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Duisburg. (MR) Mit ihrer wohl besten Saisonleistung besiegten die Füchse Duisburg den Tabellenzweiten Herner EV mit 6:4. Die Jomizu-Arena in Duisburg war mit 1057... Torfestival zwischen Füchsen Duisburg und dem Herner EV
Kyle Gibbons traf dreifach für die Füchse - © by Eh.-Mag. (DR)

Kyle Gibbons traf dreifach für die Füchse – © by Eh.-Mag. (DR)

Duisburg. (MR) Mit ihrer wohl besten Saisonleistung besiegten die Füchse Duisburg den Tabellenzweiten Herner EV mit 6:4.

Die Jomizu-Arena in Duisburg war mit 1057 Zuschauern besser gefüllt als zu den letzten Spielen, für ein Ruhrderby war die Kulisse trotzdem enttäuschend. Doch die, die gekommen waren, konnten sich an einem guten, schnellen und spannenden Spiel erfreuen. Zunächst dauerte es allerdings, bis das erste Mal etwas auf der Anzeigetafel erschien. Die Füchse Duisburg hatten im Startabschnitt optisch ein Übergewicht, scheiterten aber allesamt am gut aufgelegten Björn Linda im Tor des Herner EV. Die Gäste kamen in der 6. Spielminute erstmals vor das Tor von Christian Wendler. Nach der ersten und überstandenen Unterzahl bekam Hernes Patrick Asselin den weiten Pass, doch der Fuchs hatte Glück, dass der Puck im Torkreis liegen blieb und vom eigenen Mann weggeräumt werden konnte (11.). Es blieb bei Chancen auf beiden Seiten, die aber nicht in Treffern endeten. So sollte es eigentlich torlos in die Pause gehen. Klappte aber nicht ganz, denn nach dreifachem Scheibenklau im Mitteleis war es Marcus Marsall, der für den ersten Treffer sorgte, 8 Sekunden vor der Sirene.

Schnellstart ins zweite Drittel

Quasi 25 Sekunden nach dem Rückstand glichen die Füchse durch den nachverpflichteten Kyle Gibbons aus, es waren 17 Sekunden im zweiten Durchgang gespielt. Zur Spielmitte lagen die Hausherren durch ein nachgearbeitetes Tor von Robin Slanina 2:1 vorne. Großer Jubel! Dann aber nahmen sich die Füchse durch drei dicht folgende Strafen selbst wieder aus dem Spiel, und sie mussten zwei Minuten mit zwei Mann weniger auf dem Eis spielen. Zumindest knapp, denn den vermehrten Platz konnte abermals Marsall zum 2:2 Ausgleich nutzen. Lukas Gärtner zog von der Blauen einfach mal ab, Tim Krüger hielt die Kelle rein (34.), so ging der Fuchs erneut in Führung und nahm diese mit in die zweite Pause. Hernes Topscorer Nils Liesegang hatte den erneuten Ausgleich kurz nach Wiederbeginn auf der Kelle, scheiterte aber an Wendlers Fanghand. Besser machte es auf der anderen Seite Gibbons, der einen Rebound mustergültig versenkte. Nachdem die Scheibe mehrfach in der Duisburger Verteidigungszone den Besitzer und die Seiten gewechselt hatte, zeigte Marsall ein Zauberstück: mit dem Rücken zum Tor schoss er das Spielgerät durch des Goalies Beine zum 3. Treffer für Herne und seine eigene Statistik (47.). Die Gäste wurden stärker, drängender, während Duisburg versuchte, hinten dicht zu machen. Eine Auszeit nahm etwas den Druck und brachte „mal eben“ einen 2 auf 1 Konter der Füchse, einen gefühlvollen Querpass (Gibbons) und einen ebenso gefühlvollen Abschluss in die Maschen (Artur Tegkaev), gerade in die Herner Druckphase hinein. Die Freude über dieses 5:3 währte nicht lange, denn der Druck der Westfalen zahlte sich schließlich aus, 30 Sekunden später stocherte Dominik Piskor den Puck ins Tor – 5:4 und noch etwas über vier Minuten zu spielen. Kurz vor der finalen Sirene zog Hernes Coach Danny Albrecht, der an seinem heutigen 35. Geburtstag doch lieber einen Sieg seines Teams gesehen hätte, den Goalie zugunsten des 6. Feldspielers, doch Linda war kaum 5 Sekunden auf der Bank, als auch Gibbons seinen heute dritten Treffer in die Maschen schickte. Dieses 6:4 sollte dann auch der Endstand sein.

Stimmen zum Spiel

837
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