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Vier Minuten kosten den SC Bern eine gute Ausgangsposition Vier Minuten kosten den SC Bern eine gute Ausgangsposition
Bern. (PM SCB) Der SCB hat sich bei der 0:3-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League gegen Luleå HF die Chance auf eine gute... Vier Minuten kosten den SC Bern eine gute Ausgangsposition

Bern. (PM SCB) Der SCB hat sich bei der 0:3-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League gegen Luleå HF die Chance auf eine gute Ausgangslage mit drei Gegentoren in vier Minuten verspielt.

Vor einem Jahr begegnete der SCB im Achtelfinal der Champions Hockey League den Malmö Redhawks. Die Berner traten damals zuerst auswärts an und vergaben eine gute Ausgangslage wegen zwei Gegentreffern in den letzten fünf Minuten, die zu einer 1:4-Niederlage führten. Im Rückspiel zuhause (0:1) gelang es nicht mehr, diese Hypothek wettzumachen.

Im Achtelfinal der Saison 2019/20 kommt der Gegner erneut aus Schweden. Aus Luleå, das noch weiter nördlich liegt als Skellefteå und Oulu, die beiden skandinavischen Gruppengegner. Im Gegensatz zum letztjährigen Achtelfinal startete der SCB diesmal zuhause. Beim SCB kehrten Jan Mursak und Jeremi Gerber nach ihren Verletzungen zurück ins Line up, dafür hatte sich Andrew MacDonald im morgendlichen Warm up verletzt.

Im ersten Drittel geschah wenig, weil sich die beiden gut strukturiert auftretenden Teams praktisch neutralisierten. Die läuferisch starken Schweden zeigten sich stets präsent, blieben aber in der Offensive weitgehend harmlos. Wie Luleå war auch der SCB auf Puckbesitz bedacht, kam aber ebenfalls kaum zu guten Gelegenheiten im Abschluss.

Die bis dahin beste Chance des Spiels hatte der SCB in der 22. Minute bei einem Konter von Andrew Ebbett, als David Rautio den Nachschuss von Tristan Scherwey nur mit ganz viel Glück über das Tor lenken konnte. Praktisch im Gegenzug war Luleå dem Führungstor noch näher, doch Ramon Untersander rettete in höchster Not auf der Torlinie. Eine Minute später eröffnete dann Nils Lundkvist mit einem Weitschuss das Score zugunsten der Schweden. Gute vier Minuten danach lag der SCB mit 0:3 zurück. Nach der frühen Vorentscheidung wechselte Kari Jalonen Pascal Caminada für Niklas Schlegel ein. Die Berner hatten danach noch zwei Powerplay-Gelegenheiten, die aber nichts Zählbares einbrachten.

Wie schon das erste Drittel verlief auch der dritte Abschnitt wieder sehr ausgeglichen. Einzig die vier fehlerhaften Minuten im Mitteldrittel machten dem SCB einen Strich durch die Rechnung.
Es scheint, als habe das Team von Kari Jalonen seine Chancen auf eine Viertelfinal-Qualifikation wie schon im Vorjahr bereits im Hinspiel weitgehend verspielt. Der SCB-Headcoach aber gab sich nach dem Spiel kämpferisch und meinte, es sei in dieser Begegnung erst Halbzeit und nach wie vor alles möglich. Das Rückspiel in Nordschweden findet am Dienstag, 19. November um 18.00 Uhr statt.

SCB – Luleå HF 0:3 (0:0, 0:3, 0:0)
PostFinance-Arena. – 4019 Zuschauer. – SR Schrubok (BLR), Kaukokari (FIN) / Kovacs (SUI), Progin (SUI). – Tore: 24. Lundkvist (Jalvanti) 0:1 27. (26:54) Kovacs (Engsund, Emanuelsson) 0:2. 28. (27:48) Brännström (Ilomäki, Sellgren) 0:3. – Strafen: Bern 1-mal 2 Minuten, Luleå 3-mal 2 Minuten. – Bemerkungen: Bern ohne MacDonald, Beat Gerber, Grassi, Heim und Pestoni (verletzt), Henauer (Langenthal).

Bern: Schlegel; Untersander, Colin Gerber; Andersson, Burren; Krueger, Blum; Praplan, Arcobello, Moser; Rüfenacht, Ebbett, Scherwey; Sciaroni, Mursak, Kämpf; Berger, Bieber, Spiller; Jeremi Gerber.

Luleå: Rautio; Sondell, Sellgren; Lundkvist, Jalvanti; Själin, Engsund; Thyni; Widing, Connolly, Farley; Emanuelson, Tyrväinen, Kovacs; Gunler, Ilomäki, Brännström; Fabricius, Olausson, Berglund.

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