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Sportliche Talfahrt und Erhöhung der Dauerkartenpreise sorgen für reichlich Unmut bei den Roostersfans Sportliche Talfahrt und Erhöhung der Dauerkartenpreise sorgen für reichlich Unmut bei den Roostersfans
Mit Düsseldorf und Krefeld warten zwei schwere Derbys auf die Iserlohn Roosters Iserlohn. (MK) Besinnliche Weihnachten fühlen sich irgendwie anders an. Zumindest für de... Sportliche Talfahrt und Erhöhung der Dauerkartenpreise sorgen für reichlich Unmut bei den Roostersfans

Mit Düsseldorf und Krefeld warten zwei schwere Derbys auf die Iserlohn Roosters

Iserlohn. (MK) Besinnliche Weihnachten fühlen sich irgendwie anders an. Zumindest für de Menschen, die es mit den Iserlohn Roosters halten.

Auf eigenem Eis kassierten die Roosters zuletzt drei Heimpleiten in Folge und auch in der Fremde war der Auswärtssieg in Wolfsburg vor knapp einer Woche wohl nur das vom blinden Huhn gefundene Korn. In Schwenningen kassierte das Iserlohner Häufchen der 17 aufrechten Spieler – zu den Verletzten gesellten sich der gesperrte Bergmann und der neu verletzte Caporusso – eine 4:3 Niederlage, die trotz der dünnen Spielerdecke völlig unnötig war. In der insgesamt schwachen Partie führten die Schwenninger bis zur 57. Minute mit 3:0. Der eigentlich sicher geglaubte Sieg geriet aber noch einmal in große Gefahr, denn Fischer und Smotherman brachten die Roosters innerhalb von 41 Sekunden auf 3:2 heran. Unerklärlich und für die leidgeprüften Anhänger der Roosters unfassbar, wieso Verteidiger Dylan Yeo im Spielaufbau dann einen kapitalen Fehlpass auf den Schläger von Schwenningens El-Sayed spielte, der keine Mühe hatte zum 4:2 einzunetzen. Trupps Tor zum 4:3 gelang dann sechs Sekunden vor dem Ende zu spät und war nur noch Ergebniskosmetik.

Bei den treuen Anhängern im Stadion, die für dieses Spiel rund 1100 Kilometer Reisestrapazen auf sich genommen hatten, aber auch bei vielen Fans im Netz war damit das Fass endgültig übergelaufen. Während man im Stadion „Wir haben die Schnauze voll“ skandierte, ergoss sich im Netz im Laufe des Abends ein regelrechter Shitstorm über die Roosters. Denn neben der sportlichen Misere sorgte auch eine nur wenige Stunden zuvor verkündete Preiserhöhung der Dauerkartenpreise für die nächste Saison für reichlich Unmut. Viel ungeschickter kann man den Zeitpunkt für eine solche Preiserhöhung wohl kaum wählen.

Hier sind einige „Kostproben“ aus dem Netz:

Nach dem Spiel in Schwenningen zerstreute sich das Team kurzzeitig, um Weihnachten im Kreise von Freunden und Familien zu verbringen. Schon am ersten Feiertag stand wieder ein Training auf dem Programm. Am zweiten Weihnachtstag müssen sich die Roosters beim Derby in Düsseldorf beweisen. Einerseits bleibt also nicht viel Zeit, um die Pleite in Schwenningen aufzuarbeiten. Andererseits hat das Team die Möglichkeit zu zeigen, dass man es doch besser kann.

Sind im Moment nicht zu beneiden: Jamie Bartman (rechts) und Co-Trainer Christian Hommel – © by Eh.-Mag. (JB)

Sicher ist, dass in Düsseldorf der entsperrte Lean Bergmann wieder mitwirken kann. Alles andere entscheidet sich kurzfristig. Jeder einsatzfähige Spieler mehr hilft dem dünnen Kader der Roosters sicherlich weiter, um nicht noch mehr Kraftreserven in diesen stressigen Tagen mit zehn Spielen in 23 Tagen zu verlieren. Die Marschrichtung bleibt für alle einsatzfähigen Cracks gleich: Individuelle Fehler vermeiden, Chancenvertwertung verbessern und von der Strafbank fernbleiben.
„Mannheim-Jäger“ Düsseldorf rangiert derzeit auf Platz zwei und konnte das erste Aufeinandertreffen klar mit 5:1 gewinnen. In Iserlohn revanchierten sich die Roosters Ende Oktober mit einem 6:3 Sieg. Erstes Bully ist am zweiten Weihnachtsfeiertag um 14 Uhr im ISS Dome.

Am 30. Dezember erwarten die Iserlohner um 19 Uhr mit den Krefeld Pinguinen am heimischen Seilersee einen direkten Konkurrenten um Platz zehn. Aktuell sind noch Stehplatztickets für dieses Spiel erhältlich. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen sind viele Fans nicht einverstanden. Den sozialen Netzwerken kann man entnehmen, dass einige Anhänger ihrem Unmut über die sportlichen Leistungen und über die Preiserhöhungen „Luft verschaffen“ wollen. Zwischen Klub und Anhängern scheint in den letzten Wochen ein Riss entstanden zu sein, der sich kurzfristig offenbar auch nicht nur mit Siegen kitten lässt.

Foto: Iserlohner Fans – © by Eh.-Mag. (JB)

Redaktion

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