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Düsseldorf. (MR) Das letzte Spiel des Spieltags war das Topspiel Dritter gegen Erster, DEG gegen Red Bull München. Es war ein tolles Spiel mit... Unverdient und ärgerlich: DEG hadert mit Chancenverwertung
Der Moment der Entscheidung (DEG-RBM) - © by Eh.-Mag. (DR)

Der Moment der Entscheidung (DEG-RBM) – © by Eh.-Mag. (DR)

Düsseldorf. (MR) Das letzte Spiel des Spieltags war das Topspiel Dritter gegen Erster, DEG gegen Red Bull München. Es war ein tolles Spiel mit dem falschen Sieger.

„Parteiisch“ mag jetzt mancher hier denken, aber nach dem Spiel waren sich alle einig, dass Düsseldorf heute die bessere Mannschaft gewesen ist, Meistertrainer Don Jackson befand sogar, dass er „froh ist über die glücklich eingefahrenen Punkte“. In einem Spiel mit viel Tempo taten die Gastgeber mehr und München eher nur das nötigste. Trotzdem landete zur Mitte des Startabschnittes ein Strahl von der Blauen nach Abfälscher Ehliz in den Maschen hinter Mathias Niederberger (Boyle). Im ersten und einzigen Powerplay der Gäste kam Youngster JJ Peterka zu mehreren Möglichkeiten. Das Drittel neigte sich dem Ende zu, als Flaake am Torkreis zu Fall gebracht wurde. Eine Strafe musste aber nicht mehr ausgesprochen werden, denn im Fallen und mit dem langen Schläger legte der Ex-Münchner die Scheibe um Goalie Reich zum Ausgleich in die Maschen (20.).

Chancen für 5 Treffer – aber ohne Fortune

Düsseldorf kam womöglich noch druckvoller aus der Kabine, doch auch auf dieser Seite des Eises wollte das Runde einfach nicht ins Eckige, wer auch immer was versuchte. Das Spielgerät blieb mehrfach kurz vor der Linie im Torkreis liegen, versteckte sich unter dem Goalie, rollte am Pfosten vorbei… Sicher, auch die Bayern trafen Pfosten oder mit Flatterpuck trotzdem nur in die Fanghand von Niederberger. In diesem fairen Spiel gab es dann noch gegen München zwei Strafen, eine traf mit Gogulla den Mann, der in der vergangenen Saison noch „wusste, wo er hingehört“, jetzt aber lieber ein „verleiht Flügel“-Stürmer ist. Die DEG-Fans hatten ihm einen entsprechend lauten Empfang bereitet und natürlich seine Strafe begrüßt. Allein ein begeisterndes Powerplay der Hausherren brachte keine Ergebnisänderung. Zur Pause musste man schon befürchten, dass sich das Auslassen von so vielen Hochkarätern rächen würde. Und so kam es auch, nachdem der niederländische Linesman Leermakers bei der abschließenden Eisbereitung mittels Schieber geholfen hatte. Eine Schrecksekunde, als Nationalverteidiger Nowak nach Check in der Bandenecke liegen blieb und vom Eis gebracht werden musste. Der Partycrasher aber kam direkt nach dem Powerbreak: mit dem Dusel, den sonst die Balltreter der Bayrischen Hauptstadt für sich gepachtet haben, fiel auch hier ein absolutes Knickertor für München. Der Puck sprang Niederberger auf den Arm und von dort über den Strich, als er dem auf den Rand des Torkreises gefallenen Christensen ausweichen wollte. Am Ende reichte es nicht mehr für einen erneuten Ausgleich, und der Tabellenführer entführte mit diesem 2:1 Sieg ziemlich glücklich die volle Punktzahl aus der NRW-Landeshauptstadt. Harold Kreis empfand denn auch „Null Punkte für uns sind heute eindeutig zu wenig“. Das Team von Don Jackson baut damit den Vorsprung weiter aus, während die DEG auf den 4. Tabellenplatz rutscht.

Leon Niederberger zum Spiel

Fotostrecke zum Spiel

DEG Choreo
© by Eishockey-Magazin / Sportfoto-Sale / D. Ross 2019
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Michaela-Ross

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