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Stuttgart. (PM SEC) Mit großer Freude hat der Stuttgarter Eishockey-Club (SEC) den Beschluss des Stuttgarter Gemeinderats aufgenommen, die Realisierbarkeit einer dritten Eishalle auf der... Stuttgarter Eishockey-Club erfreut über Bekenntnis des Gemeinderats zur dritten Eishalle – erster Schritt zur Verbesserung der Trainingssituation im Nachwuchs

© Brigitte Hauert-Betz / Stuttgarter Eishockey-Club e.V.

Stuttgart. (PM SEC) Mit großer Freude hat der Stuttgarter Eishockey-Club (SEC) den Beschluss des Stuttgarter Gemeinderats aufgenommen, die Realisierbarkeit einer dritten Eishalle auf der Waldau mit einer Machbarkeitsstudie zu untersuchen.

„Das ist ein sehr wichtiger Schritt für die Zukunft des Eishockeys und des ganzen Eissports in Stuttgart“, so Dr. Christian Ballarin, 1. Vorsitzender des SEC: „Wir danken den Mitgliedern des Stuttgarter Gemeinderats, mit denen wir in den letzten Monaten viele konstruktive Gespräche geführt haben und die die Bedeutung dieses Themas erkannt haben. Unser Dank gilt auch den Fans, Mitgliedern, Unterstützern und den anderen Eissporttreibenden, die sich für das Thema im Stuttgarter Bürgerhaushalt stark gemacht haben.“

Für den Verein würde eine dritte Eishalle eine wichtige Perspektive in der Nachwuchsarbeit schaffen. Aus Sicht von Jugendleiter Frank Schäuffele ist dies insbesondere wegen der guten Nachfrage im Kinderbereich sehr wichtig: „Gerade die jungen Jahrgänge und insbesondere die Laufschule erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Die Kinder brauchen aber eine Perspektive, die ihnen erlaubt, Eishockey sowohl als Breiten- als auch als Leistungssport in Stuttgart betreiben zu können. Aktuell verlieren wir zu viele gute Nachwuchsspieler an andere Städte, die bessere Trainingsmöglichkeiten bieten können.“ An einen Ausbau des Trainings ist derzeit auf Grund der engen Belegung des Eishalle nicht denkbar: „Wir würden gerne in mehr Jahrgängen zwei Gruppen bilden können, um die Kinder abhängig von ihren Interessen und Fähigkeiten fördern zu können“, so Schäuffele: „ein weitergehendes Engagement wie eine Teilnahme an der Deutschen Nachwuchsliga (DNL), weitere Kooperationen mit Schulen und Kindergärten, eigene Teams für Frauen oder ein Engagement im Para-Eishockey (Behindertensport) sind derzeit nicht denkbar.

Gemeinsam mit den anderen Eissportvereinen und -gruppen hatte der Stuttgarter Eishockey-Club im Frühjahr 2019 einen Antrag in den Stuttgarter Bürgerhaushalt eingebracht und für diesen geworben. Als Pressesprecher war Dr. Philipp Kordowich maßgeblich daran beteiligt: „Für die Stuttgarter Eissportvereine war und ist dies eine wichtige Aktion. Wir konnten gemeinsam zeigen, welches Potential der Eissport in Stuttgart hat und den Bedarf für eine dritte Eishalle verdeutlichen.“ Dabei war es auch wichtig, transparent zu machen, dass die notwendigen Kapazitäten nicht in den bestehenden beiden Hallen geschaffen werden können. Schließlich hat man in den letzten Jahren gemeinsam mit den Verantwortlichen bei der Stadt die Nutzungszeiten optimiert und nutzt heute jede mögliche Minute auf dem Eis. „Mit der Bereitstellung der Mittel für eine Machbarkeitsstudie ist der Eissport in Stuttgart einen wichtigen Schritt weitergekommen“, so Kordowich abschließend: „uns muss aber bewusst sein, dass in den nächsten Jahren noch weitere Schritte notwendig sind, bevor die Halle geplant und anschließend realisiert werden kann.

Rebels mit versöhnlichem Jahresabschluss

Das lange Warten auf den ersten Heimerfolg nach regulärer Spielzeit hatte am vergangenen Freitag für Spieler, Vereinsführung und Fans der Stuttgart Rebels endlich ein Ende. Mit einem letztlich verdienten 8:3-Erfolg konnte man nach fünf Heimniederlagen am Stück im letzten Heimspiel des Jahres erstmals die volle Punktezahl einfahren.

Ein Pflichtsieg, sollte man meinen: war der Gegner doch der abgeschlagenen Tabellenletzte, die MadDogs aus Mannheim. Ganz so einfach generierte sich die Angelegenheit dann doch nicht für die Mannschaft von Trainer Christopher Mauch. Zwar begann seine Mannschaft furios und ging auch rasch durch Silas Abert in Führung (2.), die große Sicherheit ob des schnellen Treffers wollte sich im Rebellenlager jedoch zunächst nicht einstellen. Im Gegenteil, die schnellen Stürmer der „verrückten Hunde“ brachten die Defensive um den nach seiner Sperre erstmals wieder spielberechtigten Adrian Sanwald immer wieder in Verlegenheit. Der Ausgleichstreffer durch den sehr agilen Dominik Zbaranski war somit keineswegs überraschend. Allerdings schien er auch die Gastgeber wieder zu vermehrter Teilnahme am Spiel anzuregen und so konnten diese in der Folge bis zur ersten Pausensirene einen beruhigenden 4:1-Vorsprung herausschießen. Torjäger Nick Govig (12.+16.) und erneut Silas Abert (20.) hielten sich schadlos.

