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  In erster Linie ist Eishockey zwar ein Mannschaftssport, aber er lebt davon, dass jeder einzelne Spieler gut trainiert ist. Wenn im September die... Eishockey-Turniere: Beliebte Sportarten zur Vorbereitung

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In erster Linie ist Eishockey zwar ein Mannschaftssport, aber er lebt davon, dass jeder einzelne Spieler gut trainiert ist. Wenn im September die Saison wieder losgeht, sollte also jeder entsprechend vorbereitet sein. Doch mit welchen Übungen lässt sich das gewährleisten? Wie bereiten sich professionelle Spieler vor? Wir haben das einmal etwas näher beleuchtet.

 

Im Grunde gilt der 1. September als Stichtag für jeden Eishockeyspieler. Denn dann geht die Saison wieder los und zieht sich bis in den Februar des nächsten Jahres. Danach kommt es zusätzlich noch zu den Play-Offs, die bis in den April gehen. Für diese Zeit ist ein hohes Maß an Kondition erforderlich. Im Sommertraining beschäftigen sich die meisten Spieler also mit etwas anderem als Urlaub.

 

Doch ganz von vorn: Ist die Saison erst einmal vorbei, haben die Spieler etwa zwei bis drei Wochen Pause, um die nötige Erholung zu bekommen. Danach beginnt man wieder langsam mit dem Training. Da sich bereits binnen zwei oder drei Wochen Defizite in der Ausdauer und Kraft bemerkbar machen, ist es wichtig, erst einmal wieder eine Grundlage zu schaffen.

 

Das sogenannte Trockentraining, das sich vor allem damit beschäftigt, die Ausdauer und Kraft zu stärken, besteht häufig aus alternativen Sportarten wie Tennis, Fußball oder Handball. Gerade Fußball bringt einen wieder so richtig rein in den Mannschaftssport, wie auf dem Portal von ballsportbibel.de zu lesen ist. Dank dieser Sportarten bekommt der eigene Körper außerdem eine willkommene Abwechslung.

 

Danach folgt dann für die meisten Spieler der weitere Aufbau mittels Krafttraining. Im Fokus hierbei stehen Ausdauer, Koordination und Kraft. Je weiter man mit diesem Training kommt, umso mehr geht es um das Feintuning, um Belastung, Ausdauer und Schnelligkeit genau auszuloten. Zuerst kommt hier der Dauerlauf, danach die Grundlagenausdauer. Ein ausgewogenes Intervalltraining komplettiert das Ganze. Das Krafttraining ist oftmals gerade am Anfang etwas härter und spezialisiert sich Richtung September dann wieder mehr auf Faktoren wie Schnelligkeit und Spritzigkeit.

 

Für die Schnelligkeit sind Übungen wie kurze Sprints oder zwei große Sprünge hintereinander ideal. Genauso kann aber auch ein Medizinball-Training gute Arbeit leisten. Die Ausdauer stärkt man hingegen mit dem sogenannten ‘Sled-Training’. Sprints am Berg sind ebenso interessant. Im Bereich der Kraft kommt Core-Training zum Einsatz. Hierbei beschränkt man sich vor allem auf Unterarmstützen und verschiedene Arten von Sit-Ups. Das Medizinball-Training kann hier ebenso effektiv sein.

 

Mit dazu kommt der ganz eigene und individuelle Trainingsplan, den jeder Spieler benötigt, um seine Fähigkeiten als Spieler zu fördern. Das bedeutet fünf bis sechs Mal pro Woche Training. Die Übungen variieren, je nach Spielerposition. Der Torwart trainiert dabei in der Regel anders als ein Stürmer. Er wird beispielsweise dazu angehalten, eher Mobilisationstraining zu machen, um seine Leistung zu steigern.

 

Ein weiterer Körperteil, der während des Eishockeys nicht schlapp machen darf, sind die Beine. Daher kommt für die meisten Spieler ein spezielles Beintraining in Frage. Frontkniebeugen und Step-Ups mit Gewichten, sowie einbeinige Kniebeugen sind hierfür ideal.

 

Neben dem Trockentraining geht es dann ab Juni auch wieder regelmäßig aufs Eis, um das Trainierte praktisch umzusetzen. Kommt es dann auch noch zu Olympia oder der Eishockey-WM, sieht das Training noch einmal etwas anders aus.

 

Um zum Schluss auch noch das Team zu stärken, fährt in der Regel die ganze Gruppe zusammen zu einer Teambuilding-Maßnahme, in der es darum geht, sich kennenzulernen, gemeinsam zu trainieren und eine gewisse Bindung zu schaffen. Denn wenn es innerhalb des Teams nicht funktioniert, dann klappt es später auch nicht auf dem Eis.

 

Redaktion

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