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Waldkraiburg. (PM EHC) Den 16. März 2019 sollten sich alle Fans des EHC Waldkraiburg schon einmal rot anstreichen. Denn unter dem Motto „Löwen Old... Waldkraiburg: Jubiläumsfeier mit dem Abschied von Daniel Hämmerle rücken näher

Daniel Hämmerle – © Paolo Del Grosso

Waldkraiburg. (PM EHC) Den 16. März 2019 sollten sich alle Fans des EHC Waldkraiburg schon einmal rot anstreichen. Denn unter dem Motto „Löwen Old Stars vs. Hämmerle & Friends“ feiern die Industriestädter ihr 50-Jähriges Jubiläum sowie das Karriereende ihres aktuellen Kapitäns Daniel Hämmerle.

Mit einem bunten Rahmenprogramm, Freibier und vielen ehemaligen verdienten Akteuren, die sich dann auch noch auf dem Eis duellieren werden!

Der EHC Waldkraiburg plant ein großes Event zum 50. Geburtstag und gleichzeitig wird im Rahmen eines tollen Legendenspiels der aktuelle Kapitän Daniel Hämmerle verabschiedet, der knapp 500 Spiele im Seniorenbereich für die Löwen bestritten hat. Zum Legendenspiel kommen zahlreiche Spieler der letzten 30 Jahre sowie Teile der Meistermannschaften von 2008 und 2016. Mit dabei sind unter anderem ehemalige Löwen-Akteure wie Zdenek Cech Senior, Rudi Cranz, Richard „Ritchie“ Herbert, Hans Haider, Vaclav Ruprecht, Markus Draxler, Josef „Peppi“ Müller, Vitus Mitterfellner, Thomas Rohrhofer, Martin Walter, Christian Waldmann, Stefan Rohm, der Meisterkapitän von 2008 Nikolas Köttstorfer, Niko Bunck, Sergej Hatkevitch, Rainer Zerwesz, Peter Richter, Martin Führmann, Florian Feistl, Andreas Paderhuber, Daniel Hilpert und Max Kaltenhauser.

Die große Sause startet um 16:00 Uhr mit einem umfassenden Rahmenprogramm. Vor der Raiffeisen Arena wird gegrillt, außerdem gibt es für die Kids eine Hüpfburg und Torwandschießen. Ab Spielbeginn um 18:00 Uhr gibt es Freibier, in den Drittelpausen werden Spiele durchgeführt, nach der Partie erfolgt eine Trikotversteigerung und die große After-Game-Party mit allen Spielern in der Löwenbar. Und damit sich auch keiner Gedanken über seinen Führerschein machen muss, wird ein Shuttle-Service eingerichtet.

Für Daniel Hämmerle, der aktuell noch mit den Löwen um Punkte in der Verzahnungsrunde kämpft, wird es das große Abschiedsspiel, das ein herausragender und langjähriger Spieler wie „Hämmer“ verdient hat. In der Saison 2003/ 2004 gab er sein Debüt im Senioren-Bereich des EHC Waldkraiburg, mit Ausnahme der Spielzeiten 2007/ 2008 und 2012/ 2013 ging er nur mit dem Löwen auf der Brust aufs Eis. Vor Beginn der Verzahnungsrunde hatte die Nummer 28 des EHC 470 Spiele für den EHC absolviert, dabei hat er 177 Treffer erzielt und weitere 277 Tor vorbereitet. 2010 hielt er den Löwen nach dem Abstieg in die Landesliga die Treue, gewann im Folgejahr mit 16 Toren und 55 Vorlagen in 27 Spielen die Meisterschaft der Süd-West-Staffel und den Bayerischen Eishockey-Pokal „Bayernkrug“. 2016 folgte der Gewinn der bayerischen Meisterschaft und der Aufstieg in die Oberliga, ein Jahr später wurde mit dem Erfolg in der BEV-Playoff-Meisterschaft der nächste Titel samt dem Klassenerhalt gefeiert. „Ein Spieler wie Daniel hat einen würdigen Rahmen zum Abschied verdient“ erklärte EHC-Präsident Wolfgang Klose. „Das Alter hat man ihm eigentlich nie angemerkt, auch nicht nach dem Aufstieg in die Oberliga- es hatte eher etwas von einem guten Wein, der im Alter sogar noch besser wird. Mit genau so einem Glas will ich dann auch mit ihm auf seine tolle Karriere bei uns anstoßen“ so Klose weiter. Auch für die Fans, die nach dem durchwachsenen letzten Jahr viel mitmachen mussten, möchten Klose und das Präsidium etwas bieten, um sich zu bedanken für die Unterstützung in den schweren Monaten.

Im Fokus steht der 50. Geburtstag und die an vielen Stellen doch sehr erfolgreiche Geschichte des EHC Waldkraiburg und natürlich der Abschied von Daniel Hämmerle. Die Löwen freuen sich, gemeinsam mit den Fans einen unvergesslichen Tag zu erleben!