Auch der zweite Spielabschnitt präsentierte sich zunächst mit weitgehend ausgeglichenen Spielanteilen. Erfolgreich waren zunächst aber wieder die Rebels. Domimik Deuring (27.) und Silas Abert (33.) zum Dritten stellten auf 6:1. Die Gäste wollten sich allerdings nicht kampflos aus der Eiswelt verabschieden und konnten durch Tobias Späth (36.) und Frank Hart (40.) den Abstand erträglich halten.

Sollten die Rebellen im letzten Durchgang nochmals ins Straucheln kommen und die Begegnung wieder eng werden? Diese Frage stellte man sich in der zweiten Pause aufgrund des Verlaufs der vergangenen Heimspiele im Stuttgarter Fanlager durchaus. Die Antwort darauf hatte Dominik Deuring in der 43. und 49. Spielminute mit seinen Treffern Nummer zwei und drei zum Endstand von 8:3.

Ein versöhnlicher Jahresabschluss für die Mannen aus der Eiswelt also, der aufgrund der erneuten Heimniederlage von Hügelsheim am Samstag gegen Eppelheim die kleine Play-Off-Hoffnung am Leben erhält. Die durch die Rückkehr von Tim Becker und Patrick Eisele notwendige Reihenumstellung scheint zu passen, war es in Hügelsheim noch das Pärchen Govig/Eisele, so präsentierte sich dieses Mal die Schwenninger Fraktion Deuring/Abert als Schwungrad für die Stuttgarter Offensive. Auch der erstmals spielberechtigte Neuzugang Alexander Funk konnte sein Potential bereits andeuten.

Stuttgart Rebels – EKU Mannheim 8:3 (4:1; 2:2; 2:0)

1:0 (01:40) Abert (Becker/Richter)
1:1 (09:50) Zbaranski D. (Zbaranski O./Hart)
2:1 (11:22) Govig (Eisele) SH1
3:1 (15:59) Govig (Willer/Eisele)
4:1 (19:23) Abert (Eisele/Deuring)
5:1 (26:50) Deuring (Willer/Abert)
6:1 (32:14) Abert (Becker/Deuring)
6:2 (35:45) Späth T. SH1
6:3 (39:49) Hart (Martens) PP1
7:3 (42:24) Deuring (Reiss(Becker)
8:3 (48:45) Deuring (Abert/Reiss) PP1

Strafen Rebels: 14 + 10 (Hotz)
Strafen Mannheim: 14 + 10 (de Raaf) + 20 (Bachstein)

Zuschauer: 396


Rebels geben Rätsel auf

Am vergangenen Freitag verpassten die Stuttgart Rebels bei der 0:4-Heimniederlage gegen die Eisbären Heilbronn einen möglichen Befreiungsschlag und damit die große Chance, wieder ganz eng an den vierten Tabellenplatz heranzurücken. Die unerklärliche Heimschwäche nach zumeist starken Auftritten auf fremdem Eis gab den immerhin 481 Zuschauern dabei wieder einmal so manches Rätsel auf.

Dass für beide Teams eine Menge auf dem Spiel stand, war dem Spiel vom Start weg anzumerken. Nachdem das Hinspiel vor einigen Wochen nach regulärer Spielzeit torlos geblieben war, wollte man auf beiden Seiten tunlichst das erste Gegentor vermeiden. Tormöglichkeiten blieben eher Mangelware. Die erste Lücke im ansonsten sicheren Stuttgarter Abwehrverbund fand in der 18. Spielminute Sven Breiter, der zur Heilbronner Pausenführung vollstreckte.

Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich etwas offener, wobei die Gäste nach vorne etwas zielstrebiger wirkten und in der Defensive kaum etwas anbrennen ließen. Bei den Rebels blieb vieles Stückwerk, kein Vergleich zum überzeugenden Spiel eine Woche zuvor in Hügelsheim. Die beiden Gästetreffer durch Breiter (33.) und Muth (38.) waren somit keineswegs überraschend.

Mit Beginn des letzte Durchgangs schien ein Ruck durch die Stuttgarter Reihen zu gehen, denn die Angriffsbemühungen wurden nun intensiver und es waren auch einige gute Einschussmöglichkeiten vorhanden, um dem Spiel nochmal eine Wende zu geben. Andrew Hare im Gästetor erwies sich in dieser Phase allerdings als Meister seines Fachs und hielt seinen Kasten sauber. Ob der erfolglosen Versuche ließ der Druck der Rebels zur Mitte des Drittels wieder nach und Kevin Malez sorgte schließlich in der 53. Spielminute für die endgültige Entscheidung.

Gegen einen mit einer fast perfekten Abwehrstrategie agierenden Kontrahenten fehlten den Rebellen trotz allen Bemühens die spielerischen Mittel diesen wirklich unter Druck zu setzen. Daher war man letztendlich chancenlos gegen einen Gegner, der seine Torchancen clever ausnutzte. Die Möglichkeit, den Heimfluch endlich zu bannen, bietet das kommende Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht EKU Mannheim.

Stuttgart Rebels – Eisbären Heilbronn
0:4 (0:1; 0:2; 0:1)

0:1 (17:36) Breiter Sv. (Rupp/Platz C.)
0:2 (32:29) Breiter Sv. (Malez/Rupp)
0:3 (37:20) Muth (Kollmar/Breiter Sv.) PP1
0:4 (53:01) Malez (Rupp/Breiter Sv.)

Strafen Rebels: 14
Strafen Heilbronn: 8

Zuschauer: 481

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