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Salzburg. (PM EBEL / Black Wings, Haie, HCB) Allen Grund zum jubeln hatten die LIWEST Black Wings nach ihrem Auftritt bei Red Bull Salzburg.... EBEL: Black Wings feiern Comebacksieg in Salzburg – Bozen meldet sich zurück

© HCB/ Vanna Antonello

Salzburg. (PM EBEL / Black Wings, Haie, HCB) Allen Grund zum jubeln hatten die LIWEST Black Wings nach ihrem Auftritt bei Red Bull Salzburg. Die Linzer liefen nach 40 Minuten einem 1:3 Rückstand hinterher, eroberten dann aber nach großartiger Aufholjagd mittels 5:4 Sieg die ersten Punkte der noch jungen EBEL Saison 2019/20!

Weiterhin ohne den angeschlagenen Stürmer Andreas Kristler und dem ebenfalls verletzten Juraj Valach absolvierten die LIWEST Black Wings ihren ersten Auftritt der Saison in Salzburg. Während dieses Duell erst der zweite Auftritt der Linzer in dieser Spielzeit war, hatten die Mozartstädter ihre ersten beide Partien jeweils gewonnen und standen mit dem Punktemaximum auf Platz 1 der EBEL Wertung.

Wie immer in Salzburg von einer großen Anhängerschar aus Linz angefeuert, starteten die Stahlstädter perfekt in dieses Auswärtsspiel. Nach 59 Sekunden konnte Marek Kalus schon die Hände zum Torjubel nach oben reißen. Der Tscheche hatte nach großer kämpferischer Vorarbeit von Mark McNeill und Gerd Kragl an der Bande die Scheibe alleine vor dem Tor stehend bekommen und kein Problem, den ersten Saisontreffer der Mannschaft von Tom Rowe zu erzielen.

Wenig später lenkte Valentin Leiler noch einen Altmann Schuss kurz vor dem Tor ab, allerdings ohne Salzburgs Schlussmann zu überwinden. In weiterer Folge übernahmen die Gastgeber zusehends das Kommando und die LIWEST Black Wings gerieten immer mehr unter Druck. Zwei Mal musste im ersten Drittel das Torgestänge für David Kickert retten, während seine Vorderleute den Großteil der Zeit mit intensivem Abwehrkampf beschäftigt waren. Offensive Glanzpunkte konnten die Linzer nur wenige setzen, es waren nur kleine Nadelstiche, die allerdings nicht ungefährlich waren. Der Dauerdruck des EBEL Leaders führte schließlich in der 16. Minute zum Ausgleich und mit diesem 1:1 ging es schließlich auch in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt musste Trainer Tom Rowe etwas umdisponieren, denn Daniel Woger konnte angeschlagen nicht mehr aufs Eis. Der Stürmer sah ein Mitteldrittel, in dem die Hausherren weiterhin den Ton angaben. Die Defensive stand bei der Mannschaft von Tom Rowe im Blickpunkt, vor allem David Kickert zeigte in vielen Szenen sehr gute Reflexe und hielt das Match eng. Das schien die Rowe-Schützlinge etwas aufzuwecken, denn gegen Hälfte der Partie wurden die LIWEST Black Wings auch offensiv aktiver. Justin Florek wurde beim Abschluss aus hoffnungsvoller Position gerade noch gestört, wenig später ging ein Rutkowski Schuss haarscharf am Gehäuse vorbei.

Danach wurde es bitter: zuerst lenkte Matt Finn in Unterzahl die Scheibe mit dem Schlittschuh ins eigene Tor weiter, 75 Sekunden später stocherte Salzburgs Joslin den Puck abermals ins Netz und die Red Bulls führten mit 3:1. Tom Rowe reagierte mit einem Time Out und beinahe hätte dieses sogar noch gefruchtet. Sekunden vor der Drittelpause tropfte ein Weitschuss von Mario Altmann von der Querlatte und so bleib es nach 40 Minuten beim Zweitorerückstand.

