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Erste Bank Liga startet am Freitag in ihre 16. Saison Erste Bank Liga startet am Freitag in ihre 16. Saison
Wien. (AR) Es geht los. Die Erste Bank Eishockey Liga Saison 2018/19 startet am Freitag mit sechs Spielen in ihre bereits... Erste Bank Liga startet am Freitag in ihre 16. Saison

Wien. (AR) Es geht los. Die Erste Bank Eishockey Liga Saison 2018/19 startet am Freitag mit sechs Spielen in ihre bereits 16. Saison. Wir schauen auf die Teams im Kurz-Check-up.

HC Innsbruck

Innsbruck (AR). Die Tiroler, bei denen Headcoach Rob Pallin bestätigt wurde, müssen auf zwei Leistungsträger verzichten. Es sind dies Hunter Bishop und Jeremie Blain. Wir werden sehen, wie der Verlust kompensiert wird. Immerhin waren diese zwei Spieler zwei absolute Punktgaranten. In den letzten zwei Jahren kamen die Haie zweimal ins Viertelfinale. Die gute Platzierung im Grunddurchgang sorgte auch für einen Rekord an Aboverkäufen. Alles in allem sollte auch in dieser Saison der Einzug ins Play-off machbar sein. Das Kollektiv ist eingespielt und wird die Antwort auf dem Eis geben.

Red Bull Salzburg

Salzburg (AR). Auch Salzburgs Trainer Greg Poss erhielt für diese Saison das Vertrauen des Vorstands. Er ist ein sehr guter Headcoach. Leider mussten die Bullen auf die Spieler Peter Mueller und Rob Shremp, zwei absolute Offensivkünstler, verzichten. Neuzugang Brent Regner ist ein Defensivmann, der hinten den Laden dicht machen könnte. In der Champions League haben die Mozartstädter überzeugt. Die Salzburger haben die spielerische Klasse, wiederum um die Meisterschaft mitzuspielen. Der Finaleinzug ist alles andere als unrealistisch.

Vienna Capitals

Wien (AR). Wie schlägt sich der überlegene Sieger des letztjährigen Grunddurchgangs? Die Caps verfügen mit Dave Cameron über einen neuen Trainer an der Bande. Der Weggang von Erfolgscoach Serge Aubin kann schmerzen, und es ist eine offene Frage, wie der Abgang von Brocklehurst, Fraser, Pollastrone, Sharp und McKiernan weggesteckt werden kann. Die Wiener haben eine gute Mannschaft. Wenn sie eingespielt ist, kann sie erfolgreich sein. Ein Platz im Play-off-Halbfinale ist für die Hauptstädter durchaus im Bereich des Möglichen.

Black Wings Linz

Linz (AR). Die Oberösterreicher vertrauen auch in dieser Spielzeit auf Trainerfuchs Troy Ward. Die Linzer, deren Stärke der Angriff ist, können von nun an auf die Dienste von Bracken McKearns zählen. Somit zählen neben dem einstigen NHL-Crack auch Corey Locke, Brian Lebler und Rick Schofield zu einem hochkarätigen Offensivquartett. Zudem weisen die Black Wings mit Michael Ouzas und David Kickert zwei ausgezeichnete Torhüter auf, die sich intern pushen werden. Zuhause ist der Klub eine Macht, und wenn man auswärts auch ähnlich erfolgreich ist, kann man um den Titel mitspielen.

Klagenfurter AC

Klagenfurt (AR). Petri Matikainen aus Finnland ist der neue Trainer der Rotjacken. Doch nicht nur auf der Trainerbank dreht sich seit Jahren das Karussell. Der norwegische Schlussmann Lars Haugen, der DEL-Topscorer Nick Petersen oder der ehemalige Innsbrucker Hai Mitch Wahl sind nun im südlichsten Bundesland Österreichs angekommen. Sie wollen alle dazu beigetragen, dass der Traditionsverein aus Kärnten einen eingeschworenen Haufen darstellt und erfolgreich ist. Ein Einzug ins Play-ist bei dieser Konstellation Pflicht.

