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Deggendorfer SC unterliegt in hart umkämpften Testspiel nur knapp Deggendorfer SC unterliegt in hart umkämpften Testspiel nur knapp
Deggendorf. (PM DSC) Einen ersten guten Eindruck hinterließ der neu formierte Deggendorfer SC in seinem ersten Testspiel gegen die University of Ottawa. Zwar verlor... Deggendorfer SC unterliegt in hart umkämpften Testspiel nur knapp

Deggendorf. (PM DSC) Einen ersten guten Eindruck hinterließ der neu formierte Deggendorfer SC in seinem ersten Testspiel gegen die University of Ottawa. Zwar verlor das Team von Trainer Dave Allison vor 1496 Zuschauern am Ende mit 1:3, überzeugte jedoch durch viel Einsatzbereitschaft und Spielwitz.

Von Beginn an merkten die zahlreichen Zuschauer in der Festung an der Trat, dass die Universitätsmannschaft der kanadischen Hauptstadt ein richtig harter Brocken werden würde. Laufstark, athletisch und mit viel Zug zum Tor präsentierten sich die Kanadier bereits von der ersten Minute an. Doch die Deggendorfer ließen sich davon nicht im geringsten beindrucken und hielten standhaft dagegen. Beide Teams erspielten sich im ersten Abschnitt teils gute Tormöglichkeiten, jedoch sollte in den ersten 20 Minuten kein Treffer fallen.

Im Mitteldrittel zeigte sich dann ein ähnliches Bild. Beide Teams kämpften hartnäckig um jeden Zentimeter Eis und so entstand auch die ein oder andere Auseinandersetzung. In der 23. Minute schnappte sich Jan-Fredinand Stern Ottawas Kyle Ward zu einem intensiven Faustkampf.

Schließlich, in der 30. Minute, fiel dann auch der erste Treffer der Saison. Jungspund David Seidl tankte sich auf dem linken Flügel geschickt durch und überwand Gästekeeper Hodgins mit einem präzisen Schuss zum 1:0. Doch die Freude auf Deggendorfer Seite hielt nicht lange an, denn praktisch direkt im Gegenzug gelang auch den Gästen der erste Treffer. Die Kanadier erspielten sich in dieser Phase ein leichtes Chancenplus und gingen in der 32. Minute erstmals in Führung.

Kevin Domingue vollendete nach einer schönen Kombination zum 1:2. Ein weiterer Treffer sollte in diesem Drittel allerdings nicht mehr fallen.

Im Schlussabschnitt versuchten die Hausherren noch einmal zurückzukommen, doch durch einen Fehler hinter dem eigenen Tor lud man die Gäste in der 48. Minute förmlich ein auf 1:3 zu erhöhen. Yvan Mongo ließ sich auch nicht zweimal bitten und schob völlig frei zu einem weiteren Treffer für Ottawa ein. In der Folgezeit versuchten die Deggendorfer noch einmal alles, um noch einmal in die Partie zurückzukehren. Jedoch fand man keinen Weg mehr am stark haltenden Gästekeeper Hodgins vorbei. Am Ende musste man sich dann auch mit 1:3 geschlagen geben, dennoch waren die zahlreichen Zuschauer von der Leistung der Allison-Truppe angetan und verabschiedete die Mannschaft mit tosenden Applaus in die Kabine.

Am kommenden Sonntag geht es für den DSC weiter mit dem nächsten Testspiel. Zu Gast in der Festung an der Trat wird dann der ERC Ingolstadt sein. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Höhepunkt der Vorbereitung: ERC Ingolstadt kommt nach Deggendorf

Wenn am Sonntag, 01. September 2019 zur familienfreundlichen Zeit um 17 Uhr die Panther aus Ingolstadt ins Deggendorfer Eisstadion kommen, steht der emotionale Höhepunkt der Vorbereitung auf die Saison 2019/20 an. „Servus Greile“ ist der Slogan, unter dem sich Eishockeyfans aus Ingolstadt und Deggendorf zusammenfinden. Für die einen ist es ein Abschied. Für die anderen das langersehnte Wiedersehen mit dem Deggendorfer Eishockeyidol.

Der Tag selbst verspricht zahlreiche Höhepunkte. Schon ab 9:00 Uhr startet das Stadionfest des Deggendorfer SC rund um die Festung an der Trat mit einem traditionellen Weißwurstfrühstück. Weiter geht es mit sportlichen Events wie dem Spiel der DNL-Mannschaft gegen Straubing oder einem U11-Turnier, bei dem sich mit Regensburg, Landshut und Straubing die Nachbarvereine in Deggendorf einfinden. Abgerundet wird der Tag von einem Festbetrieb vor dem Eisstadion mit Talkrunden, Mannschaftsvorstellungen, sportlichen Competitions, Autogrammstunde und einigen Überraschungen, die bei großen und kleinen Eishockeyfans für beste Stimmung sorgen werden.

Zum sportlichen Highlight haben sich bereits im Vorfeld zahlreiche Fans des DEL-Clubs aus Ingolstadt angekündigt. Mit mindestens 4 Fanbussen und zahlreichen Selbstfahrern ist eine tolle Kulisse zu erwarten. Nachdem bereits zum Auftakt fast 1.500 Eishockeybegeisterte das Spiel gegen die University of Ottawa besucht hatten, dürfte es am Sonntag erstmal in dieser Saison eng und vor allem emotional in der Deggendorfer Eishalle werden. Nach 11 Jahren im Dress der Panther ist Thomas Greilinger im Sommer zu seinem Stammverein zurückgekehrt. Mit 221 Toren und 274 Vorlagen in 587 Spielen hat sich „Greile“ in die Herzen der Ingolstädter Fans und nach ganz vorne in die ewigen Bestenlisten des DEL-Vereins gespielt. Doch was für die einen ein Abschied ist, ist für die anderen eine Sensation: Deggendorf hat den wahrscheinlich besten Spieler zurück, den die Nachwuchsabteilung der Niederbayern bislang hervorgebracht hat.

Deggendorf und Ingolstadt ist aber auch neben Thomas Greilinger eine ganz spezielle Geschichte. Auch Christoph Gawlik, der im vergangenen Jahr zurückgekehrt war, konnte dort Karrierehöhepunkte feiern und mit Timo Pielmeier steht noch immer ein gebürtiger Deggendorfer im Kader der Schanzer. Der Silbermedaillengewinner von 2018 ist dem DSC noch immer verbunden und hat etwas Besonderes im Gepäck: In der 1. Drittelpause wird ein Game-Worn-Trikot des 30-jährigen Torhüters zu Gunsten des Deggendorfer Kinderschutzbundes versteigert.

Das Sportliche tritt an so einem Tag etwas in den Hintergrund. Auch wenn der neue Coach des DSC Dave Allison betont, dass er jedes Spiel gewinnen will, wird es darum gehen, die ersten Erkenntnisse aus dem Auftaktspiel gegen die University of Ottawa umzusetzen, wo das Fazit des Trainers positiv ausfiel: „Ich mag die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. Als nächste Schritte müssen wir unsere Passgenauigkeit verbessern und mehr Schüsse aufs Tor bekommen.“ Trotz der knappen Niederlage konnte das Team um Kapitän Curtis Leinweber bereits viel von der neuen Ausrichtung zeigen: Mit temporeichen und körperbetonten Eishockey wird ein Spitzenplatz in der Oberliga angepeilt.

Insgesamt ein Tag, der verspricht, in die Herzen der Fans einzugehen und ein Muss für alle Eishockeyfans, die sich nicht schon bald ärgern möchten, diese große Veranstaltung verpasst zu haben.

Redaktion

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