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Hamburg. (MK) Heidi Kabels alter Schlager „In Hamburg sagt man Tschüs“ ist in diesen Tagen für viele Ex-Profis der Hamburg Freezers zur bitteren Wahrheit... Zehn Tage nach dem Aus: Hamburgs Top-Spieler sind fast alle runter vom “Freezers-Wühltisch”
Nico Krämmer soll in Köln fix sein - © by EH-Mag. (RH)

Nico Krämmer soll in Köln fix sein – © by EH-Mag. (RH)

Hamburg. (MK) Heidi Kabels alter Schlager „In Hamburg sagt man Tschüs“ ist in diesen Tagen für viele Ex-Profis der Hamburg Freezers zur bitteren Wahrheit geworden. Aus dem ursprünglich 22 Spieler umfassenden Kader der Freezers für die Saison 16/17 haben viele Spieler bereits neue Klubs gefunden.

Der Abverkauf von der „Hamburger Resterampe“ brachte dem einen oder anderen nun ehemaligen Ligarivalen der Freezers fast unverhofft noch einen oder sogar mehrere „Filetstücke“ ein. Hier ist eine Übersicht der bislang feststehenden Wechsel von ehemaligen Freezers-Akteuren.

Die ursprünglich in Bremerhaven als Förderlizenzspieler vorgesehenen Dominik Tiffels (Abwehr), Christoph Körner und Christoph Kiefersauer sollen auch im Falle eines DEL-Einstiegs der Fischtown Pinguins in Bremerhaven bleiben. Diesem Ruf wird Sturmtalent Benjamin Zientek allerdings nicht folgen. Er hat für zwei Jahre in Bietigheim unterschrieben.

Die Top-Spieler Thomas Oppenheimer und Martin Buchwieser, der von den Adlern Mannheim nach Hamburg wechseln sollte, werden das Trikot des ERC Ingolstadt überstreifen.
Der wohl begehrteste Ex-Hamburger, Jerome Flaake, hat sich für einen Wechsel nach München entschieden. Bei Garrett Festerling schlugen die Adler Mannheim zu. Adam Mitchell zieht es zu den Straubing Tigers.

Damit ist fast schon die Hälfte des Hamburger Kaders bei anderen Klubs, zumeist Top-Klubs, untergekommen. Und auch bei den noch verbliebenen Spielern dürfte schon bald ein neuer „Brötchengeber“ gefunden sein. Die Gerüchteküche kocht dazu alles andere als auf Sparflamme.

So würde Brett Festerling dem Vernehmen nach gerne mit Bruder Garrett weiter zusammen spielen. Verteidiger Mathieu Roy wurde schon kurz nach dem Aus der Freezers mit Mannheim in Verbindung gebracht. Sean Sullivan soll möglicherweise Thomas Oppenheimer und Martin Buchwieser nach Ingolstadt folgen. Nico Krämmer soll sich mit den Kölner Haien einig sein und Marcel Müllers Rückkehr nach Krefeld war schon vor Wochen ein heißes Thema.

Bleibt noch die Frage, ob die in Hamburg lebenden Dimitrij Kotschnew (fast 35, Torwart) und Christoph Schubert (34, Abwehr) noch einmal umziehen wollen oder eventuell einen Neuaufbau des Hamburger Eishockeys auf und neben dem Eis mitgestalten möchten?

Die ausländischen Neuzugänge Drew MacIntyre (Rockford Ice Hogs), Matt Pelech (Schwenningen) und der nie offiziell bestätigte Kevin Clark (SC Langnau) sollten zu diesem frühen Zeitpunkt auch noch bei anderen zahlungskräftigen Klubs lukrative Verträge erhalten.

Auffällig ist, dass die in Hamburg zumeist schon mit einem üppigen Gehalt ausgestatteten Topspieler innerhalb weniger Tage bei anderen Top-Teams untergekommen sind. Es scheint, als bliebe für die „kleineren“ Klubs nicht viel übrig auf dem Freezers-Wühltisch. Und das, wo die Freezers doch in der vergangenen Saison das Minimalziel Playoffs deutlich verfehlten.

Redaktion

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