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Bayreuth. (PM Tigers) Freitag, 20 Uhr bei den Ravensburg Towerstars sind die Oberfranken erst einmal beim Tabellensechsten in Oberschwaben zu Gast.... Sonntag zum Showdown in den Tigerkäfig

Bayreuth jubelt – © by Eh.-Mag. (SD)

Bayreuth. (PM Tigers) Freitag, 20 Uhr bei den Ravensburg Towerstars sind die Oberfranken erst einmal beim Tabellensechsten in Oberschwaben zu Gast.

Beim Team von Trainer Jiri Ehrenberger ziehen sich verletzungsbedingte Ausfälle wie ein roter Faden durch die aktuelle Spielzeit, weswegen man trotz hochkarätiger Besetzung kaum einen Spieler in den vorderen Rängen der Einzelstatistiken findet. Besonders im Angriff müssen die Puzzlestädter immer massive Umstellungen vornehmen, denn bis auf Kruminsch fehlten alle anderen designierten Topscorer bis zu 20 Partien oder wurden zwischenzeitlich schon ersetzt. David Zucker, Justin Buzzeo und Brian Roloff sind zusammen mit Carter Proft die aktuell gefährlichsten verfügbaren Offensivkräfte, da so Größen wie Svoboda, Lapsansky, Just oder Pompej zuletzt nicht spielfähig waren. Etwas konstanter ist die hintere Besetzung mit Stammgoalie Jonas Langmann und den Defendern Sturm, Slavetinsky und Supis, wobei mit Pozivil auch dort eine der tragenden Säulen schon länger wieder fehlt. Mit zuletzt drei punktlosen Niederlagen in Folge – gegen allerdings auch starke Gegner – konnte man die zuvor sehr starke Phase seit dem Jahreswechsel auch nicht ganz halten und muss weiter hart um den direkten Playoff-Einzug kämpfen. Offen ist, wer von der Ausfallliste eventuell wieder zurück kommen kann? Gegen Bayreuth gelangen ihnen bisher sechs Punkte aus drei Partien, wobei die Oberfranken das derbe 10-1 in Ravensburg aus dem November noch nicht vergessen haben und diesmal sicher deutlich besser aussehen wollen.

Sonntag ab 18.30 Uhr kommen dann die Tölzer Löwen, unter Sponsor of the match – sportsfreund bayreuth -, in die Wagnerstadt zur psychologisch wichtigen Standortbestimmung (13. gegen 14.) zwischen den aktuellen Duellanten um die rote Laterne. In den bisherigen drei Spielen behielt jedes Mal die Truppe aus dem Isarwinkel von Trainer Boehm die Oberhand und gestattete den Tigers bisher erst einen einzigen Zähler. Mit dem neuen finnischen Goalie Mikko Rämö (2016 noch in Bad Nauheim aktiv) und dem routinierten, NHL-erprobtem Verteidiger Casey Borer (DEL unter anderem für Nürnberg) haben „die Buam“ dann auch zwei neue Kontingentspieler dabei. Dagegen müssen sie aber auf den slowenischen Spielmacher Rodman (spielt bei Olympia) verzichten, sodass mit dem stürmenden Finnen Vihko nur noch ein weiterer ausländischer Akteur zur Verfügung steht. Die beiden Neuen sorgten aber gleich für etwas Stabilisierung der Defensive und vorne versucht Goldhelm Philipp Schlager und die vielen Eigengewächse um die etwas erfahreneren Kathan und Sedlmayr für die nötigen Tore zu sorgen. Mit momentan zwei Punkten weniger als Bayreuth wäre es für die Gäste wichtig nicht ganz ohne Zählbares auf die Heimreise gehen zu müssen. Erstens als grundsätzliches Signal für die Playdowns und zweitens um das Rennen über ein Heimrecht in einer möglichen 2.Runde offen zu halten. Besonders im heimischen Oval gelingt es den Löwen nämlich zuletzt auch regelmäßig zu punkten, während das auswärts nach wie vor nur sehr selten klappt.

Für die Oberfranken gelten natürlich die gleichen Voraussetzungen bezüglich dieser Signale. Dazu kommt noch, dass die Jungs von Coach Waßmiller ihren deutlichen Aufwärtstrend der letzten Wochen weiter bestätigen wollen. Wieder dabei sein wird auch der Nürnberger Förderlizenz-Spieler Alanov, der vermutlich den ganzen Februar zu Training und Spielen am Roten Main weilt, was durch den vorläufigen Ausfall von Geigenmüller mit seiner Fußverletzung noch mal mehr an Bedeutung gewann. Vermutlich wird der junge Deutschrusse wieder das immer mehr wieder aufblühende Duo Kolozvary-Bartosch komplettieren, um die seit Wochen herausragende Scoringreihe um Torjäger Luciani wie zuletzt, zu entlasten. Auffällig war in den letzten Spielen aber auch, dass die Abwehrreihen und die ganze Defensivarbeit der Tigers wieder stabiler wird und das lange spärliche Powerplay langsam mehr Durchschlagskraft bekommt. All diese einzelnen Details bekommen in der „crunchtime“ üblicherweise noch mehr Gewicht. Nicht zur Verfügung stehen dafür Stürmer Yannik Drews, für welechen diese Spielzeit wohl komplett gelaufen ist, und auch Martin Heider.

Der Verteidiger erlitt bei seinen Bemühungen um ein Comeback einen Rückschlag und fällt bis auf weiteres aus. Ob der wegen Krankheit aktuell nicht trainierende Sebastian Mayer spielen kann ist ebenfalls fraglich. Davon lässt sich Tigerdompteur Waßmiller aber nicht beeindrucken, sondern stellt die Verbesserungen der letzten Spiele in den Vordergrund. „Die nächsten Ergebnisse sind sicher nicht unwichtig, weil wir in Ravensburg noch etwas gut zu machen haben und das ganze Team gegen Tölz natürlich besonders heiß ist, aber noch wichtiger ist, dass wir unser Spiel weiter stabilisieren. Wir machen schon etwas Konditionsarbeit für die KO-Spiele, wollen dabei aber parallel schnelles Angriffsspiel aus einer kompakten Defensive im Wettkampf weiter festigen oder ausbauen und wir sind da nach meiner Einschätzung auf einem gutem Weg“, gibt er nur einen kleinen Eindruck in die aktuelle Trainingsarbeit.

Redaktion

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