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Düsseldorf. (MR) Nachdem die Düsseldorfer EG bereits am Freitag die allerletzte (rechnerische) Möglich auf den begehrten letzten Playoff-Platz verloren hatte, kam... DEG gewinnt Endspiel um die „goldene Ananas“
DEG Fans mit der goldenen Ananas - © by EH-Mag. (DR)

DEG Fans mit der goldenen Ananas – © by EH-Mag. (DR)

Düsseldorf. (MR) Nachdem die Düsseldorfer EG bereits am Freitag die allerletzte (rechnerische) Möglich auf den begehrten letzten Playoff-Platz verloren hatte, kam es im Saisonfinale zum letzten Vergleich mit dem abgeschlagenen Tabellenschlusslicht Krefeld Pinguine, ein Spiel nur noch für die Ehre, ohne sonstigen Wert.

Nach dem frühen Führungstreffer für die Gastgeber durch – wen sonst – John Henrion plätscherte das Spiel dahin. Die Pinguine, die sich heute vermehrt auf der Strafbank wiederfanden, wussten allerdings in Unterzahl zu gefallen und konnten zur Drittelmitte zum Ausgleich einschießen. Düsseldorfs Alex Barta hatte hier die postwendende Antwort parat, der Henrion noch einen weiteren Treffer hinzufügte. Im mittleren Durchgang wurde es ein Spiel auf ein Tor, das von Dimiti Pätzold gehütete. War das Düsseldorfer Powerplay nicht den Namen wert, so konnte aber Lukas Laub in eigener Unterzahl seine Geschwindigkeit auspacken. Zwar wurde er noch gehakt, doch davon unbeeindruckt netzte er zum 4:1 ein. Die Pinguine konnten durch Miller ebenfalls einen Shorthander unterbringen. Sehenswert war der Treffer zum Drittelende, als Barta mit dem langen Schläger das Spielgerät um den Torkreis und in die Maschen legte.

Die finalen 20 Minuten

Barta machte zu Beginn der finalen 20 Minuten der Saison seinen Hattrick perfekt, während die Zuschauer die goldene Ananas durch den Dome trugen – auch die Gästefans machten mit. Es kam noch ein Tor in doppelter Überzahl hinzu, auch für Henrion war es das dritte Erfolgserlebnis heute. Vorher allerdings hätte man fast einen Treffer in doppelter Unterzahl gesehen, wenn Timothy Miller und Markus Nordlund sich nicht „verpasst“ hätten. Damit dann heute nochmals zum Saisonausklang alles dabei war, gab es am Ende noch einen Videobeweis mit dem „good goal“ für die Gäste zum Endstand von 7:3, ein Ergebnis das nur rein statistischen Wert hatte.

Bei einer Witterung, die noch Nachtfrost verspricht, wurden Fans wie Spieler in die Sommerpause verabschiedet. Für Düsseldorfs aktuell Hauptverantwortlichen an der Bande, Tobias Abstreiter, ist dieses verfrühte Saison-Aus doppelt bitter. Man sah es ihm auf der Pressekonferenz deutlich an, wie sehr er daran zu knabbern hat, dass er durch die kurzfristige Beförderung in Düsseldorf auf den Chefsessel erst die Teilnahme an den olympischen Winterspielen und nun mit der DEG auch noch das Saisonziel auf der – zugegeben sehr kurzen Strecke unter seiner Regie – verpasst hat.

Michaela-Ross

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