Den konnte Marek Kalus nach nicht einmal zwei Minuten im Schlussdrittel halbieren. Ein traumhafter Querpass von Dragan Umicevic eröffnete Kalus die Chance und der Tscheche schloss zum 2:3 aus Linzer Sicht ab. In dieser Tonart ging es weiter, denn die Linzer blieben am Drücker und machten genau das, was man zuletzt so oft trainiert hatte: Dan DaSilvalenkte vor dem Tor einen Lebler Schuss sehenswert ab – und nach einem Doppelschlag stand es plötzlich 3:3!

Beinahe hätten die LIWEST Black Wings sogar nachgelegt: Lebler und Gaffal schlossen die nächsten Angriffswellen ab, blieben aber dieses Mal erfolglos. Ein Zustand, der sich rasch ändern sollte, denn in ihrem allerersten Power Play dieser Partie schlugen die Linzer zu. Mark McNeill bekam eine geblockte Scheibe in linker Position und schoss sofort – das 4:3 für die Gäste, die damit das Match gedreht hatten.

Salzburg wirkte zumindest für ein paar Minuten etwas geschockt, blies in der Schlussphase aber zu Offensive und drängte die Oberösterreicher verstärkt ins Defensivdrittel. Knapp fünf Minuten vor dem Ende gelang den Gastgebern aus dem Gestocher heraus der 4:4 Ausgleich und das Zittern begann von vorne. Es sollte sich bis in die Overtime fortsetzen, nach 60 Minuten hatten die LIWEST Black Wings mit einem 4:4 nämlich zumindest ihren ersten Punkt der Saison erobert.

Am Ende wurden es sogar mehr, denn Brian Lebler staubte in der Verlängerung zum 5:4 ab und die Oberösterreicher hatten sich sogar noch den Sieg gesichert. Eine Charakterleistung der Mannschaft von Tom Rowe, die auch nach Videobeweis Bestand hatte. Entsprechend groß war der Jubel bei den Linzern, die nach dem Abpfiff mit den zahlreichen mitgereisten Fans feiern konnten.
Weiter geht es für die Rowe-Schützlingen erst in 9 Tagen, dann geht es zum regierenden Champion nach Klagenfurt, ehe die Linzer am 4. Oktober ihr Heimdebüt geben werden. Red Bull Salzburg –

LIWEST Black Wings Linz 4:5 n.V. (1:1, 2:0, 1:3, 0:1) Tore: 0:1 Kalus (1.), 1:1 Herburger (16.), 2:1 Holloway (34./PP), 3:1 Joslin (36.), 2:3 Kalus (42.), 3:3 DaSilva (44.), 3:4 McNeill (48./PP), 4:4 Kolarik (56.), 4:5 Lebler (61.).


Innsbruck: Ohne Durchschlagskraft!

Die Innsbrucker Haie bleiben weiter sieglos und müssen sich gegen Znojmo mit 2:3 geschlagen geben.

„Wir sind bereit für den ersten Sieg. Die Mannschaft muss sich die Punkte aber auch erarbeiten.“ Haie-Headcoach Rob Pallin nahm seine Truppe vor dem zweiten Heimspiel der neuen Saison gegen Znojmo in die Pflicht. Die Haie sollten diesem Kommando zunächst auch Folge leisten, ohne aber den nötigen Druck aufzubauen. Die Gäste versuchten hingegen über schnelle Gegenstöße zum Erfolg zu kommen, hatten damit in Minute acht dann auch Erfolg. Ein verdeckter Schuss von Sedlak fand den Weg ins Tor. Der Gegentreffer sollte aber ein Weckruf für die Hausherren sein, Caleb Herbert scheiterte nur wenig später mit einer Doppelchance am Schlussmann der Gäste. Die Tiroler übernahmen mit Fortdauer des ersten Abschnitts immer mehr das Kommando, doch Boivin mit einem Solo, Daniel Wachter und Ondrej Sedivy verpassten nur hauchdünn. Der knappe 0:1-Rückstand hatte dann auch nach 20 Minuten Bestand.

Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie dann zunächst, Znojmo konzentrierte sich auf eine stabile Abwehr und kontrollierte so das Geschehen. Die Hausherren hatten hingegen Probleme druckvolle Aktionen zu generieren, Chancen blieben so Mangelware. In Minute 31 brandete dann doch Jubel auf, doch der Powerplaytreffer von Jan Lattner wurde wie im Spiel gegen Dornbirn minutenlang untersucht. Doch dieses Mal blieb es dabei, just Ex-Adler Jan Lattner brachte die Tiroler wieder zurück ins Geschäft. Die Haie hatten nun Oberwasser und hatten durch einen Onetimer von Michael Boivin die nächste gute Chance. Den Treffer machten aus dem Nichts die Gäste: Beranek kam zentral vor dem Tor von Motte zum Schuss und stellte auf 2:1 für die Tschechen.

Im Schlussabschnitt erwischten die Gastgeber einen Start nach Maß. In Überzahl und bei angezeigter Strafe gegen Znojmo hämmerte der aufgerückte Verteidiger Michael Boivin die Scheibe zum wichtigen Ausgleich unter die Latte. Das Momentum wechselte aber nur wenige Minuten später auf die Seite der Gäste, Sedlak fälschte mustergültig zur dritten Führung der Adler ab. Dieser Nackenschlag zeugte dann Wirkung, die Haie konnten sich in der Folge kaum gut in Szene setzen. Erst in den letzten zwei Minuten wurden die Innsbrucker noch einmal gefährlich, ein Torerfolg blieb aber aus. So mussten sich die Tiroler auch im zweiten Heimspiel der Saison geschlagen geben, dieses Mal sogar ohne Punktegewinn.

HC TWK Innsbruck – Orli Znojmo 2:3 (0:1, 1:1, 1:1) Tore: Lattner (31./pp), Boivin (44./pp) bzw. Sedlak (8., 48./pp), Beranek (37.)



Capitals: 1:2-Niederlage in Villach

Die spusu Vienna Capitals kehrten aus Villach ohne Punkte heim. Die Bundeshauptstädter gingen beim EC Panaceo VSV zwar durch Mark Flood in Führung, mussten sich am Ende den Adlern jedoch mit 1:2 geschlagen geben. In der Tabelle der Erste Bank Eishockey Liga halten die Caps nach drei Spielen weiter bei drei Zählern. Übermorgen Sonntag geht es für das Team von Head-Coach Dave Cameron mit einem Heimspiel gegen die Dornbirn Bulldogs weiter. Face-Off in der Erste Bank Arena ist um 17:30 Uhr (live im Caps-LiveTicker – presented by Admiral – und in der CAPS APP). Tickets gibt es HIER.

Head-Coach Dave Cameron nimmt gegenüber dem 3:2-Heimsieg n. PS. gegen Titelverteidiger EC-KAC am vergangenen Sonntag keine Änderungen im Line-Up vor. Dominic Hackl und Rafael Rotter sind weiterhin verletzt. Phil Lakos, Henrik Neubauer und Fabio Artner verstärken das Farmteam Vienna Capitals Silver in der Alps Hockey League beim 2:0-Heimsieg gegen Titelverteidiger HK Olimpija. Das Tor der spusu Vienna Capitals hütet wieder Ryan Zapolski.

Es dauert rund sieben Minuten, bis die spusu Vienna Capitals erstmals gefährlich vor das Tor des EC Panaceo VSV kommen. Sondre Olden umkurvt mit viel Tempo das Gehäuse der Hausherren. Sein Pass in den hohen Slot findet in Taylor Vause einen Abnehmer. Doch der Puck geht neben die linke Stange (7. Min.). Villach versteckt sich nicht. Im Eins-gegen-Eins mit Österreichs Teamverteidiger Martin Ulmer bleibt Caps-Goalie Ryan Zapolski Sieger (9. Min.). Wien versucht mit schnellen Spielzügen in das Drittel der Adler zu kommen. Immer wieder ist es Ty Loney, der für Gefahr sorgt – u.a. in Minute 12 mit einem Drehschuss, der allerdings zu zentral auf VSV-Schlussmann Brandon Maxwell ausfällt (12. Min.). Die spusu Vienna Capitals erarbeiten sich Chance um Chance, in Minute 16 fällt dann die verdiente Führung. Mike Zalewski erkämpft sich in der rechten Rundung die Scheibe, seinen Pass in den Rückraum bringt Mark Flood mit Druck auf Maxwell und der Puck springt zum 1:0 für Wien über die Linie (16. Min.). Exakt drei Minuten später müssen die Gäste aus der Bundeshauptstadt jedoch den Ausgleich hinnehmen. Ein Distanzschuss von VSV-Neuverpflichtung Marko Pöyhönen landet im Netz von Zapolski zum 1:1 (19. Min.).

