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Düsseldorf. (MR) Zehn konsequente Minuten benötigte die Düsseldorfer EG, um den Eisbären die Zähne zu ziehen und sie mit einem 0:4 nach Hause zu... DEG stoppt Siegesserie der Eisbären Berlin
Die Ex-Teamkollegen Alexander Barta und Ryan McKiernan bei der Verabschiedung - © by Eh.-Mag. (DR)

Die Ex-Teamkollegen Alexander Barta und Ryan McKiernan bei der Verabschiedung – © by Eh.-Mag. (DR)

Düsseldorf. (MR) Zehn konsequente Minuten benötigte die Düsseldorfer EG, um den Eisbären die Zähne zu ziehen und sie mit einem 0:4 nach Hause zu schicken.

Knappe 8000 Zuschauer wollten das Spiel des Tabellenvierten gegen den Sechsten sehen. Die Gastgeber liefen in den blauen Ausweichtrikots auf, Berlin trug die pinkfarbenen Handschuhe („pinkfarbener Oktober“). In der Startaufstellung nur drei Unparteiische, da der zweite Haupt im Stau feststeckte. Ohne Stau starteten die Hausherren, bereits nach 102 Sekunden musste der Dänische Nationaltorhüter Sebastian Dahm die Scheibe aus den Maschen fischen. Maxi Kammerer hatte am schnellsten geschaltet und nach Foul an Gardiner die freiliegende Scheibe über den Strich geschoben. Wenig später dann ein Schreck – Tobias Eder wurde in die Bande gecheckt und blieb liegen. Er konnte nicht weiterspielen, eine Strafe blieb aus. Auch weiter blieb das Spiel von Seiten der Hauptstädter hart geführt, Nowak und Buzas können davon ein Lied singen. Es wurde hart gefightet, aber es gab wenig Zwingendes auf beiden Seiten. So blieb es bis zur Spielmitte bei diesem knappen Vorsprung. Und wieder war es Kammerer mit einem sehenswerten Move um den Goalie herum, vorher der Superpass von Barta auf Kammerer: ein wenig aus dem Nichts steht es 2:0.

10 äußerst effektive Minuten schieben die DEG auf den 3. Platz

Zwischen der 30. und der 39. Spielminute klappte auf einmal vieles vor dem Tor, zumindest für die Düsseldorfer. Nach dem zweiten Kammerer-Tor konnte Kenny Olimb eine Flaake-Vorlage ebenso schön um den Goalie herumlegen. Flaake gefällt übrigens aktuell gut, er kommt nach seiner verletzungsbedingt verkorksten Vorsaison immer besser in Fahrt. Den Schlusspunkt für diesen Abschnitt setzte aber wieder die erste Reihe. Diesmal zog Barta den Goalie auf sich, und Topscorer Reid Gardiner konnte in die leere Ecke einschieben. Im Schlussabschnitt schalteten die Hausherren den einen oder anderen Gang zurück. Das war allerdings auch anstrengend, weil sie dann über weite Strecken im eigenen Drittel eingeschnürt wurden und sich mehrfach nur über ein Icing befreien konnten. Nun, am Ende reichte es. Gemeinsam verteidigte man die eigene Zone, und Mathias Niederberger konnte seinen zweiten Shut Out erst erarbeiten und dann feiern. Nach vier Siegen in Folge war daher für Berlins neuen Verteidiger Ryan McKiernan die Rückkehr an seine Vorjahres-Wirkungsstätte eine enttäuschende; seine Fans warteten aber geduldig vor der Halle auf ihn, und er musste noch einige Autogramme schreiben, ehe der Bus zum Aufbruch mahnte. Auch die Berliner Leihgabe nach Düsseldorf, Charlie Jahnke, nutzte die Zeit nach dem Spiel, sich noch ausgiebig mit den Berliner (Ex-)Kollegen und Freunden zu unterhalten.

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