Dornbirn Bulldogs

Dornbirn (AR). Auch in dieser Saison gibt Coach Dave MacQueen an der Bande die Marschrichtung vor. Joel Broda kehrte von Linz heim. Dafür verließ mit Topscorer James Arniel die Vorarlberger in Richtung Wien. Es wird schwer abzuschätzen sein, wie sich die Mannschaft präsentiert. Boruta und Cip kamen aus Znojmo. Wenn der Trainer die Mannschaft führen kann und keine internen Konflikte das Tagesgeschehen abseits des Eisplatzes bestehen, kann man durchaus ins Play-off einziehen. Doch einfach wird diese Mission keineswegs.

Villacher SV

Villach (AR). Der zweite Traditionsklub aus Kärnten ist finanziell angeschlagen. In der jüngeren Geschichte hörte man oft etwas von der unschönen Vokabel „Konkurs“. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Hoffnung schöpfen die Villacher durch Gerhard Unterluggauer, dem einstigen einheimischen Trainer, und einem neuen Sponsor. Man kann durchaus sagen, dass der Verein eine Aufbruchsstimmung ausgelöst hat. Es bleibt abzuwarten, ob sich auch diese auf dem Eis zeigen wird. Ein Play-off-Platz ist denkbar.

Graz 99ers

Graz (AR). Doug Mason steht vor einem nicht unwichtigen Problem. Jahrein jahraus bedienen sich die Steirer auf dem Transfermarkt, um dann im Laufe der Saison nicht ins Play-off einzuziehen. Mit dem zweifachen Stanley-Cup-Sieger Dwight King haben die 99ers im wahrsten Sinne des Wortes einen königlichen Einkauf getätigt. Mit dem einstigen Znojmo-Topscorer Colten Yellow-Horn oder dem Bozner Travis Oleksuk sollte dieses Mal der Einzug in das Play-off realistisch sein. Die spielerische Klasse ist da; nun liegt es am Headcoach, die Hochkaräter ins Team zu integrieren und dieses als Einheit zu präsentieren.

HC Bozen Südtirol

Bozen (AR). Die Foxes haben eine Wahnsinnssaison zwischen Hoffen und Bangen hinter sich. Lange Zeit zierten die Südtiroler das Tabellenende. Und als der Finne Kai Suikkanen die enttäuschte Truppe übernahm, vermittelte er ihr seine Philosophie. Diese ging sofort auf. Am Ende wurden die Südtiroler Meister. In der Champions League sorgt das Kollektiv für Furore. Viele Meisterhelden wie Langzeitkapitän Alexander Egger, Schlussmann Tuokkola (Karriere-Ende) oder DeSousa (heuert bei den Caps an) sind nicht mehr da, und trotzdem muss man im Laufe der Saison, egal wie lange sie dauert, immer auf die Bozner achten.

Medvescak Zagreb

Zagreb (AR). Aaron Fox, der neue Trainer der Kroaten, passt vom Namen besser zu den Füchsen aus Bozen. Er ist ein guter Mann, der sein Kollektiv gut dastehen lassen kann. Das ist besonders wichtig, denn Zagreb hat mit Mike Boivin und Tyler Morley zwei Leistungsträger verlassen. Außerdem möchten die Bären, die im letzten Jahr daheim ausgezeichnet aufspielten und den sechsten Platz belegten, den Erfolg wiederholen. Der Weg ins Play-off ist steinig, aber mit etwas Glück im Bereich des Möglichen.

Fehervar AV 19

Székesfehérvár (AR). Die Ungarn haben mit Hannu Jarvenpää ein bekanntes Gesicht an der Bande. Nicht nur der finnische Trainer freut sich auf die Heimkehr der zwei alten Haudegen von Istvan Sofron und Andrew Sarauer. Das Duo heuerte beim Villacher SV an. Die Magyaren werden in der neuen Saison die große Unbekannte sein. Es wird sehr, sehr schwer, ins Play-off einzuziehen, obwohl man diese Zielsetzung der sympathischen Einheit wünscht.

HC Znojmo

Znojmo (AR). Die Tschechen unter ihrem Neo-Trainer Miroslav Frycer spielen Eishockey vom feinsten, rein eisläuferisch gesehen. Eine Schwachstelle kann die Torhüterposition um Patrik Nechvatal sein. Auch gab es einen personellen Umbruch, und es ist eine offene Frage, wie sich dies auf die Leistungen und den Saisonverlauf auswirken wird. Sollte es den einen oder anderen Erfolgslauf geben, ist den Westmähren eine Platzierung unter den besten Acht zuzutrauen.

Redaktion

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