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Iserlohn. (MK) Endlich! Nach knapp drei Wochen Eistraining bestreiten auch die Iserlohn Roosters ihr erstes Testspiel. Zu Gast am Seilersee ist am Freitag ab... Iserlohn Roosters fiebern dem ersten Testspiel gegen Düsseldorf entgegen

Trainer Jason O´Leary – © by Eh.-Mag. / Sportfoto-Sale.de (MK)

Iserlohn. (MK) Endlich! Nach knapp drei Wochen Eistraining bestreiten auch die Iserlohn Roosters ihr erstes Testspiel. Zu Gast am Seilersee ist am Freitag ab 19:30 Uhr der alte Westrivale Düsseldorfer EG.

Der neue Roostertrainer Jason O´Leary und sein „Co“ Jim Midgley stellten sich am Donnerstagmittag den Fragen der Pressevertreter.
Das neue Trainergespann möchte vor allem die im Training eingeforderten Tugenden nun auch im Spiel sehen. Die Roosters wollen ihr Spiel einfach halten, dieses aber mit hoher Intensität und Schnelligkeit darbieten. Dadurch soll es auch den Spielern leichter gelingen die neue Spielidee möglichst schnell zu verinnerlichen.

„Wir müssen dran bleiben und den Fokus nicht so sehr auf das Resultat legen. Es ist unser erstes Spiel und schon das dritte Spiel für Düsseldorf. Für uns ist wichtig zu sehen, wie die jungen Spieler reagieren. Die Arbeitsleistung ist sehr wichtig und auch die Intensität vom Spiel“, so Jason O´Leary zusammenfassend.

Die „neuen Roosters“ haben nicht nur 17 neue Spieler zu integrieren, auch das Trainerteam ist neu und erheblich erweitert worden. Jason O´Leary versteht die Rollen der Trainer etwas anders, als man es sonst häufig schon gesehen hat. „In Europa funktioniert es normalerweise so, dass man einen Cheftrainer hat, der seinen Weg erklärt. Unser Ziel ist es auch als Trainer wie eine Mannschaft zu arbeiten. Jeder hat seine Rolle und seine Verantwortung. Dadurch ergeben sich auch bessere Beurteilungen. Es wird schwierig genug in dieser Saison. Darum ist es auch wichtig, dass auch wir Trainer eine gute Mannschaft sind.“ Jim Midgley und Jason O´Leary kennen sich übrigens schon lange. Beide haben in ihrer aktiven Karriere sogar gegeneinander gespielt.

Bekanntlich wollen die Iserlohn Roosters in dieser Saison jungen Spielern verstärkt eine Plattform bieten. Schon im Pressegespräch wurde klar, dass die Trainer dieses Vorhaben sehr ernst meinen. So ist geplant, dass gegen die DEG im Tor Andreas Jenike beginnen wird. Sein „Backup“ wird Jonas Neffin sein, der sich durch seine guten Trainingsleistungen und seine tadellose Einstellung dieses „Zucker“ verdient hat. Gleichzeitig erklärt Jason O´Leary, dass er mit allen drei Goalies, also auch mit Anthony Peters, absolut hochzufrieden ist. Die Gelegenheit auf der Bank sitzen zu können, werde aber vermutlich nicht so oft für Neffin bestehen. Geplant ist, dass der 19- jährige in dieser Saison beim Oberligisten EV Weiden Spielpraxis sammeln soll. Es ist eine Entscheidung, die Team, Fans und Sponsoren verdeutlicht, dass die neue Philosophie auch mit Leben erfüllt wird. Gleichzeitig hat man diese Entscheidung am Morgen mit allen drei Goalies ausführlich besprochen. Welche Reihen und Abwehrpärchen der Coaching-Staff zusammengestellt hat, bleibt vorerst intern.

Noch keine Entscheidung ist gefallen, wer die Roosters in der neuen Saison als Kapitän anführen wird. Hier will man sich die nötige Zeit verständlicherweise gönnen. „Wir haben einige Spieler, die schon in anderen Mannschaften Kapitän waren. Dieser Leadership war auch ein Aspekt bei der Spielersuche“, erklärt Jason O´Leary.

Bis auf den verletzten Daine Todd kann das Trainerteam auf den kompletten Kader zurückgreifen.
Gegner Düsseldorf startete am letzten Wochenende beim Bodensee-Cup in die Testspielphase. Dem 4:3 Auftaktsieg nach Penaltyschießen gegen Thurgau folgte im Finale eine knappe 2:1 Niederlage gegen die Schwenninger Wild Wings. Der für den erkrankten Alexander Sulzer verpflichtete Marc Zanetti dürfte am Freitag erstmals für die DEG auflaufen.

Die Vorfreude ist bei den Iserlohner Spielern riesig, können sie doch nach den ersten drei harten Trainingswochen endlich in den Wettkampfmodus umschalten. Das Trainerteam fiebert dem Testspielstart aber ebenso entgegen. Die Zeit ohne Spiele haben die Roosters mit verschiedenen Teambuildingmaßnahmen genutzt. Für Jason O´Leary steht aber schon vor dem Spiel fest, dass man sich weiter in allen Bereichen verbessern möchte. „Wir haben noch kein Spiel gespielt. Timing, Überzahl, Unterzahl, Forechecking, das alles ist wie eine Schraube. Eine Schraube muss immer ein bisschen mehr reingehen“, verdeutlicht er die Schwerpunkte und den Anspruch zugleich.

Bis zum Saisonstart am 13. September in Köln haben die Roosters noch drei Wochen Zeit an der Feinabstimmung weiter zu schrauben.

Redaktion

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