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Köln. (MR) Gegen Red Bull München erwischten die Kölner Haie trotz pinkfarbener Trikots einen rabenschwarzen gebrauchten Tag. Nichts klappte, und am Ende stand ein... Gebrauchter Tag für die Haie
Zach Sill und Keith Aulie bringen etwas Würze ins Spiel - © by Eh.-Mag. (DR)

Zach Sill und Keith Aulie bringen etwas Würze ins Spiel – © by Eh.-Mag. (DR)

Köln. (MR) Gegen Red Bull München erwischten die Kölner Haie trotz pinkfarbener Trikots einen rabenschwarzen gebrauchten Tag. Nichts klappte, und am Ende stand ein verdientes 0:3 auf dem Würfel.

Der Tabellenführer zeigte sich gleich zu Spielbeginn als Partycrasher, es war noch keine Minute gespielt, als Parlett die Scheibe erstmalig knapp hinter der Linie platzierte. Stimmung kam auf, als Sill einen Akzent der anderen Art setzen wollte und Aulie zum Zweikampf herausforderte – richtig Old School mit Umkreisen und zeitgleichem Fallenlassen der Handschuhe. Aber auch hier blieb der Münchner Sieger nach Punkten. Als drei Minuten später die nächste Scheibe hinter Wesslau fiel (Parkes), war die Stimmung wieder dahin – und es waren erst 10 Minuten gespielt.

München schaltet in den Schongang

Mit den zwei Toren Vorsprung schalteten die Gäste ab dem zweiten Durchgang etwas zurück, wohl auch im Hinblick auf ihr weiteres Programm (neben der Liga am Sonntag steht am Dienstag das CHL Spiel gegen Färjestad an). Die Haie rannten an, rannten sich gegenseitig um, zogen Strafen, nur das Tor trafen sie nicht. Das besorgte Münchens Kastner dann sogar in Unterzahl. Das einzig Bunte auf dem Eis blieben die pinkfarbenen Trikots, eine jährlich im Oktober wiederkehrende Aktion, die auf Brustkrebs aufmerksam machen soll. Am Ende wollte nicht einmal der Ehrentreffer gelingen, und statt Oktoberfest legte sich den Haien das Ergebnis wie eine fette Grillhaxe auf den Magen. Damit grüßen die Bayern auch nach 8 Spielen punktverlustfrei von der Tabellenspitze, während die Haie die Treppe weiter hinunter in den Keller kletterten.

Die Pressekonferenz zum Spiel

Michaela-Ross

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