oberliga mit Herne bei den Saale Bulls Halle und gewannen dort mit 2:3. Torhüter Jonas Neffin gewann mit den Blue Devils Weiden am Füssener Kobelhang mit 4:8.

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© Sportfoto-Sale (J. Brüggemann)
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