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Towerstars: Entschlossene Schlussphase wurde mit drei Punkten belohnt Towerstars: Entschlossene Schlussphase wurde mit drei Punkten belohnt
Ravensburg. (PM Towerstars) Die Ravensburg Towerstars haben mit einem 5:3 Erfolg über die Heilbronner Falken ihre Tabellenführung abgesichert. 2486 Zuschauer sahen eine Partie, die... Towerstars: Entschlossene Schlussphase wurde mit drei Punkten belohnt

Ravensburg. (PM Towerstars) Die Ravensburg Towerstars haben mit einem 5:3 Erfolg über die Heilbronner Falken ihre Tabellenführung abgesichert. 2486 Zuschauer sahen eine Partie, die im Schlussdrittel in beide Richtungen hätte kippen können.

Zwar musste Towerstars Torhüter Jonas Langmann aufgrund seiner in Bad Nauheim erlittenen Verletzung pausieren, dafür standen die zuletzt verletzten Kilian Keller und Topscorer Andreas Driendl wieder zur Verfügung. Trainer Jiri Ehrenberger konnte nach längerer Pause also wieder vier komplette Reihen aufs Eis schicken.

Im ersten Spielabschnitt sahen die Zuschauer in der CHG Arena einen Blitzstart der Towerstars. Nach nur zehn gespielten Sekunden erreichte Robbie Czarnik einen abgefälschten Pass auf rechter Position, nach kurzem Antritt und einem Handgelenkschuss ging der Puck allerdings nur ans Außennetz.

Die Towerstars hatten auch danach die klareren Chancen, die Angriffe liefen solide aus der eigenen Zone in Richtung gegnerisches Tor. Dort fehlten allerdings die berühmten Zentimeter oder Torhüter Pantkowski konnte parieren. So gleich mehrfach zwischen der 8. und 10. Minute, als für 52 Sekunden zwei Falken Spieler auf der Strafbank saßen. Diese Überzahlphase blieb jedoch ungenutzt. Auch Heilbronn bot ein flüssiges Spiel mit schnellem Angriffsaufbau, Towerstars Keeper Michael Boehm brauchte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen.
Im zweiten Drittel sorgten Strafzeiten für teils zerfahrene Szenen, insbesondere die Towerstars hatten den Rhythmus verloren. Prompt gerieten sie in der 28. Spielminute mit 0:1 in Rückstand, als die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone gebracht werden konnte und letztlich Justin Kirsch frei im Slot zum Abschluss kam.

Die Oberschwaben wirkten nervös, der Rückstand tat wahrlich nicht gut. Doch diese Phase dauerte aber nur rund dreieinhalb Minuten. Mit schnellen Pässen und hohem Tempo wurde der Gegner in dessen Zone eingeschnürt. Daniel Pfaffengut setzte in der 32. Minute vor dem Tor entschlossen nach und drückte zum 1:1 Ausgleich ein. Dieser Treffer war auch für die Stimmung auf den Rängen wichtig, zuvor waren vor allem die Fans der Gäste tonangebend.

Mit neuem Schwung nahmen die Towerstars das gegnerische Tor unter Beschuss und konnten schon zwei Minuten später das 2:1 bejubeln. Nach schöner Vorarbeit durch Mathieu Pompei brauchte Andreas Driendl am linken Pfosten nur noch die Kelle hinhalten. Als Sören Sturm 16 Sekunden vor der zweiten Pause entschlossen abzog und die Lücke zwischen den Schonern von Falken-Torhüter Mirk Pantowski fand, schien der Grundstein zum Sieg gelegt.

Es sollte allerdings noch ein ereignisreiches Schlussdrittel bevorstehen. Nach dreieinhalb Minuten wurde die Partie aufgrund eines liegenden Heilbronner Spielers unterbrochen, zunächst blieben die Arme der Hauptschiedsrichter unten. Erst nach Hinweis eines Linienrichters musste Max Kolb wegen „hohen Stocks“ auf die Strafbank. Das daraus resultierende Überzahlspiel nutzte Heilbronn erneut durch Justin Kirsch zum 3:2 Anschlusstreffer.

Die Falken waren wieder im Spiel und unterstrichen dies durch schnell vorgetragene Angriffe in Richtung Ravensburger Tor. In dieser Phase konnte sich vor allem Michael Boehm auszeichnen. Gleich zwei Alleingänge entschärfte der Ravensburger Keeper mit starken Fanghandreflexen. Beim dritten Anlauf in der 52. Minute durch Ex-Towerstars Stürmer Kyle Helms war er jedoch geschlagen. Vorangegangen war ein Fehlpass in numerischer Überzahl.

Das Spiel war damit auf der Kippe und es ging spannend hin und her. Den entscheidenden Tick entschlossener zeigten sich letztlich die Towerstars. Andreas Driendl konnte die Scheibe in der gegnerischen Zone behaupten und präzise auf Jakub Svoboda auflegen. Dieser schob den Puck aus kurzer Distanz zur viel umjubelten 4:3 Führung über die Linie.
In der Schlussphase sollte noch einmal ordentlich Dramatik aufkommen, denn es setzte 55 Sekunden vor Ende eine Strafzeit gegen die Towerstars. Die sahen sich durch den gezogenen Heilbronner Torhüter somit einer 6:4 Überzahl der Falken gegenüber. Aufgrund der Strafe liefen die Towerstars nicht in Gefahr eines Icings und nachdem beim ersten Versuch eines Weitschusses der Puck noch am leeren Tor vorbei rutschte, machte Sören Sturm 34 Sekunden vor Ende dann mit dem 5:3 alles klar.

Dank des Sieges und der gleichzeitigen Overtime Niederlage von Frankfurt gegen Bad Nauheim konnten die Towerstars den zuvor auf einen Punkt zusammengeschmolzenen Vorsprung wieder auf drei Zähler ausbauen.

0:1 27:58 Kirsch (Ross, Kurz) 1:1 31:43 Pfaffengut (Hinse) 2:1 34:40 Driendl (Sturm, Pompei) 3:1 39:44 Sturm (Driendl, Zucker) 3:2 44:26 Kirsch (Ross, Lavallée) 3:3 51:19 Helms (Lavallée, Sharrow, 4:5) 4:3 56:20 Svoboda (Driendl ) 5:3 59:26 Sturm (Czarnik, 4;5. ENG) Strafminuten: Ravensburg 10, Heilbronn 16 plus 10 Disz. Damon. Zuschauer: 2486

Titelfoto: © by Towerstars / Kim Enderle

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