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Pfaffenhofen (oex). Der EC Pfaffenhofen musste zum Auftakt der Verzahnungsrunde bei den Passau Black Hawks eine am Ende unglückliche 3:4 (0:3; 0:1; 3:0) Niederlage...

Pfaffenhofen (oex). Der EC Pfaffenhofen musste zum Auftakt der Verzahnungsrunde bei den Passau Black Hawks eine am Ende unglückliche 3:4 (0:3; 0:1; 3:0) Niederlage hinnehmen. Nach einem etwas verschlafenen Start und einem scheinbar aussichtslosen 0:4 Rückstand zur zweiten Pause, legten die Pfaffenhofener ein furioses letztes Drittel hin und brachten den Bayernligisten in einer dramatischen Schlussphase noch in arge Bedrängnis..

„Am Anfang hat man den Unterschied im Tempo zwischen Bayern- und Landesliga noch deutlich bemerkt, aber dann haben wir uns immer mehr gesteigert,“ stellte ECP-Coach Chris Heid nach der Partie fest. Seine sehr junge Mannschaft, die auf die beiden erfahrenen Stefan Huber (erkrankt) und Michael Welter (gesperrt) sowie Torhüter Patrick Weiner (verletzt) verzichten musste, hatte zu Beginn Probleme, in die Partie zu finden. Schon in der 2. Minute ging der Favorit durch Oliver Wawrotzki in Führung und nach 11 Spielminuten erhöhte Dominik Schindlbeck mit einem strammen Schuss aus vollem Lauf auf 2:0. Die Begegnung schien sich ganz nach dem Geschmack der ca. 500 Passauer Fans zu entwickeln, auch wenn sich die IceHogs nach dem 0:2 besser an das Spieltempo gewohnt hatten und den zuvor deutlich überlegenen Gastgebern nun energischer Paroli boten Dennoch mussten sie kurz vor der Pause noch das 0:3 durch Roman Nemecek hinnehmen. Doch auch die IceHogs hatten ihre Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder am starken Clemens Ritschel im Passauer Tor. Der letzte Saison noch in der DEL 2 in Crimmitschau aktive Goalie rückte in der Folgezeit immer mehr in den Mittelpunkt, weil die Gäste im zweiten Spielabschnitt immer stärker aufkamen und nun auf Augenhöhe mit dem Bayernligisten agierten.

Doch wie zuvor gegen Ende des ersten Spielabschnitts mussten sie auch im Mitteldrittel kurz vor der Pausensirene einen Gegentreffer einstecken, als Arthur Platonow zum 4:0 traf, zwei Sekunden, bevor Jakub Felsöci nach einer von nur drei Strafzeiten gegen den ECP, von der Strafbank zurückgekommen wäre. Zuvor hatten die Schiedsrichter nicht eingegriffen, als Ritschel sein Gehäuse vor dem einschussbereiten Dillon Duprey aus der Verankerung gerissen hatte. Die IceHogs bewiesen aber trotz des klaren Rückstandes Moral, ließen sich nicht hängen und sollten den Hausherren noch gewaltig zusetzen.

Im letzten Drittel hielten sie nun ihrerseits das Tempo hoch, während sich beim höherklassigen Gegner zunehmend Kräfteverschleiß bemerkbar machte. Nun leisteten sich die Black Hawks mehrere Strafzeiten und als in der 51. Minute zwei Passauer draußen saßen, erzielte Robert Gebahrdt den längst verdienten Anschlusstreffer. Der gab den IceHogs nochmals sichtlich Auftrieb, denn immer noch mit einem Mann mehr, ließ Andi Pielmeier nur eine gute Minute später das 4:2 folgen. Passaus Trainer Zessack sah sich nun gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, doch seine Mannschaft war inzwischen völlig von der Rolle und kassierte gleich danach das 4:3 durch Thomas Bauer. Die IceHogs waren nun drauf und dran, die Partie zu drehen und hatten kurz vor Schluss die große Chance, als erneut zwei Passauer das Spiel von der Strafbank aus betrachten mussten. Doch mit viel Glück überstand der Bayernligist diese brenzlige Situation und rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

EC Pfaffenhofen: Hähl, Baier, Oexler, Bogner, Eder, Lohrer, Fardoe, Pielmeier, Duprey, Bauer, Felsöci J., Neubauer, Endreß, Gebhardt, Thebing, Schardt, Felsöci D.,

Tore: 1:0 (2.) Wawrotzki (Schander, Merka); 2:0 (12.) Schindlbeck; 3:0 (19.) Nemecek (Merka); 4:0 (39.) Platonow (Memecek, Zahora 5:4); 4:1 (51.) Gebhardt (Neubauer, Endreß 5:3); 4:2 (53.) Pielmeier (5:4); 4:3 (55.) Bauer

Strafen: EHF 12 IceHogs 6

Zuschauer: 500

Redaktion

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