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Adler unterliegen in Match 3 Adler unterliegen in Match 3
Die Mannheimer Kufencracks mussten sich am Sonntag in Ingolstadt mit 3:4 geschlagen geben und führen in der Play-Off-Serie nur mehr mit... Adler unterliegen in Match 3

Die Mannheimer Kufencracks mussten sich am Sonntag in Ingolstadt mit 3:4 geschlagen geben und führen in der Play-Off-Serie nur mehr mit 2:1 Spielen

Timo Pielmeier – © ISPFD


Ingolstadt / Mannheim. /GK) Die Mannheimer Adler unterlagen am Sonntagabend mit 3:4 (0:1/1:0/2:2/0:1) Toren nach Verlängerung in Ingolstadt.

Damit führen die Adler in der Best-of-seven Viertelfinalserie nach drei absolvierten Matches nur mehr mit 2:1 Spielen. Die vierte Partie findet am Dienstagabend in der Mannheimer SAP-Arena statt und wird live auf Telekom-Sport übertragen.

Betrachtet man die gesamte Partie vom Sonntagabend, war Mannheim wieder das spielerisch und läuferisch bessere Team, aber mit Timo Pielmeier besaßen die Ingolstädter den stärkeren Goalie. Die Adler-Stürmer verzweifelten ein ums andere Mal an dem Top-Torhüter der Oberbayern. Die Mannheimer machten in Ingolstadt vieles richtig, sie scheiterten einfach an einem Super-Goalie. Zudem gelang es den Audi-Städtern vier Tore zu markieren, was an diesem Abend zu viel für Mannheim war.

Am Dienstagabend in Mannheim wird es wohl wieder zu dem Match Adler Mannheim gegen Timo Pielmeier. Und ein Manko sollten die Adler abstellen, sie nutzen ihre Überzahlsituation nicht zu Toren.
Zu erwähnen noch, d Devin Setoguchi verletzungsbedingt fehlte und dafür Christoph Ullmann zu seinem ersten Play-Off-Einsatz kam.

Chronologie
1. Drittel

Die Adler ab der zweiten Minute in Überzahl. Garrett Festerling traf hier den Pfosten des Ingolstädter Gehäuses, mehr sprang für die Mannheimer nicht heraus. Dann waren fünf Minuten gespielt und es fehlte noch die ganz große Power. Mannheim insgesamt das stärkere und aktivere Team. In der siebten Minute ein weiterer Pfostentreffer von Mannheim, diesmal war Kapitän Marcus Kink der Schütze. Ab der 12. Minute Ingolstadt in Überzahl und dies gleich mit 5 gegen 3 Feldspielern, weil zwei Adler auf der Strafbank saßen. Und es passierte, was passieren musste, Tim Stapelton traf in der 14. Minute zum 1:0 für die Panther. Nun schwappte das Momentum auf die Seite der Oberbayern und sie diktierten das Geschehen auf dem Eis.
Fazit: Die Adler waren bis zur 12. Minute das tonangebende Team, brachten sich aber mit zwei dummen Strafzeiten selbst aus dem Rhythmus und gerieten in Rückstand.

2. Drittel
Im zweiten Abschnitt waren gerade einmal zwei Minuten gespeilt, da schoss Adler-Youngster Phil Hungerecker zum 1:1 Ausgleich in die Maschen des Ingolstädter Kastens. Ab der 25. Minute die Badener in Überzahl. Adler-Verteidiger Thomas Larkin traf hier den Pfosten, ein Tor gelang den Blau-Weiß-Roten nicht. Nach 31 Minuten war Ingolstadt wieder im Powerplay dran. Aber auch hier kein Goal. Dann war Mannheim wieder mit einem Mann mehr. In der 35. Minute hatte Chad Kolarik ein dicke, dicke Chance, aber Ingolstadts Torsteher Timo Pielmeier erwies sich wieder als Teufelskerl und wehrte ab. Die Badener machten jetzt mächtig Dampf, blieben aber im Abschluss ohne Fortune. Fazit: Mannheim das eindeutig dominierende Team, aber bis auf Phil Hungerecker beim 1:1 Ausgleich scheiterten die Adler immer wieder an Ingolstadts Top-Goalie Timo Pielmeier, der ein ganz starkes Match ablieferte.

Niklas Treutle
Foto: ISPFD

3. Drittel
Auch im letzten Drittel die Mannheimer das dominierende Team mit weit mehr Spielanteilen. Dann ist es aber Ville Koistinen der in der 47. Minute zum 2:1 für Ingolstadt einhämmerte. Nun musste Mannheim kommen. Und sie taten es: Marcel Goc markierte in der 50. Minute den 2:2 Ausgleich. Aber nur eine Minute später erzielte Thomas Greilinger das 3:2 für Ingolstadt. Vorangegangen war ein Fehler von Adler-Verteidiger Sinan Akdag. Mannheim warf jetzt alles nach vorne. Und wieder schafften sie den Ausgleich. Diesmal traf Daniel Sparre in der 53. Minute zum 3:3 Ausgleich. Dann noch fünf Minuten zu spielen und die Spannung war greifbar. Das nächste Tor würde wohl entscheiden. Die Uhr tickte unterdessen unaufhörlich weiter und keiner Mannschaft gelang ein mehr Tor, sodass es erneut in die Verlängerung ging. Fazit: Ein ausgeglichenes Drittel ohne Sieger und einer erneuten Overtime.

Verlängerung
Beide Mannschaften gingen hoch konzentriert zu Werke. Es waren knapp zwei Minute absolviert, da hatte Phil Hungerecker den Sieg auf dem Schläger, aber Endstation war wieder bei Top-Goalie Timo Pielmeier. Die Adler drängten, aber Ingolstadt blieb mit Kontern gefährlich. Dann ein übler Kopfstoss des Ingolstädters Brett Olson gegen Adler-Stürmer Chad Kolarik. Mannheim konnte die Überzahl aber nicht nutzen. Schließlich waren noch acht Minuten in diesem Drittel zu absolvieren. Und dann ist es Mike Collins, der in der 73. Minute den 4:3 Siegtreffer für die Panther markierte.

Aufstellung:
Mannheim:
Endras (Pickard) – Stuart, Larkin, Mullen, Colaiacovo, Akdag, Carle, Reul – Plachta, Desjardins, Wolf, M. Goc, Adam, Kolarik, Festerling, Hungerecker, Sparre, Ullmann, Raedeke, Kink
Ingolstadt: Pielmeier (Reimer) – Koistinen, McNeill, Friesen, Wagner, Schopper, Pelech, Swinnen – Braun, Olson, Collins, Laliberte, Mouillierat, Stapelton, Mauldin, Ramoser, D. Olver, Taticek, Greilinger, Elsner,

Zuschauer: 4.800
Strafen: Mannheim 12 – Ingolstadt 43
Torschüsse: Mannheim 48 – Ingolstadt 28
Tore: 1:0 (13:12) Stapleton (Greilinger/Olver) _ PP2; 1:1 (22:23) Hungerecker (Sparre/Festerling) – EQ; 2:1 (46:40) Koistinen (Olson/Laliberte) – EQ; 2:2 (49:45) Goc (Adam/Kolarik) – EQ; 3:2 (50:51) Greilinger (Friesen) – EQ; 3:3 Sparre (Hungerecker/Festerling) – EQ; 4:3 (72:59) Collins

Redaktion

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