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Crimmitschau. (PM Eispiraten) Den Eispiraten Crimmitschau, allen voran André Schietzold, steht ein ganz besonderes Wochenende bevor. Der 32-jährige Angreifer bestreitet am Sonntag gegen die... Fokussiert ins Jubiläumswochenende: Eispiraten spielen gegen Kaufbeuren und Bietigheim

André Schietzold – © by Eh.-Mag. (SD)

Crimmitschau. (PM Eispiraten) Den Eispiraten Crimmitschau, allen voran André Schietzold, steht ein ganz besonderes Wochenende bevor. Der 32-jährige Angreifer bestreitet am Sonntag gegen die Bietigheim Steelers sein 500. Pflichtspiel für die Westsachsen und begeht somit ein unglaubliches Jubiläum. Bereits am morgigen Freitag bestreiten die Crimmitschauer hingegen ihr Gastspiel beim ESV Kaufbeuren.

Die Eispiraten haben sich in der Vorwoche aus einem kleinen Tief herausgeboxt und Bayreuth sowie die Tölzer Löwen geschlagen. Nach einer 1:4-Niederlage wollen die Westsachsen trotzdem einen positiven Trend fortfahren. Dazu reisen die Crimmitschauer morgen ins Allgäu zum ESV Kaufbeuren.

Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann galt auch vor dieser Saison wieder als insgeheimer Titelfavorit. Mit einer bisherigen Ausbeute von lediglich acht Punkten steht für die Joker aktuell aber nur der elfte Platz zu Buche. Der direkte Eispiraten-Tabellennachbar musste sich in den vergangenen Wochen aber immer wieder mit Verletzungsprobleme herumplagen und will sich nun ebenfalls aus seinem Tief befreien. Beim 3:2-Erfolg über Freiburg am vergangenen Freitag wurde der Anfang gemacht. Nun gilt es für die Naud-Truppe also darum, die Hoffnungen der Allgäuer zu zerschlagen und sich selbst weiterhin von den Abstiegsrängen fernzuhalten. Zum einen müssen die Eispiraten dafür einen Weg finden, Brandon Gracel und Sami Blomqvist Einhalt zu gebieten – Auf der anderen Seite gilt es mit Stefan Vajs, der über Jahre hinweg zu den stärksten Goalies der zweiten Liga zählt, den Dauerbrenner im Joker-Gehäuse zu überwinden.

Vorfreude auf das Jubiläumsspiel

Nur wie Spieler bestritten bislang mehr Spiele am Eishockeystandort Crimmitschau: Michael Maaß (511) und Torsten Heine (637). Am Sonntag wird sich André Schietzold für seinen Heimatclub zum 500. Mal die Schlittschuhe schnüren. Ob man da von Aufregung beim Jubilar sprechen kann? „Ich denke die Vorfreude überwiegt im Moment. Ich freue mich natürlich sehr auf das Spiel und hoffe, dass wir mein Jubiläum auch erfolgreich gestalten können“, sagt Schietzold, welcher seit Beginn seiner Eispiraten-Zeit immer mit der Trikotnummer 13 auflief und am Sonntag, den 13. Oktober einen großen Meilenstein in seiner Karriere erreicht. „Das ist meine Rückennummer, die ich schon im Nachwuchs getragen habe. Ich verbinde damit weder Glück noch Pech“, meint „Schietz“. Sein Trainer Danny Naud findet es hingegen „immer schön, wenn ein Spieler so etwas erreicht. Gerade weil er von hier kommt“. Der Chef hinter der EispiratenBande warnt aber auch: „Wir müssen trotzdem fokussiert bleiben. Wenn der Schiedsrichter die Scheibe auf das Eis wirft, ist das alles vergessen, denn es geht hier um drei wichtige Punkte“.

Dass die Eispiraten vor einer schweren Aufgabe stehen, wird wohl allen bewusst sein. Die Steelers rangieren mit 17 Zählern aktuell auf dem dritten Tabellenplatz in der DEL2 und haben bislang eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch nach einem starken „Aderlass“ im Sommer durchaus zu den Top-Teams der Liga gehören – Auch wenn das Team von Hugo Boisvert in der Vorwoche nur drei von neun möglichen Zählern holen konnte und beim Tabellenführer Kassel mit 10:2 unterging. Neben der kanadischen Ikone Matt McKnight, der bereits zwölf Scorerpunkte verbuchen konnte, stechen mit Tim Schüle, Lukas Laub oder Dennis Swinnen aktuell viele junge deutsche Spieler heraus, die wohl auch dem Defensivriegel der Eispiraten einiges abverlangen werden.

Klöpper wieder mit dabei – Kuchejda erstmals wieder auf dem Eis

Patrick Klöpper hat sich vor dem kommenden Punktspielwochenende wieder fit gemeldet. Der Angreifer fiel zuletzt mit einem grippalen Infekt aus, nimmt seit gestern aber wieder am Teamtraining teil. Cheftrainer Danny Naud möchte dennoch nichts überstürzen. „Planmäßig wird Marius Demmler neben Vincent Schlenker und Patrick Pohl stürmen, Patrick wird aber auch immer wieder Eiszeit erhalten“, gibt der 57-Jährige zu Protokoll. Positive Nachrichten gibt es bei der Personalie David Kuchejda zu vermelden. Der Deutsch-Tscheche konnte in dieser Woche nach einer Rückenverletzung erstmals wieder auf das Eis. „David befindet sich auf einem guten Weg. Er war ein paar Mal auf dem Eis laufen, hat aber noch nicht am Training teilgenommen“. Wann er wieder voll belastungsfähig ist, konnte Naud noch nicht sagen. „Wir müssen abwarten und dürfen es nicht überstürzen“.

Redaktion

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