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Stuttgart. (PM SEC) Die Sommer-Camps gehören zum festen Programm der Hockey-Academy des Stuttgarter Eishockey-Clubs und locken jedes Jahr motivierte Kinder und Jugendliche nach Stuttgart,... Sommerferien auf dem Eis – die Sommer-Camps der Stuttgarter Hockey-Academy locken rund 100 Kinder und Jugendliche an

© Brigitte Hauert-Betz / Stuttgarter Eishockey-Club e.V.

Stuttgart. (PM SEC) Die Sommer-Camps gehören zum festen Programm der Hockey-Academy des Stuttgarter Eishockey-Clubs und locken jedes Jahr motivierte Kinder und Jugendliche nach Stuttgart, die ihre Eishockey-Fähigkeiten verbessern wollen.

Sommerferien – das heißt für die meisten: weit weg und schön warm. Doch für die Teilnehmer der beiden Sommer-Camps der Hockey-Academy des Stuttgarter EishockeyClubs waren in den letzten beiden Wochen der Sommerferien eher arktische Temperaturen in Stuttgart angesagt. Rund 100 Kinder und Jugendliche hatten sich für die Camps angemeldet und verbesserten in der Stuttgarter Eiswelt ihre Eishockey-Fähigkeiten.

Die beiden Camps standen zum ersten Mal unter der Leitung des neuen Headcoches Martin Williams. Unterstützt wurde er dabei von mehreren Trainern des Stuttgarter EC und benachbarter Vereine sowie mehrerer Spieler der Stuttgart Rebels. Mit Kevin Noble konnte ein erfahrener kanadischer Spieler gewonnen werden, der Erfahrungen aus der kanadisch-amerikanischen ECHL (dritte Profiliga) und der britischen EIHL (erste Profiliga) nach Stuttgart brachte und an drei Tagen als Gast-Trainer mitwirkte. Die Teilnehmer erwartete ein buntes Programm mit Trainingseinheiten auf und neben dem Eis, das durch mehrere Theorie-Einheiten ergänzt wurde. Daneben gab es auch interessante Angebote wie die Präsentation aktueller Hockey-Schläger und einen Eishockey-Flohmarkt.

Ziel der Hockey-Academy ist es, die Eishockey-Fähigkeiten der Teilnehmer nachhaltig zu verbessern. Dies fängt mit dem Schlittschuhlaufen an. Beim Eishockey liegt der Schwerpunkt vor allem auf dem schnellen Laufen – dem Powerskating. Doch ein guter Eishockeyspieler muss sich nicht nur schnell, sondern auch gut auf dem Eis bewegen können. Daher gehören Themen wie das Gleichgewicht, das Übersetzen, das Wenden und Rückwärtslaufen sowie das Stoppen zu den Trainingsinhalten. Damit aus dem guten Eisläufer auch ein guter Eishockeyspieler wird, dürfen die Stocktechnik und das Führen und Passen des Pucks nicht zu kurz kommen. Ein Kraft- und Konditionstraining rundet das Programm ab und stärkt die körperliche Fitness der Teilnehmer. Für die Torwarte (Goalies) gibt es eigenständige Programmpunkte, die unter Leitung zertifizierter Goalie-Trainer stehen. Natürlich darf bei dem Programm auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Martin Williams ist beeindruckt von der Motivation, mit der die Nachwuchsspieler in das Training gehen und welche Fortschritte sie durch das Camp erzielen können: „Wir haben in diesem Jahr den Fokus stark auf Powerskating und die Technik gelegt. Die Kinder nehmen dieses Angebot gut an“, so der 43-Jährige: „Wir können täglich beobachten, welche Fortschritte sie auf dem Eis machen und sich weiterentwickeln.“ Erfreut ist der Headcoach dabei auch über die Mitwirkung mehrerer Spieler der Stuttgart Rebels an den Camps: „Die Spieler bringen wertvolle Spielerfahrung mit in die Hockey-Academy. Gerade für die jüngeren Teilnehmer ist das auch ein wichtiger Motivationsfaktor, von den Spielern der ersten Mannschaft Tipps und Unterstützung zu bekommen.“

Der Stuttgarter Eishockey-Club richtet die Hockey-Academy seit 2011 aus, wobei jedes Jahr im Frühjahr und im Sommer mehrere Camps angeboten werden. Das Angebot ist offen für alle Interessierte und nicht auf die Vereinsmitglieder beschränkt – die Kinder und Jugendlichen kommen daher aus der ganzen Bundesrepublik und auch aus dem benachbarten Ausland. Dabei sorgen rund zehn Trainer für das sportliche Programm und weitere zehn ehrenamtliche Helfer für den organisatorischen Rahmen: angefangen von der Vorbereitung der Kabinen, der Verpflegung bis hin zu verschiedenen administrativen Aufgaben. „Es ist immer wieder schön zu sehen, mit wie viel Spaß und Freude unsere Nachwuchstalente an dem Programm teilnehmen“, so die Camp-Leiterin Brigitte HauertBetz: „Das ganze Team geht mit viel Engagement und Motivation an die Arbeit, damit die Kinder nicht nur sportlich weiterkommen, sondern auch von schönen Camp-Wochen berichten können. Es sind ja schließlich Sommerferien.“

Redaktion

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