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  Rosenheim. (PM Starbulls) Nach dem überzeugenden 6:2-Heimsieg vom Sonntag haben die Starbulls Rosenheim auswärts nachgelegt. Im dritten Aufeinandertreffen mit den favorisierten Hannover Scorpions... Dank 4:2-Auswärtssieg: Freitags-Chance aufs Halbfinale für die Starbulls

Chase Witala – © by L. Schirmer

 

Rosenheim. (PM Starbulls) Nach dem überzeugenden 6:2-Heimsieg vom Sonntag haben die Starbulls Rosenheim auswärts nachgelegt.

Im dritten Aufeinandertreffen mit den favorisierten Hannover Scorpions behielten die Grün-Weißen am Dienstagabend in der Mellendorfer „hus de groot EISARENA“ mit 4:2 die Oberhand. Zum Einzug in das Playoff-Halbfinale der Eishockey-Oberliga benötigen die Starbulls jetzt nur noch einen Sieg – und dieser soll am Freitag auf eigenem Eis vor herausragender Kulisse realisiert werden. Spielbeginn zu diesem ganz besonderen Spiel im ROFA-Stadion ist am Freitagabend um 19:30 Uhr!

Im Gegensatz zum ersten Spiel der Viertelfinalserie waren die Starbulls Rosenheim am Dienstagabend bei ihrem zweiten Auswärtsspiel in der Wedemark erst einmal nicht das klar dominierende Team. Die Hannover Scorpions gaben zunächst den Takt vor. Ihnen war anzumerken, dass sie unbedingt das Führungstor erzielen wollten. Doch die Starbulls ließen sich nicht überrumpeln, agierten in der Defensive überzeugend, konnten sich in kritischen Situationen auf einen gut aufgelegten Torwart Lukas Steinhauer verlassen – und schlugen eiskalt zu, als sich ihnen eigene Torchancen boten.

 

Zunächst traf Alexander Höller im Nachschuss, als Scorpions-Keeper Christoph Mathis einen Schuss von Michael Baindl nach Vorlage von Chase Witala nicht festhalten konnte, zum 0:1 (8.). Clever hatte der Rosenheimer Paradesturm zuvor einen Angriff der Hausherren abgefangen und sofort effektiv umgeschaltet. Vier Minuten später erhöhte Michael Fröhlich unter Mithilfe des gegnerischen Torwarts auf 0:2; Mathis legte sich die fast von der Grundlinie auf das Tor geschossene Scheibe selbst über die Linie (12.). Allerdings hätte ansonsten wohl der im Slot lauernde Tom Pauker den Treffer besorgt.

Gleich in der Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts gelang Verteidiger Maximilian Vollmayer nach einer Einzelleistung gar das 0:3. Torwart Mathis ließ seinen raffinierten Schuss von der blauen Linie über die Fanghand ins Netz passieren (23.). Danach versäumten es die Starbulls aber, die Unsicherheiten des Scorpions-Schlussmannes zu weiteren Treffern zu nutzen. Stattdessen verkürzten die Gastgeber auf 1:3. Torschütze mit einem verdeckten Flaschschuss von der blauen Linie war ausgerechnet der Ex-Rosenheimer Andrej Strakhov (29.). Fortan war die immer hitziger werdende Partie an Spannung und Dramatik kaum mehr zu überbieten. Die Scorpions drängten auf den Anschlusstreffer, die Starbulls konterten gefährlich. Die Hausherren dominierten die Partie, schossen öfters auf das Tor, doch die klareren Möglichkeiten hatten die Starbulls. Daniel Bucheli traf den Pfosten (32.), Tom Pauker scheiterte nach einem Alleingang frei vor Torwart Mathis (42.). Beide Großchancen entsprangen Gegenstößen in Unterzahl. Erneut überzeugten die Starbulls in dieser Disziplin, während das grün-weiße Powerplay nicht die Effektivität der letzten Partien erreichte.

Direkt im Anschluss an Paukers vergebene Großchance musste das Team von Trainer Manuel Kofler dann den 2:3-Anschlusstreffer hinnehmen. Torschütze war Sean Fischer, der Lukas Steinhauer nach einer Powerplaykombination über Sebastian Lehmann und Björn Bombis mit einem trockenen Schuss keine Abwehrchance ließ (43.). Der Rosenheimer Keeper war in den folgenden Minuten so nachhaltig gefordert, wie noch nie in dieser Serie. Dank stoischer Ruhe und tollen Reflexen ließ er aber keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. In der Schlussphase mutierte das Spiel vor 1.411 Zuschauern schließlich zum offenen Schlagabtausch, in denen nun mehrfach der vierte Rosenheimer Treffer möglich war. Doch erst als Mathis seinen Platz im Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers geräumt hatte und noch 47 verbleibende Sekunden auf der Uhr standen, gelang Witala das erlösende 2:4.

Die Starbulls liegen in der Viertelfinalserie gegen die Hannover Scorpions nun mit 2:1 Siegen in Führung und treten am Freitag zu Spiel vier wieder auf eigenem Eis an. Bei dieser schweren Aufgabe – der ohnehin starke und personell herausragend besetzte Gegner hat nichts mehr zu verlieren – setzten die Starbulls auf die Unterstützung der Fans, um vor herausragender Kulisse im ROFA-Stadion den Halbfinaleinzug perfekt zu machen.

Eintrittskarten für das Starbulls-Heimspiel am Freitag (Anpfiff um 19:30 Uhr) sind jederzeit online im Ticketshop der Starbulls auf www.starbulls.de zum Selbstausdruck buchbar. In der Geschäftsstelle am ROFA-Stadion sind Karten im Vorverkauf am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr erhältlich. Die Tageskassen am Spieltag öffnen um 19:30 Uhr. Das Spiel wird auch live und kommentiert im Internet übertragen, der Stream ist zum Preis von 5 Euro über das Portal sprade.tv buch- und abrufbar.

 

Redaktion

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