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Saisonstart beim EHC Freiburg – Heimspiel am Sonntag Saisonstart beim EHC Freiburg – Heimspiel am Sonntag
Freiburg. (PM EHCF) Für die Eishockeyfans in Südbaden hat das Warten ein Ende: Am Freitag beginnt die neue Saison in der... Saisonstart beim EHC Freiburg – Heimspiel am Sonntag

Freiburg. (PM EHCF) Für die Eishockeyfans in Südbaden hat das Warten ein Ende: Am Freitag beginnt die neue Saison in der DEL2, am Sonntag bestreitet die neu formierte Wölfe-Equipe ihr erstes Spiel auf eigenem Eis.

Die Aufbruchstimmung ist enorm, obwohl die vorangegangene Spielzeit eher durchwachsen war. Woran liegt das?

Vorbereitungsprogramm
Neun Partien hat die EHC-Mannschaft seit August bestritten, allesamt gegen nominell starke Gegner aus der zweithöchsten Spielklasse der Schweiz und den Eliteligen Großbritanniens und Deutschlands. Dabei stehen vier Siege vier Niederlagen gegenüber – und dazu das Match gegen Schwenningen, das nach 60 Minuten überraschend remis stand und erst im Penaltyschießen an das DEL-Team vom Neckar ging.

Teamspirit
Was die Freiburger Fans zu begeistern weiß: Die Mannschaft 2018/19 könnte – so zeichnet sich nach der ersten Saisonphase ab – an jene Tugenden anknüpfen, mit denen sich die Blau-Weiß-Roten schon oft in die Herzen ihrer Anhänger gespielt haben: Teamgeist, Geschlossenheit, Einsatzbereitschaft. Die Freiburger Mannschaft hat keinen exzentrischen Star, sondern funktioniert als Einheit. Was im Übrigen beinahe alternativlos ist, wenn die Freiburger etwas erreichen und renommierte Gegner ärgern wollen: Das Gros der Kontrahenten in der DEL2 hat personell spürbar aufgerüstet. Freiburg muss übers Team kommen, um in dieser Liga zu bestehen.

Nemec sticht heraus
Trotz aller mannschaftlichen Geschlossenheit gibt es Spieler, die beim Freiburger Publikum besondere Beachtung finden. Torhüter Matthias Nemec, den alle nur Nemo nennen, zählt sicherlich dazu: Er war einer der herausragenden Akteure der Vorbereitung. Zu den auffälligsten Neuzugängen zählt zudem der Kanadier Mason Baptista, der zwar kein Torjäger ist, aber mit seiner Präsenz auf dem Eis und seiner Professionalität besticht. Dazu kommen arrivierte Cracks mit blau-weiß-roter DNA, beispielsweise Marc Wittfoth, Jannik Herm, Niko Linsenmaier, Tobias Kunz, Kapitän Philip Rießle oder Routinier Dennis Meyer. Ihm gelingt das Kunststück, dass ihm sein sein Alter – Meyer ist 41 – auch in einer ansonsten stark verjüngten Mannschaft nicht anzumerken ist.

Die Gegner
Weißwasser und Bad Tölz: Die beiden Mannschaften, gegen die der EHC Freiburg in seiner Geschichte am häufigsten angetreten ist, sind die Auftaktgegner der Wölfe. Um 19.30 Uhr beginnt am Freitag das Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen, ehe am Sonntag das Heimdebüt in der Franz-Siegel-Halle ruft. Die Partie beginnt um 14 Uhr, um eine Terminkollision mit dem Fußball-Derby zwischen dem SC Freiburg und dem VfB Stuttgart zu vermeiden. Um 17 Uhr fährt eine eigens lancierte Stadtbahn von der Haltestelle Berliner Allee ans Schwarzwald-Stadion. Bei den Tölzer Löwen handelt es sich um den Playdown-Gegner der Breisgauer im Finish der vergangenen Saison (4:3 nach Siegen für den EHC). Verstärkt haben sie sich im Sommer unter anderem durch namhafte Cracks wie Lubos Dibelka und Torhüter Ben Meisner sowie drei neue Leistungsträger aus Nordamerika. Sowohl Weißwasser als auch Bad Tölz wollen, genau wie der EHC Freiburg, in dieser Saison die Abstiegsrunde vermeiden. Insofern haben schon die ersten Partien ein gewisses Gewicht. Das zweite Heimspiel der Freiburger findet am Sonntag, 23. September, gegen Bad Nauheim statt – wegen des Familientages zur ebenfalls ungewohnten Bullyzeit um 16 Uhr.

Das Personal
Der EHC Freiburg kam ohne längere Zwangspausen von Schlüsselspielern durch den Spätsommer und ist auch am Wochenende beinahe komplett. Verzichten muss Trainer Leos Sulak allerdings auf Christoph Frankenberg (Verletzung im oberen Körperbereich, Ausfalldauer ist noch nicht seriös zu bewerten) und Torhüter Jimmy Hertel (Verletzung im unteren Körperbereich, Comeback noch in diesem Monat).

Das Drumherum
Die Aufbruchstimmung an der Ensisheimer Straße hat nicht nur mit der Mannschaft zu tun: Veränderungen in der Vereinsspitze brachten frischen Wind und neue Handlungsmöglichkeiten mit sich. Sichtbarstes Zeichen ist die neue Videowand an der Südseite der Franz-Siegel-Halle, die von zwei noch neueren digitalen Anzeigetafeln an den Längsseiten flankiert wird. Neu sind auch – unter anderem – die Zimber Müller Lounge als hochwertiger VIP-Bereich, das Innenleben der Mannschaftskabine, die EDV-Anlage und der Ticketing-Partner Reservix.

Foto: Leos Sulak (Trainer Wölfe EHC Freiburg), – © A. Chuc

Redaktion

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