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Bayreuth. (PM Tigers) Fuchs gegen Tiger … heißt das Duell der ersten Playdown-Runde gegen den Abstieg in der DEL2. Im Tierleben... Fuchs gegen Tiger …

Bayreuth jubelt – © by Eh.-Mag. (SD)

Bayreuth. (PM Tigers) Fuchs gegen Tiger … heißt das Duell der ersten Playdown-Runde gegen den Abstieg in der DEL2.

Im Tierleben gäbe es dieses eher selten, da beide Spezies kaum einen Lebensraum teilen, so muss es sich wohl um die zweite deutsche Eishockeyliga handeln und hier konkret um „Best of 7“-Serie Weißwasser gegen Bayreuth. Vier Mal stand man sich in der Hauptrunde gegenüber. Im Tigerkäfig begann alles mit einem 1-0 Heimsieg im Oktober, aber die Teambesetzung sah da auf beiden Seiten noch sehr viel anders aus als heute. Es folgten mit einem 6-3 in der Lausitz, einem 1-2 am Roten Main und vor wenigen Wochen (25.02.) noch ein 3-1 nahe der polnischen Grenze drei Siege für die Füchse. Mehr als Tendenzen daraus abzulesen ist allerdings schwierig, denn KO-Spiele haben doch etwas andere Gesetze als die Spiele der Hauptrunde. Für beide Mannschaften beginnt alles sozusagen wieder bei Null, sodass die 25 Punkte, die die Füchse mehr sammelten, keinerlei Bedeutung mehr haben. Los geht es am Dienstag ab 19.30 Uhr in der Lausitz, wo auch Sonntag um 17 Uhr Spiel Drei steigt. Dazwischen haben die Tigers am Freitag um 20 Uhr unter Sponsor of the match „Jochen Sträubel Finanzmanagement“ erstmals Heimrecht. Die Serie dauert an, bis ein Club vier Siege gesammelt und den Klassenerhalt damit sportlich gesichert hat. Für den Verlierer ginge es dann im gleichen Modus gegen den Unterlegenen des anderen Duells Freiburg gegen Bad Tölz noch eine Runde weiter mit dem Zittern.

Trainer Robert Hoffmann hat neben zahlreichen Spielerwechseln im Saisonverlauf, die grundsätzlich eine andere Qualität aufs Eis der Weißwasseraner bringen, auch am System gefeilt und zuletzt ein homogenes Gebilde gefunden. Es gelang, die Gegentorbilanz deutlich zu verbessern, was automatisch auch die Punktausbeute anhob mit zuletzt fünf Drei-Punkte-Siegen in Folge als klar sichtbares Signal. Besonders die neu zusammengestellte Angriffsreihe Hayes, Ranta und der erstarkte Boiarchinov trägt jetzt viel Last, punktet aber auch zuverlässig. Gesetzt ist daneben auch der spielstarke Offensivverteidiger Chris Owens auf den Kontingentstellen, so dass es daneben noch ein Rennen zwischen dem defensivstarken finnischen Verteidiger Santala mit dem spielerisch guten Schweden Eriksson im Sturm um den letzten „Ausländerplatz“ geben dürfte. Denkbar ist dabei auch durchaus ein Wechselspiel zwischen den einzelnen Partien. Mit dem Ex-Bayreuther Kuchejda, Marius Schmidt und Artur Tegkaev gibt es weitere Unterstützung in der Offensive, während die anderen Verteidiger eher zum Typ „stay at home“ zählen. Dazu hofft man auch auf personelle Unterstützung von Kooperationspartner Eisbären Berlin, z.B. durch die U20-Nationalspieler Adam und Jahnke. Im Tor hat sich Maximilian Franzreb ziemlich klar als Nummer 1 etabliert, sodass dort am wenigsten Wechsel zu erwarten sind.

Für die Bayreuth Tigers stellen sich diese Playdowns nach einer ziemlich verkorksten Hauptrunde auch wie ein Neustart dar. Mit viel Videoanalyse und speziellen Details in der Trainingsarbeit bereitete man sich auf diesen Gegner vor und hofft auf vollen Kader. Der langzeitverletzte Verteidiger Heider trainiert inzwischen wieder voll mit und soll auch eingesetzt werden. Natürlich fehlen ihm Rhythmus und Spielpraxis und man muss erst im Wettkampf sehen, wie weit es in Wirklichkeit schon wieder reicht. Denkbar sind je nach Spielverlauf auch erstmal gestaffelte Einsätze. Vorerst nicht zur Verfügung stehen wird Förderlizenzler Eugen Alanov, da es in Nürnberg auch Verletzungsprobleme gibt und er bei den Icetigers in den DEL-Playoffs benötigt wird. Durch die Rückkehr der anderen Verletzten und Heider eröffnen sich nun auch wieder weitere Optionen, die sicher Einfluss auf die Überlegungen von Trainer Waßmiller haben. Ziemlich wahrscheinlich dürfte auch das Comeback der KGB-Reihe sein und alles weitere beeinflussen natürlich die einzelnen Spiele und Leistungen, auf die dann in dem engen Spielrhythmus üblicherweise reagiert wird.

Redaktion

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