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NHL Playoffs 2019 – Kurzvorschau – Runde 1 – San Jose Sharks vs. Vegas Golden Knights NHL Playoffs 2019 – Kurzvorschau – Runde 1 – San Jose Sharks vs. Vegas Golden Knights
  Rivalität in Jahr zwei Die reguläre Saison San Jose galt nach der Verpflichtung von Erik Karlsson als großer Favorit in der Pacific Division.... NHL Playoffs 2019 – Kurzvorschau – Runde 1 – San Jose Sharks vs. Vegas Golden Knights

 

NHL LogoRivalität in Jahr zwei

Die reguläre Saison

San Jose galt nach der Verpflichtung von Erik Karlsson als großer Favorit in der Pacific Division. Bis Mitte März wurden die Sharks dieser Rolle auch mehr oder weniger gerecht. Neun Niederlagen in zehn Spielen und nur drei von 20 möglichen Punkten machten in der Folge aber den Divisiontitel unmöglich. Trotz der besten Offensive im Westen (zusammen mit Calgary) reichte das unterdurchschnittliche Goaltending nur für den zweiten Platz mit 101 Punkten.

 

Die Golden Knights begannen ihre zweite Spielzeit mit der Sperre von Nate Schmidt, Verletzungsproblemen und einem gefühlten Hangover nach der Finalniederlage. Spätestens ab dem All-Star-Break gehörten die Ritter wieder zu den besseren Teams der Liga. Am Ende reichte es aber nur für Platz drei mit 93 Punkten. Damit beginnt Vegas die zweite Endrunde nicht mit Heimrecht.

 

Der direkte Vergleich

Bereits in der zweiten Spielzeit scheinen die Golden Knights einen Erzrivalen gefunden zu haben. Die Teams begegneten sich schon 2017/18, damals in Runde zwei. Nach einem 7:0 zum Auftakt gewann Vegas die Serie in sechs Partien.

 

In der Hauptrunde 2018/19 siegte San Jose in zwei der drei Spiele, dabei einmal nach Verlängerung. Aufgrund einer 0:6-Klatsche war das Torverhältnis aber 7:11.

 

Timo Meier © by Kevin Mistry/NHLI via Getty Images

Vorteil Sharks

  • Entweder stehen Brent Burns oder Erik Karlsson zusammen 30 Minuten auf dem Eis, oder beide teilen sich die Spielzeit so auf, dass immer einer auf dem Spielfeld steht.
  • Tiefe: Joe Pavelski, Tomas Hertl, Timo Meier und Evander Kane erzielten alle 30 oder mehr Tore. Dazu verstärkte auch noch Gustav Nyquist den Kader.
  • Die beste Corsi-for-percentage aller NHL-Teams (54,87).

 

Vorteil Knights

  • Statt 3 zweiten Reihen im Vorjahr, haben die Knights mit Jonathan Marchessault, William Karlsson und Reilly Smith, sowie Max Pacioretty, Paul Stastny und Mark Stone jetzt zwei erste Reihen.
  • Marc-André Fleury war gesund, spielte 61 Partien und war in dieser Saison (91,3 %, 1,54 Gegentore, 95 % Fangquote, 1 Shutout) und in den Playoffs im letzten Jahr (2,14, 93,5, 2 SO) vor allem gegen die Sharks in Hochform
  • Die zweitbeste Corsi-for-percentage nach den Sharks im Westen (54,36 %)

 

Problem Sharks

  • 261 Gegentore sind die meisten aller Playoffteams
  • Karlsson war häufig verletzt, Thornton verletzte sich in den Playoffs letzte Saison
  • Trotz der wenigsten Schüsse gegen sich (1793), war die Fangquote von Martin Jones & Co mit Abstand die schlechteste der Liga (89,68 %)

 

Problem Vegas

  • Fleury absolvierte nach dem Run ins Finale in dieser Saison 62 Partien. Backup Malcom Subban spielte eher mäßig
  • Im Powerplay treffen die Knights nur in 16,7 % der Überzahlspiele (Platz 25).
  • Nach 29 Heimsiegen im Vorjahr, jetzt nur noch 24

 

Die Prognose

Der Trend der letzten Monate spricht eher für die Knights. San Jose schien mehr durch die Saison zu torkeln und überzeugte vor allem im Tor nie. Fleury zeigt bereits in der Serie im letzten Jahr, dass er die Sharks zur Verzweiflung bringen kann. Aber er hat nicht nur die Playoffspiele 2017/18 auf dem Buckel, sondern mehr als 60 Begegnungen aus diesem Jahr. Beide Teams könnten in dieser Serie viele Tore schießen. Die Sharks haben dabei vielleicht den etwas besseren Angriff. Aber reicht das, um schlechte Leistungen von Jones auszugleichen? Vegas siegt in sechs Spielen.

Redaktion

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