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Erneut dunkle Wolken über der Eissporthalle Unna Erneut dunkle Wolken über der Eissporthalle Unna
Unna. (MK) Nein, die Eissporthalle in Unna ist sicherlich keine „Schönheit“ mehr und nach über vierzig Jahren im Betrieb etwas in... Erneut dunkle Wolken über der Eissporthalle Unna

Unna. (MK) Nein, die Eissporthalle in Unna ist sicherlich keine „Schönheit“ mehr und nach über vierzig Jahren im Betrieb etwas in die Jahre gekommen. Dennoch wird die Halle seit Jahren von vielen Vereinen und Schlittschuhläufern sehr gerne genutzt.

Schon 2014 stand die Halle vor dem Aus. Spätestens seit dem „Unnaer Eisgipfel“ schießt die Stadt jährlich einen sechsstelligen Betrag in die Sportstätte. Der Vertrag mit der sehr engagierten Pächterfamilie Kuchnia endet im Januar 2020.

Nun wurde im Unnaer Stadtrat beschlossen, dass der Pachtvertrag über den 31.01.2020 nicht verlängert wird. Sollte es zu keiner Übernahme durch die Betreibergesellschaft der Familie Kuchnia kommen oder sich kein Käufer finden, dann dürfte die letzte Stunde der Halle bald geschlagen haben. Die Stadtbetriebe als Eigentümer der Halle hatten schon vor einigen Jahren eine Summe von 1,8 Millionen auf sechs Jahre „verteilt“ für Sanierungsarbeiten in und an der Halle in den Raum gestellt. Diese Summe will man in der nahen Zukunft nicht mehr aufbringen, obwohl jährlich rund 120.000 Schlittschuhläufer die Halle nutzen.

Falls es zu keiner Lösung kommt, dann dürften 2020 die Abrissbagger anrücken.

Neben den ortsansässigen Vereinen wird die Halle unter anderem auch von den Iserlohn Young Roosters und für verschiedene Sommer-Eishockeyschulen genutzt. Die Young Roosters nutzen Unnas Eissporthalle gerne als Ausweich-Spielstätte, weil es am heimischen Seilersee nicht genug Kapazitäten gibt.

Seit Bekanntwerden des Beschlusses der Stadt Unna ging ein Aufschrei durch die sozialen Netzwerke. Dort wo Generationen das Eislaufen lernten und wo viele namhafte Cracks wie Ex-NHL Superstar Jaromir Jagr das Eis schon betreten haben, könnten in einigen Jahren Wohnanlagen stehen. Die kommenden Monate werden sicherlich aufzeigen, ob es für den Standort Unna doch noch eine Zukunft gibt oder ob das Eishallensterben (wir berichteten) auch vor Unna kein Halt macht.

Redaktion

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