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o Die Männergesundheit steckt in der Krise: Im Durchschnitt sterben Männer fünf Jahre jünger als Frauen o Global Action Plan 4 (GAP4) ist die... Whatever you grow, will save you a Bro – Diesen Movember kann jeder das Gesicht der Männergesundheit verändern

Shave Down mit Löwen Frankfurt und EC Bad Nauheim – © Real Communications

o Die Männergesundheit steckt in der Krise: Im Durchschnitt sterben Männer fünf Jahre jünger als Frauen

o Global Action Plan 4 (GAP4) ist die weltweite erste und zugleich größte Studie mit Prostatakrebspatienten, deren Hauptaugenmerk auf der Überlebensfähigkeit der Patienten liegt

o Vereine und Spieler der DEL1 und DEL2 unterstützen Movember-Kampagne durch gemeinsame Shave Downs und Events

Köln. (PM Real Com.) Der aktuelle Zustand der Männergesundheit steckt in der Krise. Im Durchschnitt sterben Männer fünf Jahre jünger als Frauen. Das sind keine guten Nachrichten und Movember spricht das Thema offen an.

Gemeinsam mit Botschaftern aus der ersten und zweiten Eishockeyliga macht die gemeinnützige Organisation den November zum Movember und legt damit den Fokus einen Monat lang auf ein wichtiges Thema: Die Gesundheit von Männern. Zahlen, die erschrecken Weltweit nehmen sich jedes Jahr mehr als 500.000 Männer das Leben. Das ist ein Mann pro Minute. Männer haben schlimmere langfristige Gesundheitsprobleme als Frauen und sterben im Durchschnitt fünf Jahre früher. Das will Movember ändern. Neben den Themen Despressionen und Suizidprävention setzt sich Movember gezielt für die Forschung und Bekämpfung von Prostata- und Hodenkrebs ein – und das ist auch nötig. Weltweit sterben jedes Jahr über 300.000 Männer an Prostatakrebs. Bis 2022 wird die Zahl der Männer, die darunter leiden, um 50 % steigen. Und die Hodenkrebsrate hat sich in den letzten 50 Jahren verdoppelt. „Wenn man sich diese Zahlen vor die Augen führt, ist man geschockt,“ sagt Michael Fischer, European Country Manager, Movember. „Die Männergesundheit steckt in der Krise und wir machen viel zu wenig, um das zu ändern. Fragt man beispielsweise einen Mann zwischen 20 und 30 Jahren, ob er sich regelmäßig die Hoden abtastet oder einen Urologen des Vertrauens hat, an den er sich wenden kann, ist die Antwort ein ganz klares Nein. Hodenkrebs ist bei jungen Männern der am häufigsten diagnostizierte Krebs. Mehr als 4.300 Männer erkranken jährlich daran.“ Movember setzt sich aber nicht nur für das Thema Vorsorge und Früherkennung von männertypischen Krebserkrankungen ein. Die Organisation finanziert auch die weltweit erste und zugleich größte Studie mit Prostatakrebspatienten.

GAP4: Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln Die gemeinnützige Organisation unterstützt mit dem Projekt GAP4 die weltweite erste und zugleich größte Studie mit Prostatakrebspatienten, die trotz Erkrankung regelmäßig Sport machen. Die Untersuchung widmet sich der Frage, ob ein hochintensives Ausdauer- und Krafttraining mit zusätzlichem psychosozialem Support die Gesamtüberlebensdauer der Patienten im Vergleich zu reinem psychosozialem Support verbessert. In Deutschland arbeitet Movember dafür mit der Deutschen Sporthochschule in Köln zusammen. „Zusätzlich zu ihrer medizinischen Therapie erhalten die Patienten ein zweijähriges, individuell abgestimmtes Trainingsprogramm und psychosozialen Support. In zusätzlichen Follow-Ups wird dann die Nachhaltigkeit des Trainings bezogen auf Lebensqualität und Überlebensdauer überprüft“, erklärt Dr. Moritz Schumann, der zusammen mit Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Bloch die Studie am Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln betreut. „Bei einer mittleren Lebenserwartung der einzuschließenden Patienten von wenigen Jahren können so sehr gut die Effekte auf das Überleben überprüft werden“, skizziert Schumann das Untersuchungsziel. Seite an Seite mit Vereinen und Spielern der DEL1 und DEL2 Movember lebt durch die Unterstützung von Botschaftern, die die Kampagne gemeinsam mit ihnen gestalten. Bei Vereinen und Spielern der DEL1 und DEL2 findet die gemeinnützige Organisation besonders großen Zuspruch.

„Ich habe mein ganzes Leben lang gelitten, egal, wo ich war“, erklärt Ben Meisner, Goalie beim EHC Freiburg. „Ich denke, es wuchs und wuchs und als ich älter wurde, wurde es immer schwieriger damit umzugehen. Das Schlimmste war, sich so allein zu fühlen und sich zu fragen, was mit mir los war. Ich lebte mit einer nicht diagnostizierten, zwanghaften Störung und hatte keine Ahnung, dass sie mir so viel Angst und Depressionen bereitete. Sobald es richtig diagnostiziert wurde, begann ich mich zu erholen und sah, wie die Symptome mit der Zeit verschwanden. Ich denke, Movember ist eine starke Stimme in der Welt der Gesundheit und des Wohlbefindens von Männern. Ich bin stolz darauf, mit ihnen zusammenzuarbeiten und meinen Namen für eine so erfolgreichen Organisation zu geben. Ich denke, was sie in der Vergangenheit getan haben, ist nur der Anfang und ich freue mich, Teil von etwas mit einer so strahlenden Zukunft zu sein.“

Konrad Abeltshauser, Nationalspieler der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft und Verteidiger beim EHC Red Bull München erklärt sein Engagement für Movember so: „Als junger Mann fühlt man sich unverwundbar, auch wenn ich als Sportler natürlich mit dem Thema Verletzung konfrontiert bin. Ein Freund von mir wurde mit 20 Jahren mit Hodenkrebs diagnostiziert und das hat mich damals überrascht. Ich wusste nicht, dass man so jung schon an Krebs erkranken kann. Deswegen unterstütze ich Movember nicht nur mit meinem Schnurrbart auf dem Eis, sondern will auch Männer ermutigen, sich aktiv um ihre Gesundheit zu kümmern.“

Projektfilm GAP4 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln:

Über Movember Movember setzt sich weltweit für die Männergesundheit ein. Sie sammelt Spenden, um innovative, bahnbrechende Studien und Hilfsprogramme zu finanzieren, die es Männern ermöglichen, glücklicher, gesünder und länger zu leben. Millionen Menschen haben sich bereits angeschlossen, um den Status quo zu ändern und mitzuhelfen, über 1.250 Projekte zu finanzieren, die sich auf Prostatakrebs, Hodenkrebs und die Suizidprävention konzentrieren. Neben der Behandlung wichtiger Gesundheitsprobleme, mit denen Männer konfrontiert sind, setzt sich die Stiftung dafür ein, dass Männer in allen Bereichen ihres Lebens gesund bleiben, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, dass Männer soziale Kontakte pflegen und offener für Gespräche über ihre Gesundheit und bedeutsame Ereignisse in ihrem Leben sind. Die Vision der Stiftung ist es, nachhaltig Einfluss auf die Gesundheit von Männern zu nehmen. Beitreten kann jeder auf www.movember.com.

Redaktion

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