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Ravensburg. (PM Towerstars) Die Ravensburg Towerstars haben gegen die Lindau Islanders einen nie gefährdeten 5:1 Sieg eingefahren. Vor rund 2400 Zuschauern wehrten sich die... Towerstars siegen in einseitiger Partie

© Kim Enderle

Ravensburg. (PM Towerstars) Die Ravensburg Towerstars haben gegen die Lindau Islanders einen nie gefährdeten 5:1 Sieg eingefahren. Vor rund 2400 Zuschauern wehrten sich die Gäste vehement gegen das überdeutliche Chancenplus des DEL2-Titelverteidigers.

Der Blick auf den Spielberichtsbogen offenbarte auf Lindauer Seite noch deutlich mehr in Ravensburg bekannte Namen, als zunächst angenommen. So streiften auch die Talente aus dem EVR-Nachwuchs Leon Dalldush, Matteo Miller, Jon Jäger, Eric Bergen und Stefan Rodriguez das Trikot der Gäste über, der Einsatz von Ludwig Nirschl war im Vorfeld ohnehin schon für seinen Förderlizenz-Club als Stürmer vorgesehen.

Die Towerstars drückten vom Anspielbully an mächtig aufs Tempo, bereits nach 40 Sekunden knallte der Puck an den linken Pfosten. Auch danach spielte sich das Geschehen fast ausschließlich im Drittel der Gäste ab. Die 1:0 Führung durch Max Kolb hatte sich abgezeichnet. Die klar favorisierten Hausherren ließen die Scheibe schnell und direkt laufen und wenn sich vor dem Tor keine Anspielstation auftat, sorgten Distanzschüsse für brandgefährliche Situationen. In der 12. Spielminute hatte Islanders Goalie Michael Boehm noch Glück, als ein Schuss von Vincenz Mayer vom Innenpfosten ins Spiel zurückprallte, gegen den Nachschuss von Patrick Seifert war der Lindau Keeper allerdings machtlos.

Eine Strafzeit gegen Yannick Drews in der 14. Minute läutete die stärkste Phase der Gäste ein. Gute Möglichkeiten gab es zunächst im Powerplay, zwei Minuten vor der ersten Pause hatte Brent-William Norris nach schönem Pass von Ludwig Nirschl den Anschlusstreffer auf dem Schläger.

Auch im zweiten Abschnitt dominierten die Towerstars dieses Testspiel klar, auch wenn sie zunächst einmal eine numerische Unterzahl zu überstehen hatten. Das Powerplay der Islanders schien durchaus solide zu laufen, doch dann ging Max Kolb in einen Pass, Thomas Brandl und Tero Koskiranta spielten das nachfolgende 2-1 Break konsequent zum 3:0 zu Ende.

Zwei Minuten später hätte Jakub Svoboda auf 4:0 erhöhen können, aus fünf Metern entschied er sich allerdings für einen nochmaligen Pass an den linken Pfosten, der dann versprang. Weitere Tormöglichkeiten gab es zuhauf, es blieb allerdings beim 3:0. Den vermeintlichen vierten Ravensburger Treffer hatten die Unparteiischen die Anerkennung per Videobeweis verweigert, da es im Torraum zu einem relevanten Kontakt mit dem Torhüter gekommen war.

Im Schlussabschnitt sorgte das 4:0 früh für noch klarere Verhältnisse. Gerade hatten die Gäste vom Bodensee ein druckvolles Powerplay der Towerstars schadlos überstanden, da zischte ein Schlagschuss von Matias Haaranen durch die Schoner des ab der 32. Minute eingewechselten Keepers Lucas Di Berardo.

Der weitere Verlauf des Schlussabschnitts war auch eine Sache der Physis, die ständige Defensivarbeit in der eigenen Zone hatte auf Lindauer Seite offenbar einiges an Kraft gekostet. Die Towerstars fanden an der gegnerischen blauen Linie immer weniger Gegenwehr und konnten dann die Kombinationen schnell in Richtung Tor laufen lassen. In vielen Szenen gingen die Ravensburger Cracks doch sehr großzügig mit ihren klarsten Tormöglichkeiten um, in der 53. Minute schlug der Puck dann endlich zum 5:0 ein. Diesmal zeigte sich Thomas Brandl völlig frei im Slot als Torschütze verantwortlich, Sören Sturm und erneut Matias Haaranen hatten an der blauen Linie den Treffer vorbereitet.

65 Sekunden vor Ende der Partie gelang den Gästen dann doch noch der Ehrentreffer. Ausgerechnet Ludwig Nirschl, der etatmäßige Teamkollege von Towerstars Keeper, machte den Shut-out von Olafr Schmidt im Nachschuss zunichte.

Redaktion

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