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Ullmann mit dem Treffer des Tages in Nürnberg Ullmann mit dem Treffer des Tages in Nürnberg
Nürnberg (STM) Mit dem knappsten aller denkbaren Ergebnisse haben die Thomas Sabo Ice Tigers auch das zweite Spiel am Wochenende verloren.... Ullmann mit dem Treffer des Tages in Nürnberg

Nürnberg (STM) Mit dem knappsten aller denkbaren Ergebnisse haben die Thomas Sabo Ice Tigers auch das zweite Spiel am Wochenende verloren. Zwar zeigten sich die Nürnberger defensiv stark verbessert, aber offensiv wollte einfach nichts gelingen. Beim 0-1 gegen die Augsburger Panther erzielte Christoph Ullmann den Treffer des Tages.

Auch wenn die Ice Tigers die sportliche Talfahrt an diesem Wochenende noch nicht beenden konnten, war es zumindest am heutigen Sonntag ein ordentlicher Auftritt der Mannschaft von Martin Jiranek. Am Ende scheiterte man an der mangelhaften Chancenverwertung und dem nötigen Schussglück gegen bestenfalls solide Augsburger Panther, denen ein einziger Treffer für drei Punkte genügte.

Zwei Drittel war es Magerkost, die den 4046 Zuschauern von beiden Mannschaften geboten wurde. Die Ice Tigers waren bemüht, offensiv wollte den Franken allerdings recht wenig gelingen. Wenigstens standen die Nürnberger defensiv sehr solide, nach den sechs Gegentreffern von Freitag am Seilersee. Zudem gelang es den Verteidigern, den Puck wieder schneller und konsequenter aus der eignen Zone zu spielen.

Dafür klebte den Stürmern der Ice Tigers lange das Pech an den Schlägern. So sehr sich die Nürnberger Angreifer auch bemühten, es wollte einfach nichts Zählbares dabei rauskommen, auch das Schussglück war nicht auf Seite der Ice Tigers. Außerdem funktioniert seit Wochen nur die Reihe um Bast, Buck und Brown so richtig, Phil Dupuis litt lange unter dem Ausfall von Segal und Fox, Patrick Reimer sucht noch seine Form und Torjäger Leo Pföderl wirkt immer noch wie ein Schatten vergangener Tage. So war es die vierte Nürnberger Sturmreihe um die jungen Kislinger und Alanov, die noch den besten Eindruck heute Nachmittag machte.

Da auch das Powerplay weiterhin nicht zu den Spezialdisziplinen in Nürnberg zählt, müssen sich die Ice Tigers ihre Tore hart erarbeiten, der berühmte Ketchup-Flaschen-Effekt lässt weiter auf sich warten. Da auch die Gäste aus Augsburg offensiv wahrlich kein Feuerwerk abbrannten, lebte das Spiel über weite Strecken nur von der Spannung, für Eishockey-Feinschmecker war es kein schöner Nachmittag am Kurt-Leucht-Weg, einzig die beiden Torhüter, Niklas Treutle und Olivier Roy waren in toller Form.

So kam es, wie es kommen musste, wenn eine Mannschaft seit Wochen auf der Suche nach ihrer Form ist. Die Augsburger nutzten eine Unaufmerksamkeit in der Nürnberger Verteidigung für den Treffer zum 0-1. Christoph Ullmann stand völlig frei am langen Pfosten und musste nur noch seinen Schläger hinhalten (52.). Der Rückstand schien die Ice Tigers und ihren Anhang nahezu gleichzeitig aufzuwecken, lange Zeit war es verdächtig ruhig in der Arena, gerade in einer Phase, in der eine verunsicherte Mannschaft die Unterstützung der Fans dringend nötig hat.

„Das war heute ein enges Spiel, hart umkämpft und meine Mannschaft hat sehr geduldig gespielt. Am Ende hatten wir einen wichtigen Bullygewinn in der offensiven Zone der dann zum entscheidenden Treffer geführt hat“, so Tray Tuomie, der den erkrankten Mike Stewart auf der Pressekonferenz vertrat.

Nach 60 Minuten hätten die Ice Tigers aufgrund der Anzahl an klaren Torchancen den Ausgleich auch verdient gehabt, aber es fehlte heute auch die nötige Portion Glück, um ein Spiel in den Schlussminuten noch einmal zu drehen. „Wenn du einen Lauf hast, gewinnst du so ein Spiel, heute mussten wir eine bittere Niederlage einstecken und die Jungs in der Kabine sind richtig sauer über den Spielverlauf“, so Martin Jiranek.

So genügte den Gästen am Ende der Treffer von Christoph Ullmann, um drei Punkte mit auf den Heimweg zu nehmen. Für die Ice Tigers geht es am Freitag zu Hause gegen Mannheim weiter. Nach einem Wochenende ohne Punkte müssen die Nürnberger dringend wieder ihre Negativserie beenden, ehe der Abstand zu den oberen Tabellenregionen zu groß wird.

„Wir haben nach langer Zeit endlich wieder eine Woche mit nur zwei Spielen. Morgen haben die Jungs einen Tag frei, dann beginnt die harte Arbeit auf das Spiel am Freitag. Wir müssen einige Dinge verbessern, gerade unser Powerplay. Wir haben noch drei wichtige Spiele vor der Pause und wir brauchen dringend Punkte. Defensiv war das heute ein Schritt in die richtige Richtung, am Freitag müssen wir gegen einen starken Gegner bereit sein und eine Reaktion zeigen“, so das Schlusswort von Martin Jiranek.

Foto: Torjubel um 47-Christoph Ullmann (A) nach seinem Tor zum Sieg in Nuernberg
©opyright by ISPFD

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