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Augsburg / Düsseldorf,. (PM DEG) Die Düsseldorfer EG hat Spiel 5 der Viertelfinal-Serie bei den Augsburger Panthern mit 3:4 (1:0, 2:1, 0:2, 0:1) nach... DEG gibt in Augsburg eine 3:1 Führung noch aus der Hand

Mike Stewart, Trainer der Augsburger Panther – © by Eh.-Mag. (DR)

Augsburg / Düsseldorf,. (PM DEG) Die Düsseldorfer EG hat Spiel 5 der Viertelfinal-Serie bei den Augsburger Panthern mit 3:4 (1:0, 2:1, 0:2, 0:1) nach Verlängerung verloren.

Im erneut mit 6139 Zuschauern ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion hatten die Rot-Gelben bis 45 Sekunden vor Schluss noch geführt. Jetzt müssen zwei Siege her, sonst ist die Saison der DEG am kommenden Wochenende vorbei.

McKiernan kontert Zettelchen-Attacke

Alles wie immer in diesem feurigen Duell. Auch im fünften Spiel standen dieselben 21 Mann im Aufgebot von Coach Harold Kreis. Besonders umfangreich das Programm für Hendrik Hane. Der Back-up-Goalie stand am Freitag im ISS DOME an der Bande, feierte dann am Samstag mit dem DNL-Team der DEG an der Brehmstraße Sieg und Klassenerhalt gegen Kaufbeuren und war am Sonntag auch in Augsburg wieder Teil des rot-gelben Kaders. Eine Änderung gab es hingegen bei den Gastgebern. Für T.J. Trevelyan, der sich am Freitag in Düsseldorf verletzt hatte, rückte Arvids Rekis ins Aufgebot. Es entwickelte sich eine flotte Partie, die paradoxerweise keine richtig dicken Torchancen parat hatte. Am gefährlichsten wurde es in der Anfangsphase, als ein nur locker ins Drittel gespielter Puck der Panther unglücklich von der Bande abprallte und fast Mathias Niederberger überrascht hätte. Der Goalie war schon auf dem Weg hinters Tor, schaltete aber schnell und hechtete noch rechtzeitig auf die Scheibe. Ansonsten checkten die Augsburger härter, die Rot-Gelben spielten besser. Das Heimpublik hatte sich Ryan McKiernan als Ziel seiner Anfeindungen ausgeguckt. Dazu hatten einige Augsburger Fans Zettelchen mit der Aufschrift „#58 Diver!“ in die Höhe gereckt. Dass derlei Verunglimpfungen den DEG-Verteidiger eher motivieren als verunsichern, hätte man sich denken können. Umso süßer schmeckte sein Jubel, nachdem er seine Farben in der 19. Minute mit einem schönen Schuss verdient in Führung brachte.

Doppelschlag vor der Pause

Doch so gut das erste Drittel endete, so denkbar ungünstig begann das zweite. Nach einem kleinen Techtelmechtel stellten die Unparteiischen nicht wie erwartet entweder beide oder keinen vom Eis, sondern beförderten nur Kevin Marshall auf die Strafbank. Das rächte sich leider postwendend. In Überzahl schlug Augsburg zu und glich in der 22. Minute durch Matt Fraser die Partie wieder aus. Die Stimmung auf dem Eis, aber auch und vor allen Dingen auf den Rängen wurde immer hitziger. Beide Mannschaften kämpften nun um die Führung. Mal rettete Mathias Niederberger, mal Olivier Roy. In der 36. Minute war Letzterer dann aber geschlagen. Marco Nowak hatte in Überzahl von der Blauen Linie abgezogen, Jerome Flaake den Schläger reingehalten und entscheidend abgefälscht. Rot-Gelb mit 2:1 vorne. Allmählich wanderte der Augsburger Missmut von Ryan McKiernan zu Jaedon Descheneau, der gewohnt aggressiv zu Werke ging. Und als ob das an diesem Sonntag ein gutes Omen wäre, schnappte sich der Kanadier die Scheibe, düpierte gleich mehrere Gegenspieler und leistete so die herrliche Vorarbeit für Alex Barta, der noch vor der Pause erhöhen könnte. Nach 40 Minuten lag die DEG jetzt also mit 3:1 in Front.

Ausgleich in letzter Minute

Der Schlussabschnitt begann mit einer souveränen und starken DEG, die das Geschehen im Griff zu haben schien. Mitten hinein in diese Phase schlugen die Hausherren aber zu. Jaroslav Hafenrichter mit einem zugegebenermaßen schönen Schuss ins Eck zum 2:3 in der 43. Minute. Da war noch lange zu spielen. Und es wechselten sich nun Möglichkeiten auf beiden Seiten ab. Zwischen „alles wieder offen“ und „beruhigendem Vorsprung“ lagen zeitweise nur Millimeter. Auch körperlich gingen die Teams an ihre Grenzen. Tore fielen allerdings nicht. Weil die DEG es in der Schlussphase gut schaffte, die Augsburger vom eigenen Kasten fernzuhalten, konnten sie erst eine Minute vor Schluss Goalie Roy zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nehmen. Doch diese kurze Zeit der zahlenmäßigen Überlegenheit nutzten die Gastgeber. 45,9 Sekunden vor dem Ende schlug David Stieler zu und glich die Partie wieder aus. Die in der Hauptrunde so verlängerungsgestählten DEGler mussten somit auch in den Playoffs erstmals in die Overtime. Die dauerte nur 92 Sekunden, dann verwandelte Thomas Holzmann einen schnellen Konter zum Siegtreffer für die Augsburger Panther

300 Minuten Playoff-Eishockey zwischen der DEG und den Augsburger Panthern liegen jetzt bereits hinter uns. Mindestens 60 weitere werden noch dazukommen. Am Freitag um 19.30 Uhr steigt im ISS DOME Spiel 6.

Strafminuten: Augsburg 6 – DEG 6

Redaktion

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