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Die erste Playoff-Runde der NHL Saison 2018/19 ist fast Geschichte und hat bereits jetzt einige Überraschungen zu bieten gehabt. Gleich in der ersten Runde... Die unglaublichen Sweeps der ersten Playoff-Runde

NHL LogoDie erste Playoff-Runde der NHL Saison 2018/19 ist fast Geschichte und hat bereits jetzt einige Überraschungen zu bieten gehabt. Gleich in der ersten Runde gab es zwei Sweeps. Dies ist zwar nicht völlig ungewöhnlich, aber dass es unter anderem den Top-Favoriten auf den Stanley Cup, die Tampa Bay Lightning, erwischt hat, überraschte nicht wenige Experten. Auch die Pittsburgh Penguins mussten sich ohne Sieg aus den Playoffs verabschieden. Wir werfen einen Blick auf die Sweeps der ersten Runde.

 

Favoritensturz in der ersten Runde

Die Playoffs sind dafür bekannt, dass sie im Vergleich zur Regular Season noch einmal eine zusätzliche Portion Spannung bieten. Allerdings bedeutet das in der Regel nicht, dass die Ergebnisse aus der Saison komplett irrelevant sind. Vor allem dann nicht, wenn es sich um eine solch historische Saison wie bei den Tampa Bay Lightning handelt. Das Team aus dem Süden Floridas dominierte die Spielzeit und stellte mit 62 Siegen sogar den Rekord der Detroit Red Wings aus der Saison 1995/96 ein; NHL.COM bietet einen Rückblick auf die Ära der Red Wings. Zudem sicherten sie sich die President’s Trophy als punktbestes Team und stellten mit Nikita Kutscherow den Topscorer der Liga. Doch all die Lorbeeren aus der Regular Season waren letztlich nichts wert. Die Columbus Blue Jackets, die sich erst in letzter Minute per Wildcard für die Playoffs qualifizieren konnten, sorgten auf dem Weg zum Stanley Cup für die Überraschung schlechthin. In vier Spielen ließen sie den Lightning keine Chance und schrieben damit Geschichte. Erstmals in der Historie der NHL ist ein Team, das die President’s Trophy gewinnen konnte, per Sweep in der ersten Runde ausgeschieden. Zudem war es die erste Playoff-Runde überhaupt, welche die Columbus Blue Jackets für sich entscheiden konnten.

 

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Disziplin schlägt Talent

Obwohl Tampa Bay Lightning zweifelsfrei den talentierteren Kader mit dem größeren Starpotenzial besitzt, haben es die Blue Jackets mit einer disziplinierten Leistung geschafft, dem Favoriten die Butter vom Brot zu nehmen. Mit verschiedenen Trap-Varianten hat Columbus Coach John Tortorella sein Gegenüber Jon Cooper gnadenlos ausgecoacht und die Lightning-Offensive um Stamkos und Kutscherow in die Falle laufen lassen. Watson bietet einen Einblick in die Taktikten, die derartig erfolgreich waren. Das Spiel von den Blue Jackets ist vielleicht nicht das spektakulärste, aber mit taktischer Cleverness und beeindruckender Disziplin schafften sie es, die leistungsfähige Lightning-Offensive in Schach zu halten. Kutscherow kam in der gesamten Runde auf nur zwei Scorerpunkte und musste zu allem Überfluss auch noch die dritte Partie aussetzen. Vor allem das 1:5 im zweiten und das 7:3 im vierten Spiel waren heftige Klatschen für den ehemaligen Favoriten. Bei den Betway Sportwetten zählen nun die Blue Jackets neben den New York Islander zu den Favoriten auf den Stanley Cup Sieg. Beide Teams werden mit einer Quote von 7,00 gelistet und führen damit die Favoritenliste an (Stand: 23. 4.).

 

Die Penguins werden gesweept

Tom Kühnhackl

Tom Kühnhackl – © by Media

Die Pittsburgh Penguins sicherten sich in der Regular Season den dritten Platz der Metropolitan Division und mussten somit gegen die zweitplatzierten New York Islanders antreten. Diese überzeugten schon während der Saison mit ihrem Defensivhochburg und ließen auch in den Playoffs kaum Konter zu. So erzielten die Penguins in drei der vier Spiele jeweils nur einen Treffer. Lediglich das erste Spiel der Serie, welches die Islanders nach Verlängerung für sich entscheiden konnten, war torreicher. Doch auch auf die 4:3 Niederlage zum Auftakt folgten drei weitere Pleiten für die Penguins, sodass diese ebenfalls mit einem Sweep nach Hause geschickt wurden. Zuletzt passierte dem Team eine solche Niederlage im Eastern Conference Finale 2013 gegen die Boston Bruins. Die Islanders hingegen feierten ihren ersten Rundenerfolg ohne Niederlage seit dem legendären Stanley Cup Triumph 1983 gegen die Edmonton Oilers. Wie bereits erwähnt, ist es in erster Linie dem starken Defensivverbund um Torwart Robin Lehner zu verdanken, dass die Islanders eine Runde weiter sind. Lehner beendete die Serie mit einer Gegentorquote von 1,47 und einer Catch-Rate von über 95 Prozent. Die kommenden Gegner dürfen sich auf jeden Fall schon einmal Gedanken machen, wie sie die Defensive der Islanders knacken wollen.

 

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We’ve come a long way. And we’re ready to keep proving people wrong. #Isles

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Ein Deutscher in der nächsten Runde

Obwohl es Leon Draisaitl war, der in dieser Saison aus deutscher Sicht für Furore in der NHL gesorgt hat – Spox berichtete über die Fabelsaison – ist es Tom Kühnhackl, der es als einziger deutscher Legionär in die Playoffs geschafft hat. Jetzt steht der Winger der New York Islanders in der

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