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Kassel. (PM Huskies) Die Kassel Huskies sind zurück in der Erfolgsspur. Am Freitagabend kam es zum Aufeinandertreffen mit dem amtierenden DEL2-Meister aus Ravensburg. In... Starkes Powerplay sichert Sieg über den amtierenden Meister

Denis Shevyrin – © Sportfoto-Sale (SD)

Kassel. (PM Huskies) Die Kassel Huskies sind zurück in der Erfolgsspur. Am Freitagabend kam es zum Aufeinandertreffen mit dem amtierenden DEL2-Meister aus Ravensburg.

In einem packenden Spiel zweiter Top-Teams stand es nach 60 Minuten 3:1 – im Zwinger der Huskies erlebten 2854 Zuschauer den elften Heimsieg im zwölften Heimspiel.

Die Tore für Kassel erzielten Lois Spitzner (2) und Denis Shevyrin.

Bei den Huskies fehlten die verletzten Ryon Moser und Mario Scalzo und der kurzfristig erkrankte Justin Kirsch.

Starkes Powerplay sorgt für Spitzners Tor

Das Spiel startete direkt mit einem “Hallo-Wach” auf Seiten der Huskies: Keine halbe Minute war gespielt, da versuchte es Jakub Svoboda aus Kurzdistanz, verpasste aber den frühen Führungstreffer. Die Huskies dagegen traten wie gewohnt auf: Schnell, spielfreudig und mit Zug zum Tor. Nur, wirkliche Chancen blieben aus. Stattdessen setzte der Meister die erste Duftmarke: Thomas Brandl und Yannick Drews wirbelten vor Jerry Kuhn im Huskies-Tor und Drews war es, der zur Führung der Gäste einnetzte (8.).

Ein kleiner Nackenschlag war das, der die Huskies jedoch nicht aus dem Konzept brachte. Alexander Karachun testete in der 12. Minute Marco Wölfl im Towerstars-Gehäuse, scheiterte jedoch. Doch der Ausgleich, er kam: Ravensburgs Justin Volek hatte gerade auf der Strafbank Platz genommen, da zogen die Huskies über die rechte Seite energisch in die Angriffszone der Gäste. Der Schuss Austin Carrolls passte noch nicht, doch den Abpraller knallte Lois Spitzner an Wölfl vorbei ins Tor. Neun Sekunden Powerplay genügten dem Special-Team der Huskies. Mit diesem 1:1 ging es in die erste Pause.

Traumtor bringt die Führung – erneut im Powerplay

Aus der Pause kamen beide Teams ähnlich schwungvoll, wie sie das Spiel begonnen hatten. Svobodas Schuss nach 28 Minuten wurde von Kuhn pariert, dann wirbelten die Huskies wie entfesselt. Denis Shevyrin hatte in der der 31. Minute binnen Sekunden zwei gute Chancen auf die Führung, doch beide Schlagschüsse wurden entschärft. Ebenso wie die Chance Karachuns nach toller Richie-MuellerVorarbeit (32.). Also musste ein Powerplay her, damit der Puck den Weg über die Linie fand. Pawel Dronia hatte es sich in der Kühlbox bequem gemacht, da kombinierten sich Carroll und Duffy durch die Defensive der Gäste, Carroll legte den Puck Spitzner auf und der Förderlizenzler traf aus kürzester Distanz elegant zur 2:1-Führung (37.). Das zweite Powerplay-Tor der Huskies an diesem Abend und der zweite Treffer der Nummer 18. Mit einer knappen Führung und reichlich Spannung ging es in den finalen Abschnitt.

Drittes Tor ebenfalls in Überzahl

Und in diesem zeigten die Huskies, dass sie Überzahl spielen sehr wohl richtig gut können: In der 47. Minute musste Max Kolb auf die Strafbank und mit dem Extra-Platz auf dem Eis wusste Denis Shevyrin richtig viel anzufangen: Er packte an der blauen Linie einen lehrbuchmäßigen Schlagschuss aus und der Puck sauste zum 3:1 ins Netz. Die Vorentscheidung? Ja. Die Gäste bekamen die stabile Defensive der Huskies nicht geknackt, Kassel spielte weiter munter nach vorne und war dem 4:1 näher, als die Gäste dem Anschluss – und das obwohl sie die letzten Minuten in Überzahl spielten, da sie den Torwart vom Eis nahmen und Schlittenhund Spencer Humphries auf der Strafbank schmorte.

Tim Kehler zum Spiel: “Heute hat die Überzahl den Unterschied gemacht – und es ist schön darüber im Positiven zu sprechen. Wir haben gekämpft und gearbeitet und gerade das erste und dritte Drittel haben mir wirklich gut gefallen.”

Weiter geht es für die Schlittenhunde am Sonntag: Dann steht das Auswärtsspiel in Kaufbeuren an. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
In der Eissporthalle geht es am Sonntag, 8. Dezember, weiter mit dem Heimspiel gegen Bad Tölz. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

Redaktion

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