Doppelter Doppelpack gegen Peißenberg

Nichts zu holen gab es für den TSV Peißenberg am letzten Wochenende gegen die Löwen aus Waldkraiburg. Nach dem 3:1-Sieg am Freitag ließen die Industriestädter auch im Heimspiel am Sonntag nichts anbrennen und gewannen verdient mit 6:2. Nico Vogl und Povilas Verenis trafen dabei jeweils zweimal, die weiteren Treffer für den EHC erzielten Michael Rimbeck und Michail Sokolov. Im Kampf um Platz 2 hinter den souveränen Garmischern vom SC Riessersee versprechen die kommenden Wochen extrem viel Spannung.

Die beiden Erstplatzierten nach Ende der Verzahnungsrunde sind laut Durchführungsbestimmungen des Bayerischen Eissport Verbandes BEV für die Oberliga-Saison 2019/ 2020 qualifiziert. Aktuell liegt der SC Riessersee mit 27 Punkten souverän auf Rang 1 und nachdem die Garmischer als Vierter der Hauptrunde eigentlich ja sogar für die Meisterrunde klar qualifiziert gewesen wären- wegen der finanziellen Probleme aber in die Verzahnung gestuft wurden- rechnet keiner so wirklich damit, dass der letztjährige DEL2-Vizemeister den Platz an der Sonne verlieren wird. Hinter dem SCR hat sich aktuell aber ein Sechs-Kampf entwickelt. Miesbach mit 18 Punkten auf Rang 2, dahinter Klostersee (16 Punkte), Landsberg (16), Bad Kissingen (15), Füssen (15) und die Löwen (15). Nach dem zweiten Sechs-Punkte-Wochenende der Runde ist der EHC wieder dabei bei der Musik und das, obwohl es im zweiten Vergleich mit den Eishacklern nicht gerade optimal losging. Denn mit ihren ersten Torschuss gingen die Peißenberger bereits mit 1:0 durch Manfred Eichberger in Führung (05:34) und Kevin Yeingst musste hinter sich die Scheibe aus dem Netz fischen. Der Treffer weckte die Löwen aber auf und nun hatten die Gäste, die am Freitag noch recht vollmundig angekündigt hatten, sich im Rückspiel revanchieren zu wollen, nicht mehr viel zu melden. Nico Vogl glich keine zwei Minuten nach dem Rückstand aus (07:15), nur 126 Sekunden später schnürte der 22-Jährigen den Doppelpack und brachte die Löwen in Führung (09:21). Mit der ging es auch in die erste Pause, wobei Daniel Hämmerle, Bobby Chaumont und Vogl die Führung sogar noch hätten ausbauen können.

Im zweiten Drittel schlug dann die Stunde von Povials Verenis. Der 28-Jährige Litauer stellte nach 15 Sekunden bereits auf 3:1 für die Industriestädter (20:15), keine zehn Minuten später feierte auch er seinen Doppelpack und traf mit seinem fünften Tor im zehnten Spiel für die Löwen zum 4:1 für die Mannschaft von Alex und Sergej Piskunov (29:53). Wie schon am Freitag nahmen die Waldkraiburger, denen nach der verkorksten Oberliga-Saison die Spielfreude inzwischen wieder deutlich anzumerken ist, anschließend einen Gang raus und erst in den letzten vier Minuten des Spiels sollte sich wieder etwas tun.

Eichberger erzielte nämlich erst, auch mit seinem zweiten Tor des Spiels, das 4:2 (57:10), kurz drauf nahm TSVP-Coach Staltmayr seine Auszeit und in der Folge Schlussmann Jakob Goll vom Eis. Wie auch der Revanche-Plan ging aber auch dieser nicht auf und nur acht Sekunden nach Wiederbeginn tankte sich Michael Rimbeck durch und schob ins leere Tor zum 5:2 ein (57:49). Den Schlusspunkt in der vorletzten Minute setzte aber Michail Sokolov mit dem 6:2 (58:22), wenngleich mindestens 50 Prozent des Treffers auf Leon Decker gingen. Decker versuchte es zunächst selbst, eroberte dann den Puck an der Bande zurück. Über die Grundlinie zog der Youngster dann nach innen und bediente mit einem Traumpass zwischen zwei Verteidigern hindurch den freistehenden Sokolov. Letzterer musste nur mehr einschieben und damit war der Deckel drauf. Ein verdienter Sieg für die Löwen, auch in dieser Höhe. Wenn auch im Powerplay immer noch viel Luft nach oben ist, so lässt sich festhalten, dass die Brüder Alex und Sergej Piskunov das Team im Griff haben und auch die Spielfreude wieder deutlich zu erkennen ist.

Eishockey Oberliga Verzahnungsrunde 2018/ 2019, 10. Spieltag. EHC Waldkraiburg – TSV Peißenberg 6:2 (2:1 / 2:0/ 2:1). Tore: 0:1 05:34 Eichberger M. (Malzatzki M., Höfler F.), 1:1 07:15 Vogl N. (Hradek C., Rimbeck M.), 2:1 09:21 Vogl N. (Rimbeck M., Schmidt D.), 3:1 20:15 Verenis P. (Seifert P.), 4:1 29:53 Verenis P. (Chaumont R., Hämmerle D.), 4:2 57:10 Eichberger M. (Estermaier T.), 5:2 57:49 Rimbeck (ENG), 6:2 58:22 Guft-Sokolov M. (Decker L.). Strafen: EHC Waldkraiburg 10 Strafminuten, TSV Peißenberg 8 Strafminuten. Zuschauer: 555.

Redaktion

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