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels bekommt der US-Amerikaner erneut einiges zu tun. Im Eins-gegen-Eins mit Ex-Wiener Jerry Pollastrone behält der Olympia-Goalie die Übersicht (23. Min.). Kurz darauf rettet zuerst die Stange bei einem Schuss von Patrick Björkstrand, den Rebound kratzt Zapolski mit seinem linken Beinschoner von der Linie (24. Min.). Wien kämpft sich zurück in die Partie und hat in Person von Dario Winkler gleich zwei Top-Chancen auf die Führung. Zuerst jagt der Youngstar den Puck, freistehend im Slot, über das Villacher Gehäuse (29. Min.). Drei Minuten später scheitert der Neuzugang vom EC Red Bull Salzburg im Eins-gegen-Eins an Maxwell (32. Min.). Die Partie ist äußerst fair, die erste Strafe hagelt es erst in Minute 35 – die hat es dann gleich in sich. Die Referees schicken Caps-Verteidiger Brenden Kichton wegen eines Ellbogen-Checks für 2+2 Minuten in die Kühlbox. Die spusu Vienna Capitals überstehen diese brenzligen vier Minuten – auch dank einiger Saves von Zapolski – ohne Gegentreffer.

Im Schlussdrittel müssen die Zuschauer lange auf eine Top-Chance warten. In Minute 46 rettet Zapolski bei einem Schuss von Nico Brunner (46. Min.). Gerade als die Caps auf die Führung drängen und durch Loney die nächste gute Möglichkeit haben, schlägt der EC Panaceo VSV zu. Patrick Björkstrand trifft aus dem rechten hohen Slot zum 2:1 (51. Min.). Wien drängt mit der Wut im Bauch vehement auf den Ausgleich. Patrick Peter und Holzapfel scheitern in einer Co-Produktion an Maxwell (56. Min.), wie auch Loney zwei Minuten vor dem Ende (59. Min.). Die spusu Vienna Capitals verlieren somit beim EC Panaceo VSV mit 1:2 und halten nach drei Spieltagen bei ebenso vielen Punkten.

EC Panaceo VSV – spusu Vienna Capitals (1:1, 0:0, 1:0)

Tore VSV: Marko Pöyhönen (19. Min.), Patrick Björkstrand (51. Min.)

Tor Caps: Mark Flood (16. Min.)

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #30 Ryan Zapolski / #29 Bernhard Starkbaum

1. Linie: #42 Alex Wall, #36 Mark Flood- #38 Dario Winkler, #21 Riley Holzapfel, #27 Ty Loney

2. Linie: #8 Brenden Kichton, #10 Marc-André Dorion – #13 Sondre Olden, #91 Taylor Vause, #12 Kyle Baun

3. Linie: #50 Mario Fischer, #14 Patrick Peter – #9 Ali Wukovits, #40 Mike Zalewski, #96 Niki Hartl

4. Linie: #76 Lucas Birnbaum – #11 Sascha Bauer, #22 Julian Grosslercher, #61 Patrik Kittinger

Statement Dave Cameron, Head-Coach spusu Vienna Capitals

„Die Analyse des heutigen Spiels ist kurz und klar: Wir müssen einfach Lösungen finden, um Tore zu erzielen. Der Auftritt meines Teams war gut, die Chancenverwertung muss jedoch besser werden. Wir haben gegen die Adler eine gute Defensivleistung gezeigt, uns auch offensiv im Drittel der Villacher gut festgesetzt und Top-Chancen kreiert. Bei diesen muss der Puck allerdings im Netz landen.“

Redaktion

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