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Kaufbeuren. (PM ESVK) Das Nachholspiel vom neunten Spieltag beim EV Landshut stand für den ESV Kaufbeuren heute Abend auf dem Programm. Dabei konnte Trainer... Torefestival beim Nachholspiel EVL – ESVK

Max Lukes (ESV Kaufbeuren) – © Sportfoto-Sale (JK)

Kaufbeuren. (PM ESVK) Das Nachholspiel vom neunten Spieltag beim EV Landshut stand für den ESV Kaufbeuren heute Abend auf dem Programm. Dabei konnte Trainer Andres Brockmann auch wieder auf Joey Lewis zurückgreifen. Dieser rückte für Calvin Pokorny an die Seite von Tobias Wörle und Branden Gracel. Der Neuzugang aus Ravensburg spielte heute an der Seite von Jere Laaksonen und Max Schmidle, dafür rückte Louis Latta in die vierte Formation zu Florian Thomas und Jonas Wolter.

Das Derby nahm vor 2.551 Zuschauern, darunter gut und gerne 150 bis 200 Fans aus Kaufbeuren, schnell Fahrt auf. Antti Kerälä hatte nach wenigen Sekunden schon eine top Chance, scheiterte jedoch an EVL Schlussmann Jaroslav Hübl. Auch die Niederbayern warteten nicht lange ab und kamen zu ersten Abschlüssen. Wie soft in den letzten Auswärtsspielen, führte ein Fehler in der Joker Defensive dann aber zu einem einfachen und unnötigen Gegentor. Robbie Czarnik stand allein im Slot frei und konnte einen Pass Max Brand vor das Tor mit einem Direktschuss zum 1:0 verwerten. Jan Dalgic im Tor der Kaufbeurer hatte keine Abwehrchance. Gespielt waren hier gerade einmal fünf Minuten. Die Joker hätten in einem ersten Powerplay schnell antworten können, ein von Max Schmidle abgefälschter Schuss landete aber leider nur an der Torlatte. Auch die Landshuter hatten im Anschluss die Chance mit einem Mann mehr zu spielen, allerdings überstanden auch die Allgäuer ihr erstes Unterzahlspiel schadlos. Gerade als der EVL etwas Oberwasser zu bekommen drohte, bekamen die Joker nach einem Foulspiel an Max Lukes ihr zweites Powerplay zugesprochen und nutzen dies auch zum 1:1 Ausgleichstreffer. Tobi Wörle konnte einen Pass durch die Box von Alex Thiel mit einem Direktschuss in den Winkel verwerten und ließ EVL Schlussmann Jaroslav Hübl dabei keine Chance. Somit ging es mit eine Unentschieden in die erste Drittelpause.

Ein völlig verrücktes zweites Drittel mit insgesamt acht Toren sollte folgen. Die Joker gingen durch einen Doppelschlag von Jere Laaksonen und Max Lukes schnell mit 3:1 in Führung. Was gleichzeitig auch den Ende des Arbeitstages von Landshuts Torhüter Jaroslav Hübl nach 24 Minuten bedeute. Für ihn kam Patrick Berger in Kasten des EVL und die Mannschaft von Trainer Axel Kämmerer dachte sich anschließend, was die Kaufbeurer können, können wir schon lange und glichen, ebenfalls mit einem Doppelschlag, das Spiel wieder aus. Die Torschützen für die Niederbayern waren Maximilian Hofbauer und Mathieu Pompei . Gespielt waren da gerade einmal 26 Minuten im Mittelabschnitt. Die Joker erholen sich wiederum schnell von diesem Schock und gingen durch Sami Blomqvist erneut in Führung. Der Top-Scorer des ESVK drückte dabei seinen eigenen Nachschuss über die Linie. Wiederum nur kurze Zeit später stellten die Allgäuer auf 3:5. Max Lukes verwertete einen Zuckerpass von Antti Kerälä mühelos. Joey Lewis setzte bei einem Konter dann sogar noch das sechste Kaufbeurer Tor drauf und die Joker waren jetzt mit drei Toren in Führung. Angespielt von Branden Gracel, schloss der Joker Stürmer gekonnt ab. Die Wertachstäder hatten das Spiel nun auch komplett im Griff und hatten durchaus einige Chancen auf weitere Tore. Aber wie so oft, brachte eine Unachtsamkeit die Landshuter wieder zurück ins Spiel. Die Scheibe prallte nach einem Schuss von der Bande zurück vor das Tor und Alexander Ehl hatte keine Mühe den vierten Landshuter Treffer zu markieren. Somit ging es nach einem verrückten Drittel und einem Spielstand von 4:6 aus Sicht des EVL in die zweite Pause.

Die Hausherren kamen dann wie die Feuerwehr aus der Kabine und hatten so gleich auch zwei, drei gefährliche Torschüsse zu verbuchen. Die Kaufbuerer Antworteten darauf aber mit ihrem sieben Treffer an diesem Abend und ersticken das Aufbäumen es EVL somit im Keim. Sami Blomqvist traf nach 43 gespielten Minuten nach Vorarbeit von Antti Kerälä und Max Lukes zum erneuten drei Tore Vorsprung Danach hatten die Joker in zwei Überzahlspielen weitere gute Abschlüsse und hätten einen weiteren Treffer nachfolgen lassen können, wenn nicht sogar müssen. Auch die Landshuter konnten noch ein weitere Powerplay absolvieren, die Kaufbeurer Defensive aber Stand sicher. Ein weiteres Überzahlspiel des ESVK drei Minuten vor dem Ende entschied die Partie dann endgültig. Max Schmidle verwertete einen Schusspass von Julian Eichinger gekonnt zum 4:8. Den Schlusspunkt der Partie setzte aber der EVL. Der ehemalige Joker Förderlizenzspieler Marc Schmidpeter traf bei einer zwei auf eins Situation zum Endstand von 5:8.

Für den ESV Kaufbeuren geht es kommenden Freitag schon mit einem Heimspiel gegen die Tölzer Löwen weiter. Spielbeginn in der erdgas schwaben arena ist um 19:30 Uhr. Tickets für das Spiel gegen die Tölzer Löwen sind im Online-Shop

Redaktion

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