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Bayreuth. (PM Tigers) Mit den Wölfen Freiburg bekommt man es nach der langen Anreise in den Breisgau dabei gleich mit einem... Punktspielauftakt für die Tigers in Freiburg
Sergej Waßmiller - Bayreuth Tigers

Sergej Waßmiller – © A. Chuc

Bayreuth. (PM Tigers) Mit den Wölfen Freiburg bekommt man es nach der langen Anreise in den Breisgau dabei gleich mit einem Team zu tun, das letzte Saison ähnlich überraschen konnte wie die Oberfranken. Schon die Hauptrunde war mit Platz sieben ein großer Erfolg, der mit erfolgreichen Vor-Playoffs gegen Ravensburg und weiteren guten KO-Spielen gegen den späteren Meister Frankfurt sogar noch gekrönt werden konnte.

Im Sommer gab es bei Trainer-Routinier Sulak aber einige wichtige Änderungen im Kader. Besonders der Abgang von Eigengewächs und Leistungsträger Nico Linsenmeier nach Krefeld in die DEL schmerzte, aber auch Abwehrchef Vas oder die erfahrenen Stürmer Haluza und Bräuner hinterlassen gewisse Lücken, die man erst wieder schließen muss. Hinten sollen dies der neue tschechische Torhüter Hanuljak und Ex-DEL-Verteidiger Woidtke (DEG und zuletzt Kaufbeuren) lösen, während man für den Angriff den Amerikaner Ben Walker aus Budweis und Roman Tomanek aus der Slowakei zu den bewährten Duda und Kunz an die Dreisam holte. Durchwachsene Testspiele nährten auch die Gerüchteküche mit einer Rückkehr von Publikumsliebling Linsenmeier und so kam es jetzt auch. Der Topscorer der Wölfe aus dem Vorjahr kommt auf Leihbasis zurück. Ab wann er im sonst eher schmalen Kader eingesetzt werden kann, lies die Vereinseigene PM dazu nach seinen Verletzungsproblemen in Krefeld noch offen.

Wenn am Sonntag um 18.30 Uhr der SCR seine Visitenkarte im Tigerkäfig abgibt, treffen die Waßmiller-Jungs auf einen gestandenen Zweitligisten, der sich sogar ziemlich deutlich verstärkt haben dürfte. Letzte Saison war ja, noch unvergessen, in Bayreuth Endstation für die Playoff-Ambitionen der Blau-Weißen. Viele bewährte Kräfte wie Torwart Nemec oder die Topstürmer Driendl und Oakley blieben den Garmischern erhalten. Dazu kommen nun nicht nur die wieder genesenen Langzeitverletzten Gomes im Angriff und Eichinger in der Defensive, sondern auch noch so Größen wie Verteidiger Joel Johansson oder die routinierten Angreifer Richie Mueller und Lubor Dibelka mit viel Erfahrung auch aus der Beletage. Besonders der pfeilschnelle Mueller traf in der Vorbereitung fast schon nach Belieben und Johansson steht als erster Konti-Verteidiger seit einigen Jahren für eine gewisse Konzeptänderung. Neutrainer Söderholm hat also nicht nur ein bewährtes Gerüst, sondern mit den Neuzugängen noch einmal richtig Qualität dazu bekommen, die die Werdenfelser bei vielen diesmal zum erweiterten Favoritenkreis der zweiten Liga zählen lassen. Weiteres Faustpfand ist die Kooperation mit der Red Bull Organisation, wo aus Salzburg oder vom deutschen Meister München immer wieder auf große Talente, wie z.B. Torwart Kevin Reich oder Verteidiger Emil Quaas (zuletzt verletzt) zurück gegriffen werden kann. Wegen Verletzung noch nicht wieder einsatzfähig ist der spielstarke Schwede Matthias Beck, aber auch ohne ihn wäre die Favoritenrolle eher beim 10-fachen deutschen Altmeister zu suchen.

Tigerdompteur Waßmiller hat wie immer mehr sein eigenes Team im Fokus. „Ob Freiburg von manchen eine schwere Saison vorausgesagt, oder Garmisch zu den Mitfavoriten gezählt wird, hat für uns kaum Bedeutung. Wir müssen eh immer und überall versuchen zu Punkten und wissen genau wie schwer das gegen jeden ist“, macht er sein Credo deutlich. Voraussichtlich steht ihm für diese beiden ersten Partien sein kompletter Kader zur Verfügung. „Verletzte haben wir momentan zum Glück keine und bei den Förderlizenzlern Busch und Alanov ist mit unserem Kooperationspartner abgesprochen, dass beide dauerhaft in Bayreuth bleiben und Nürnberg nur zugreift wenn es dort größeren Bedarf wie Verletzungen usw. gibt. Wir planen also immer voll mit ihnen und sie haben auch wichtige Funktionen in unserem Kader“, lässt die sportliche Leitung dazu wissen. Zur Aufstellung lässt man sich bei den Wagnerstädtern wie üblich nicht viel entlocken. KGB und die Busch-Reihe mit Gläser scheinen genauso fest zu stehen wie die Abwehrpärchen der letzten Woche. Noch am basteln ist man bei den beiden anderen Formationen, wo die letzten Trainingseindrücke entscheiden oder vielleicht von Spiel zu Spiel variiert wird. Man fühlt sich jedenfalls bereit für den Saisonstart und fiebert darauf hin, dass es endlich losgeht.

Redaktion

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