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Iserlohn. (MK) Nur drei Tage nach der Overtime-Niederlage gegen Düsseldorf geht es für die Iserlohn Roosters am Mittwoch um 19:30 Uhr mit dem Heimspiel... Roosters gegen Eisbären: Beide Trainer setzen auf Disziplin

Anthony Peters überzeugte zuletzt mit starken Leistungen – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Nur drei Tage nach der Overtime-Niederlage gegen Düsseldorf geht es für die Iserlohn Roosters am Mittwoch um 19:30 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Eisbären Berlin weiter.

 

Rein tabellarisch ist es in der noch jungen Saison ein „Kellerduell“. Allerdings trügt der Blick auf die Tabelle, denn die Eisbären Berlin haben als Vorletzter ein Spiel weniger absolviert, weil man am letzten Sonntag im Rahmen der „NHL Global Series“ gegen den NHL Klub Chicago Blackhawks gespielt hat.

Die 1:3 Niederlage gegen die Blackhawks (wir berichteten) war aus Berliner Sicht sicherlich ein sehr achtbares Resultat an diesem Eishockeyfesttag. Nun aber wartet im Ligaalltag mit dem Gastspiel bei den Roosters eine mental große Herausforderung auf das Team des neuen Berliner Trainers Serge Aubin.

Aubin kann in Iserlohn voraussichtlich auf sechs Verteidiger und vier Reihen setzen. Fehlen werden ihm Marvin Cüpper (Sprunggelenk), Vincent Hessler (Hand), André Rankel (Oberkörper), Florian Busch und Constantin Braun.

 

Wiedersehen mit den alten Kollegen für Jens Baxmann und Sebastian Dahm

Jens Baxmann – © Sportfoto-Sale (MK)

Für Iserlohns Verteidiger Jens Baxmann wird das Duell gegen seinen Ex-Klub sicherlich ein besonderes Spiel werden. Nach insgesamt 18 Jahren in der Eisbären-Organisation trifft er erstmals als Gegner auf die Berliner. „Sechzig Minuten lang wird gefightet und danach sind wir wieder Freunde“, sagte der Routinier bereits am Sonntag mit Blick auf das Spiel. Aber auch auf der anderen Seite steht mit Keeper Sebastian Dahm ein Spieler im Berliner Tor, der in den letzten zwei Spielzeiten den Kasten der Iserlohn Roosters hütete und auch nach seinem Wechsel in die Hauptstadt noch viele Sympathien am Seilersee genießt.

Dahms Nachfolger, Anthony Peters, wird nach seinen saustarken Auftritten am letzten Wochenende auch gegen Berlin das Vertrauen von Cheftrainer Jason O´Leary geschenkt bekommen. Darüber hinaus rechnet der Coach mit der Rückkehr einiger zuletzt angeschlagener Spieler. Sollte nichts Unvorhergesehenes passieren, dann kann das Iserlohner Trainerteam vielleicht sogar erstmals in dieser DEL-Saison aus dem Vollen schöpfen. Wie immer, will man sich im Vorfeld einer DEL-Partie aber nicht zu sehr in die personellen Karten schauen lassen. Jason O´Leary ist sich natürlich im Klaren, dass die lange verletzten Spieler wie Marko Friedrich und Daine Todd nach ihren ersten Spielen trotzdem noch etwas Zeit brauchen werden, um in Form anzukommen. „Ich glaube das wird es in der Saison nie geben, dass alle bei 100% sind“, so der 41- jährige Iserlohner Bandenchef.

Trainer setzen auf Disziplin

Ganz kurz und bündig brachte Jason O´Leary die Erfolgsformel gegen Berlin am Dienstagmittag auf den Punkt: „Disziplinierter spielen und mehr Tore schießen“, so seine Marschroute. Von der augenscheinlichen Inkonstanz der Eisbären will er sich aber keineswegs blenden lassen. Mit Köln, München und Mannheim hatten es die Eisbären zuletzt mit drei Spitzenteams zu tun. Jason O´Leary erwartet den Hauptstadtklub mit hohem Tempo, hart und offensivstark agierend.

Berlins Headcoach Serge Aubin wird in der heutigen Eisbären-Pressemitteilung mit ähnlichen Erwartungen zitiert: „Wir müssen jetzt auch mal auswärts punkten. Das fängt damit an, diszipliniert zu spielen und Strafzeiten zu vermeiden, denn 5 gegen 5 kassieren wir nicht wirklich viele Tore. Wenn wir das in den Griff bekommen, werden wir punkten.“

Somit darf man gespannt sein, wessen Strategie am Ende zum Erfolg führt. Im Lager der Roosters will man die eigenen Fans möglichst mit dem ersten Sieg nach regulärer Spielzeit beschenken.

Die Terminhatz geht für die Roosters bereits am kommenden Freitag mit dem Spiel in Nürnberg und am Sonntag gegen Augsburg auf eigenem Eis weiter. Denkbar ist, dass in einem der Spiele auch Torwart Andreas Jenike zum Einsatz kommen wird. Zunächst aber gilt der Fokus der Roosters aber komplett den Eisbären, um mit der Unterstützung der Fans den ersten „Dreier“ in der Saison einzufahren.

Video: Die Stimmen nach dem Westderby Roosters – DEG

Redaktion

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