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Trinec. (MR) Im Viertelfinale gaben sich die Favoriten keine Blöße, Kanada, Russland, Schweden und Titelverteidiger Finnland buchten jeweils ihr Halbfinalticket. Für die USA ist... U20 WM: keine Überraschung in den Viertelfinalsspielen: Kanada, Russland, Finnland und Schweden weiter
Joonas Oden (Bildmitte) traf für Finnland - © by Eh.-Mag. (DR)

Joonas Oden (Bildmitte) traf für Finnland – © by Eh.-Mag. (DR)

Trinec. (MR) Im Viertelfinale gaben sich die Favoriten keine Blöße, Kanada, Russland, Schweden und Titelverteidiger Finnland buchten jeweils ihr Halbfinalticket. Für die USA ist das Turnier beendet.

Am ersten Spieltag im Neuen Jahr gab es anschließend an das erste Relegationsspiel (GER-KAZ 4:0) an beiden Spielorten zeitversetzt die vier Viertelfinalspiele. Titelverteidiger Finnland hatte wohl die anspruchsvollste Aufgabe mit den Altersgenossen aus den USA. Zwei Drittel hatten die Nordamerikaner optisch ein leichtes Übergewicht, doch der Finnische Goalie, Justus Annunen konnte seinen Kasten sauber halten. Sein Gegenüber Spencer Knight, der ebenfalls drei der vier Turnierspiele absolviert hatte und auf eine leicht schechtere Fangquote blickte, stand ihm heute aber in nichts nach. Bis zur zweiten Pause war noch immer kein Tor gefallen, sollte hier in diesem spannenden Spiel womöglich ein Knickerding das Spiel entscheiden? Früh im dritten Abschnitt mussten die USA ihre dritte Strafe absitzen, und diesmal war das Powerplay erfolgreich. Nachdem die Finnen in Überzahl ständig nur außen herum spielen konnten, brachte der Onetimer aus dem hohen Slot den unerwarteten Einschlag. Kristian Tanus war aber auch ein Schlitzohr, schaute aus dem Bullykreis einfach wieder zur blauen Linie, schickte den Puck aber in die Mitte zu Joonas Oden (45. Min.). Dieser Treffer tat den Finnen sichtlich gut, erst in den letzten 10 Minuten kamen die USA wieder mehr nach vorne. Doch auch die Herausnahme des Goalies bei gleichzeitiger Überzahl brachte den USA nicht mehr den ersehnten Ausgleich. Übel und überflüssig war der harte Check gegen den Kopf vor der Spielerbank, der dem US-Amerikaner Oliver Wahlstrom wenige Sekunden vor der finalen Sirene eine Spieldauerstrafe einbrachte. Oden wurde zum MVP gekürt ob seines Golden Goals, das Finnland ins Halbfinale geschossen hat.

Torfestivals in den anderen Viertelfinalspielen

Bereits mittags starteten Russland und die Schweiz in Trinec. Russland hatte mehr vom Spiel, biss sich aber im Startabschnitt die Zähne an Luca Hollenstein aus. Yaroslav Askarov im Tor der Russen hatte demgegenüber vergleichsweise wenig zu tun, kamen doch nur drei Schüsse auf seinen Kasten. Das änderte sich im zweiten Durchgang. Früh legten die Russen im Powerplay vor, doch die Schweizer konnten ausgleichen. In der 35. und 38. Spielminute jedoch wurde gleich zwei Male auf die gleiche Weise der Puck am linken Pfosten in die Maschen verlängert. Die Russen blieben druckvoller und konnten den Sieg nach Hause bringen, auch wenn sie im Schlussabschnitt kein Tor mehr erzielten und es beim 3:1 blieb. In Ostrave musste die Slowakei gegen Kanada mit dem 1:6 eine herbe Klatsche hinnehmen. Zunächst hatte im ersten Wechsel Kanadas Nolan Foote seinen Gegner mit einem Blind Side Hit gegen den Kopf niedergestreckt, doch die Slowaken konnten aus der fünf-minütigen Überzahl kein Kapital schlagen. Und kaum komplett netzten die Kanadier ein. Im mittleren Drittel legte Kanada bis zur 30. Minute vier weitere Treffer vor, sodass zur Spielmitte der Drops bereits gelutscht war. Auf den sechsten Treffer zu Beginn des Schlussabschnittes hatten die Slowaken noch den Ehrentreffer zur Antwort. Auch Gastgeber Tschechien ging mit Pauken und Trompeten gegen die Schweden unter, ein 5:0 stand am Ende auf der Tafel. Die Tre Kronors machten in jeder möglichen Konstellation einen Treffer: Überzahl, Unterzahl, Strafschuss und auch bei 5 gegen 5, Gustafsson und Hoglander trugen sich jeweils doppelt in die Torschützenliste ein. Aber auch in diesem Spiel trat am Ende der Frust deutlich zutage, als Tschechiens Verteidiger Karel Klikorka für einen Stockschlag auf die Hand des Gegners frühzeitig duschen gehen durfte.
Damit stehen Schweden, Finnland, Russland und Kanada in der Runde der letzten vier, die Begegnungen für den 4.1. lauten: Schweden gegen Russland um 15 Uhr und Kanada gegen Finnland um 19 Uhr.

Michaela-Ross

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