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    Studien belegen regelmäßig, dass Supplements bei richtiger Dosierung eine höhere Leistungsfähigkeit im Eishockey fördern können. Dabei sollte der Griff zu Supplements immer... Supplements fördern höhere Leistungsfähigkeit im Eishockey

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Studien belegen regelmäßig, dass Supplements bei richtiger Dosierung eine höhere Leistungsfähigkeit im Eishockey fördern können. Dabei sollte der Griff zu Supplements immer mit den Trainern abgestimmt werden.

Supplements wirken sich unterschiedlich auf die Leistungsfähigkeit von Sportlern aus. Es gibt Stoffe, die direkt die Leistungsfähigkeit beeinflussen, bei anderen tritt eine Wirkung erst später, also mit zeitlicher Verzögerung ein. Welche Supplemente wirklich hilfreich sind, muss individuell abgestimmt werden. Für den Eishockey-Sport werden Supplemente in unterschiedlicher Darreichungsform angeboten.

Magnesium und BCAA gehören zu den bekanntesten Supplementen für Eishockey-Spieler. Auch wenn sich Spieler gesund ernähren, können sie über die Nahrungsmittel nicht immer den individuellen Bedarf an Magnesium und BCAA decken. In diesem Fall kann durch den Griff zu Nahrungsergänzungsmitteln nachgeholfen und ein Mangel ausgeglichen oder verhindert werden. BCAA sind verzweigtkettige Aminosäuren, die vom Körper nicht selber gebildet werden, sondern ausschließlich über die Nahrung zugeführt werden können. Ein Großteil des BCAA Bedarfs lässt sich durch den Verzehr von überwiegend proteinreichen Nahrungsmitteln decken.

Auch Magnesium ist für das individuelle Wohlbefinden der Eishockey-Spieler entscheidend. Es steckt in unterschiedlichen Mengen in vielen Lebensmitteln wie beispielsweise Nüssen und Gemüse. Ebenso kann dem Körper durch Vollkornprodukte Magnesium zugeführt werden. Magnesium steht als Nahrungsergänzungsmittel als Pulver und Kapsel beispielsweise zur Verfügung, wodurch eine einfache Dosierung nach individuellem Bedarf möglich ist.

Ein weiteres Supplement, das von Eishockeyspielern gern verwendet wird, ist Carnosin. Es wird meistens in Kombination mit beta-Alanin genutzt. Carnosin ist vorwiegend in der menschlichen Muskulatur zu finden. Es setzt sich aus zwei Aminosäuren zusammen, wobei es sich neben dem beta-Alanin um ein Histidin handelt. Wird neben dem Carnosin zusätzlich beta-Alanin eingenommen, kann dadurch bewusst auf den Carnosingehalt in der Muskulatur Einfluss genommen werden. Dadurch sind positive Effekte bei einzelnen Belastungen durch dieses Supplement möglich.

Auch Kolostrum wird als Supplement gehandelt. Dieses besondere Supplement gilt gemeinhin als sehr proteinreich. Bei Kolostrum handelt es sich um die Milch, die Säugetiere in den ersten Tagen nach der Geburt produziert. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Kolostrum auf unterschiedliche Art und Weise auf den Körper auswirkt. In dieser Milch sind spezielle Wachstumsfaktoren, aber auch Immunglobuline und Hormone enthalten, die sich bei Babys positiv auf die Entwicklung auswirken sollen, sich aber auch später positiv bemerkbar machen können.

Kolostrum kann demnach sowohl die Körperzusammensetzung als auch die Kraftleistung positiv beeinflussen. Weiterhin verbessert es die Ausdauer der Athleten spürbar und fördert einen gut funktionierenden Magen-Darmtrakt.

L-Carnitin gehört zu den B-Supplementen. In den Körperzellen kurbelt dieser Stoff die Fettverbrennung an. Als Carnitin-Lieferanten gelten heute vornehmlich verschiedene tierische Nahrungsmittel, zu denen allen voran Milchprodukte und Fleisch gehören. Grundsätzlich ist der menschliche Körper dazu in der Lage Carnitin selbst zu bilden. Hierfür sind Leber und Niere verantwortlich. Bei Eishockey-Spielern gehört L-Carnitin zu den außerordentlich beliebten Supplementen, da es bei der richtigen Verwendung von den Muskeln aufgenommen wird.

Grundsätzlich kann L-Carnitin nur dann Einfluss auf den Stoffwechsel nehmen, wenn es überhaupt in den Muskeln ankommt. Ob L-Carnitin allein aktiv zu einer spürbaren Leistungssteigerung beitragen kann, ist allerdings fraglich. Bekannt ist jedoch, dass es über antioxidative Eigenschaften verfügt und außerdem etwaige Muskelschäden reduzieren kann.

 

Redaktion

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